Soldaten im Auslandseinsatz freiwillig?

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Es wird niemand gezwungen! Geld und Abenteuer locken halt. Da muß man volle Hosen in Kauf nehmen. Jedes Bedauern ist völlig fehl am Platz! Krieg spielen ist nichts für Weicheier!

Also brauchen sie auch nicht rum zu jammern!

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Das sieht man schlagartig anders, wenn man mal dabei war und für Frieden und Gerechtigkeit sein Leben eingesetzt hat.

Es jammert kaum einer, eigentlich ist das nur Bedauern über die Anteilnahmslosigkeit der Masse.

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jeder bundeswehr soldat muss in den auslandseinsatz !!!! steht sogar in dem beweber plakaten teilnahme an auslandseinsätzen ist pflicht wenn du bei der bundeswehr arbeiten wills!!!!

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Je nachdem: Grundwehrdienstleistende müssen nicht,können sich aber freiwillig melden. Bei Soldaten auf Zeit kommt es auf die Verwendung an, besteht Bedarf wird eingezogen. Offiziere auf Zeit können damit rechnen mind. 1-2 mal ins Ausland zu müssen.

ich glaube, die wenigsten, die sich dorthin freiwillig melden, machen sich wirklich ein richtiges bild darüber, was sie dort erwartet. sie überschätzen oft ihr eigenes vermögen. schon, weil sie hier in einer sicherheit aufgewachsen sind. und dort werden sie mit verhältnissen konfrontiert, die man sich wohl hier kaum ernsthaft im detail vorstellen kann.

und dann, so meine erfahrung, machen es viele tatsächlich wegen des geldes. sie wollen sich möglichst schnell ihrtraum vom glück finanzieren. und der einsatz wird tatsächlich gut bezahlt. und in zeiten so extrem schlechter arbeitsverhältnisse, wie sie in deutchland zunehmend einziehen, entscheiden sich nun mal immer mehr junge menschen WEGEN des geldes dafür, berufssoldat zu werden, obwohl sie vielleicht lieber bäcker oder was weiß ich geworden wären, wenn sie denn davon gut leben könnten - und eine familie ernähren.

aus dieser kombination, jung/ unerfahren und geldfixiertheit, ergibt sich, daß die jungen leute dort oft mit den realitäten nicht klar kommen, einem dauerstreß ausgesetzt sind, den sie nie zuvor kennengelernt haben. DAS aber wirkt traumatisierend. kommen sie dann noch in echte kriegssituationen, ein kamerad kommt dabei ums leben, oder sie werden selbst dabei schwer verletzt, dann kann es schon passieren, daß sie ernsthaft seelisch traumatisiert werden.

das übrigens hat nichts mit "weichei" zu tun. ich weiß nicht, wer solches behauptet, weiß glaube ich kaum, wovon er da redet. es gibt dinge, die schmeißen gestandene männer um, oder vielleicht sogar gerade diese. so was prägt fürs leben. und läßt sich leider auch nicht wieder rückgängig machen. man muß damit leben lernen.

die frage, ob sie freiwillig gehen: nach meiner erfahrung ist dies so. ob welche auch "abkommandiert" werden, kann ich nicht sagen.

teils teils, wenn ein soldat in einer bestimmten verwendung gebraucht wird kann er auch eingezogen werden!

also... Grundwehrdienstleistende gehen nicht in den einsatz ausser sie freiwillig längerdienende Grundwehrdienstleistende... Berufssoldaten und Zeitsoldaten gehen meist noch freiwillig ausser es sind Soldaten mit Speziallkenntnissen gefordert dann gibt es auch schon mal einen Befehl...

genau wie bei meinem mann. der wird auch nicht freiwillig da unten sein!

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@Amazone138

Als FWDL, Zeitsoldat und so weiter erklärt man immer die Bereitschaft an Auslandseinsätzen teilzunehmen. Ob man dann aber mal hin muss, hängt vom Bedarf ab, manche melden sich sogar freiwillig ;-) http://www.aga-macht-gaga.de/fwdl-saz-bs.html

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