Sind Markenkleidung wirklich nur teuer wegen der Marke?

Das Ergebnis basiert auf 47 Abstimmungen

Ja 62%
Nein 38%
Ich kenne sowas nich 0%

33 Antworten

Nein

Man kann diese Frage nicht mit „ja“ beantworten.

Ich achte eher immer bei preislich höher angesiedelten Labels darauf aus welchen  Stoffen das Kleidungsstück hergestellt wurde das mir gerade gefällt. ( z.B Baumwolle/ veredelte Baumwolle, Leinen, Seide, Wolle.. ) Dann ist für mich aber auch noch das Design usw ausschlaggebend.

Es gibt Marken die teuer sind wegen dem Namen, z.b Converse, ( ein Label was ich echt gerne mag ) aber bei der personalisierte ware haben die Schuhe von innen angefangen Blaue Farbe zu bekommen und die Ösenfarbe blätterte schnell ab an der einen oder anderen Öse. ( Ich sage mal teuer weil ein Converse tshirt direkt bei Converse ab 30€ für gewöhnlich startet. )

Es gibt aber auch Labels die gute Qualität haben und für normalverdiener teuer sind z.B Scotch and Soda. 

Ich habe von denen einen Kurzarm-Hemd ( Leinen/Baumwolle ), das sich echt gut hält und sehr gut aussieht. Ist natürlich auch wieder teurer.

Nein

Ich persönlich besitze fast nur noch Markenkleidung. Aus dem Grund das die Sachen viel länger halten! Sie kosten zwar mehr, es sieht auch die Marke drauf und sie sind vielleicht auch cooler. Für mich zählt das sie gut aus sehen und lange halten! Ich 15 J. hatte früher oft Billigklamotten.. leider sind die nach wenigen Wochen oder Monaten kaputt. Dann gebe ich lieber für A&F, Hollister, Tommy Hilfiger oder Michael Khors mehr aus und es hält wenigsten ! :)

Ich möchte Dir ein Beispiel geben: In der Werbebeilage einer Tageszeitung warb aktuell ein Bekleidunghaus für Sweat-Shirts, reduzierte Sommerware. Auf der Rechten Seite in allen Farben NO NAME das Stück für 10 Euro (reduziert), auf der linken Seite in verschiedenen Farben welche mit dem Label TOMMY H., LACOSTE, POLO, BOSS (auch alle reduziert). Preisunterschied 40 bis 60 Euro pro Stück. Daran erkennst Du die Kunst, eine Marke zu kreieren: ein Label drauf, das vielleicht 5 cent kostet, und dann die Ware für ein Mehrfaches verkaufen. Das sind also dann traumhafte Profite, wie auch in dem Beispiel deutlich wird. Kein Wunder, wenn dann über die No Names von interessierter Seite gelästert und hergezogen wird (Rasch, keine Qualität, sogar vergiftet und gesundheitsschädlich, etc.), kein Wunder auch, wenn man dann gegen Nachahmungen vorgeht. Die Politiker kauft man sich schon, Geld genug dafür ist ja da. DAs wird dann seriös Lobbyarbeit genannt. Und die nicht Bestechlichen ködert man mit angeblich heimischen Arbeitsplatzverlusten. In Wahrheit findet die Produktion zum Beispiel von Textilien schon lange nicht mehr in Deutschland statt, sondrn nur noch eine kleine Verwaltung ist hier tätig. Dann bleibt nur noch das Argument der Qualität. Das ist in jedem EInzelfall zu überprüfen, denn es gibt tätsächlich (bisweilen enorme) Unterschiede. Es gab aber auch mal Nachahmungen, die qualitativ hochwertiger waren als das Original. Das wird schnell unter den Tisch gekehrt, denn es passt nicht in das Schema, wie man den Leuten die Kohle aus den Taschen ziehen kann. Bleibt nur noch die Frage zu klären, warum denn Leute freiwillig viel teurere Markenware kaufen. Da gibt es die einen, für die Geld keine (große) Rolle spielt. Also kein Thema. Und die vielen anderen, für die Geld sehr wohl eine Rolle spielt. Jedoch, die sichtbare Tatsache, dass diese Person sich dieses Label leisten kann und dies von der Umgebung auch so wahrgenommen wird, macht den Erwerb eines um 45 Euro teureren T-Shirts wegen eines eingenähten 5 cent Labels trotzdem noch für den Käufer interessant, weil dieser meint, dass sein persönlicher Prestigewert diese Mehrausgabe rechtfertigt. Denn er reiht sich ein auch in den durch teure Werbung verbreiteten Lifestyle des Labels. "Da stehe ich drauf!" Und auf was stehst Du? ;-)

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Nicht nur, aber auch. Gerade bei Anzügen merke ich die Qualitätsunterschiede zwischen einen 250 Euro und 700 Euro Anzug doch deutlich.

Ja

Weil man in erster Linie für den Namen zahlt. Ich habe festgestellt, dass manchmal die Qualität von sogenannten No-Name-Produkten besser ist.

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