Hallo Svengellert! Lange 30 Zeilen benötigen Sie, um zum Thema ES Transformer absolut nichts zu sagen - war das Ihre Absicht, weil Sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen können und lieber diese zumeist völlig nutzlosen ES Transformer für teures Geld verhökern oder schlicht sachlich keinerlei Kenntnisse über den ES Transformer besitzen? Stattdessen lamentieren Sie über Deutschland als einen „Haufen von Zweiflern“ und beklagen „die unsägliche Diskussion halbwissender Physikschüler, die krampfhaft …“. Dann versteigern Sie sich zu der Behauptung „Quantenphysik hat mit Physik kaum etwas zu tun“, dabei kommt doch in Quantenphysik das Wort Physik vor … Und weiter (Zitat) „Und deshalb kapiert’s auch keiner“. Na, lieber Svengellert, was haben Sie denn so kapiert? Zum Thema Physik nur ganz kurz, denn hier geht es ja um den ES-Transformer, Sie meinten wohl den Unterschied zwischen klassischer Physik und Quantenphysik, nicht wahr? Und dann noch eine kleine Korrektur: der Induktionsherd ist kein Produkt der Quantenphysik, da hat man Ihnen wohl (einmal mehr!) etwas Falsches eingetrichtert oder ist das Ihr eigener Gedanke? Tja, und dann Ihre diffamierenden Äußerungen wie „über die eigene Nasenspitze hinweg“ oder „Wenn der eigene Horizont zu knapp ausgelegt ist“ oder „Schreiberlinge in diesem Klugschnackforum“. Ich dachte, Sie wollten etwas Sachliches zum ES Transformer beitragen, damit andere etwas lernen können? Getroffene Hunde bellen. Stattdessen mokieren Sie sich über Tippfehler und bemerken oberlehrerhaft (Zitat) „Das beginnt schon mit der deutschen Rechtschreibung, die einige in diesem Forum noch nicht einmal fehlerfrei beherrschen, aber über Physik plaudern oder gar Quantenphysik.“ Beim ES Transformer geht es nicht, so wie Sie den Eindruck vermitteln wollen, um Quantenphysik, sondern um Elektrotechnik. Aber auch dieses Kapitel ist für viele schon so schwierig, dass man ihnen ein U für ein X vormachen kann. Es geht darum, wie ein Gerät wie der ES Transformer in einem Niederspannungnetz (1-phasig 230V oder 3-phasig 400V) wirkt bzw. nicht wirkt. Sie schreiben herablassend (Zitat)„Soll sich doch wenigstens einer von den Neunmalklugen einen ES Transformer für Kleingeld kaufen … und selbst messen.“ Nun, von „Kleingeld“ kann nicht die Rede sein, denn die fast 400 Euro für den ES Transformer Home sind ziemlich teurer, wenn Sie wüssten, dass darin im Wesentlichen ein Kondensator steckt, der nur ein paar Euro kostet! Machen Sie doch mal so ein ES Transformer auf – Ihnen werden die Augen überlaufen! Die Geräte sind übrigens nicht so ohne weiteres aufzubekommen, damit der primitive Inhalt nicht sofort feststellbar ist bei diesen Irrsinns-Verkaufspreisen. Die Käufer würden sich ja auch verschaukelt vorkommen. Doch ich verstehe Sie: 25% Provision von viel ist eben auch viel in der eigenen Tasche. Was haben Sie denn beim Anschluss des ES Transformers gemessen? Die Stromstärke, die Spannung, die Leistung und wenn etwas davon, war es der Wirkstrom oder der Blindstrom oder der Scheinstrom bzw. die Wirkleistung oder die Scheinleistung und wo haben Sie gemessen? Und wissen Sie, was der Leistungsfaktor Cosinus Phi bedeutet? Darum geht es beim ES Transformer, wenn er denn Stromkosten reduzieren sollte. Kennen Sie sich aus? Kleiner Tipp: dann messen Sie Leistung, denn die wird bezahlt (nicht nur die reduzierte Stromstärke durch die Blindstromkompensation der Kondensatoren im ES Transformer, das wäre zu wenig und nicht beweiskräftig). Und noch etwas: seien Sie ganz vorsichtig, denn es könnte Schadensersatzklagen gegen Sie geben, wenn Sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (mittels „Quanten-Siffe“ á la Bildung von Cooper-Paaren der Elektronen wie am absoluten Nullpunkt, was einen geordneten Stromfluss mit geringeren Widerstand bewirkt … Fermionen, Bosonen usw.) nutzlose ES Transformer verkaufen. Mir scheint Ihr Kenntnisstand über den ES Transformer auch am absoluten Nullpunkt zu liegen. Der ES-Transformer bewirkt im privaten Haushalt praktisch nichts, jeder cent ist rausgeworfenes Geld. In der Industrie bewirkt der ES Transformer nur dann etwas, wenn dem Unternehmen Blindstromkosten in Rechnung gestellt werden und dieser Blindstrom kompensiert wird. Und das bewerkstelligen die Kondensatoren im Gerät. Allerdings, wenn zu viele davon dazu geschaltet werden, ist das gar nicht gut - fragen Sie mal nach (bitte nicht einen Quanten-Esoteriker, sondern einen intelligenten Elektrotechniker). Aber Sie halten es ja lieber mit den Quanten (wie dem Bose-Einstein Kondensat) … ich weiss, (Zitat) „Der Quantencomputer wird auch kommen.“ Das hat allerdings gar nichts mit dem ES Transformer zu tun. Ihr Beitrag ist ein Schuss in den Ofen! Mir kommt es jetzt auch, haha!

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Ich sollte einen Zusatz machen für eine differenzierte Betrachtungsweise, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Die von mir erwähnte Scheinleistung wird von großen Industriebetrieben von der EVU in Rechnung gestellt, also die Summe aus Wirk- und Blindleistung. Die Installation einer Anlage zur Blindstromkompensation kann sich also durchaus sehr lohnen und wird von den EVUen auch empfohlen, teilweise geben sie sogar Merkblätter mit genauer Wirtschaftlichkeitsberechnung darüber heraus. Bei privaten Haushalten ist das nicht der Fall, dort wird regelmäßig nur die Wirkleistung vom Stromzähler erfasst und abgerechnet. Der ES Transformer hat also dort für die Stromkostenabrechnung eigentlich keinerlei Bedeutung, andere Geräte gleicher Strickart im Grunde auch nicht. Mit einem für Laien ohne genaue elektrotechnische Kenntnisse nicht durchschaubaren messtechnischen Trick mittels "Normverbraucher" wird eine Einsparung raffiniert vorgegaukelt. Der ES Transformer versucht zudem krampfhaft sich mit einem geflunkerten Alleinstellungsmerkmal (Technologie aus der Quantenpyhsik, Simulation von absolutem Nullpunkt von -273 Grad und der Bildung von Cooper Paaren, die einen geordneten Stromfluss ermöglichen durch verringerten Widerstand bei Normaltemperatur) zu positionieren und Referenten besitzen die Dreistigkeit Physiker zu verumglimpfen, die diesen Quatsch als eben solchen bezeichnen. Die Geräte sind fest verschlossen und verhindern auf diese Weise ein Hineinschauen damit der simple Aufbau mit Kondensatoren nicht ans Licht kommt, denn die Preise sind irrsinnige übertriebene Mondpreise von cleveren Abzockern. Die Hilfstruppen werden mit 25% Provision bedacht und damit gelockt, dass Ihnen ein Weltmarkt offenstünde. Auf Ausbildungsseminaren werden sie indoktriniert und sollen einen ES Transformer Home für über 300 Euro kaufen, der einen sehr geringen Materialwert hat (im Prinzip Kondensator mit Gehäuse und Anschlusskabel). Eine absurde Lachnummer, die nicht lange gut gehen kann, aber angeblich gibt es schon weit über tausend zufriedene Kunden und der Weltmarkt is ja noch nicht aufgeteilt ... Aber solange die geworbenen Verkäufer das Spiel nicht durchschauen, weil sie gutgläubig und ahnungslos sind und schnell viel Geld verdienen wollen, machen die Hintermänner richtig Kohle. Auch auf Ihre Kosten? Hoffentlich nicht!

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Ob "strom booster" oder "es transformer" oder andere Namen unter denen Energiespargeräte verkauft werden - ich habe es schon an anderer Stelle in "gutefrage" beschrieben - die Wirkungsweise der Geräte ist grundsätzlich immer die gleiche (sofern sie überhaupt wirken). Es ist aber nicht damit getan, diese Geräte als reinen Hokuspokus abzutun, denn eine Stromverbrauchsersparnis kann ja gemessen werden und schlägt sich auch in der Stromrechnung nieder, der schlagende Beweis letztlich für den Käufer, was sich schwarz auf weiss auf der Abrechnung mit den EVU und dem Bankkonto niederschlägt. Diejenigen, die ohne elektrotechnische Kenntnisse einfach in Bausch und Bogen verdammen, liegen leider auch nicht ganz richtig. Es scheint viel Verwirrung zu entstehen aus der Tatsache, dass ein solches Gerät nur in die Steckdose gesteckt werden soll ohne direkte Verbindung mit Verbrauchsgeräten und so - komischerweise - eine Wirkung entfaltet. Wie soll das funktionieren? Zunächst, es funktioniert auch gar nicht immer. Dann, wenn es funktioniert, hängen die Einsparungskosten von den angeschlossenen Verbrauchsgeräten ab.Die beste Wirkung und damit die höchsten Einsparungen ergeben sich bei Motoren und Transformatoren, kurz alles, was Spulenwicklungen enthält. Denn in diesen Geräten baut sich ein Magnetfeld auf (kennen wir aus der Schule, wenn wir im Physikunterricht etwas aufgepasst haben). Dieses Magnetfeld fällt aber auch wieder in sich zusammen, dann nämlich, wenn der Stromfluss nachläßt. Und dies ist bei 50 Hz Wechselspannung an der Steckdose wie oft pro Sekunde der Fall (kleine Testfrage zur Selbstkontrolle)? Dieses zusammen fallende Magnetfeld induziert in der Leitung wiederum einen Strom (genau umgekehrter Vorgang) und fließt, ja, auch zum Energieversorger zurück. Was? Ja! Und dieser Strom wurde sogar bezahlt, ohjeohje ... WIe läßt sich das verhindern? Ganz einfach, ein Kondensator nimmt die Ladung auf seinen Platten auf und zwischen den Platten entsteht ein elektrischen Feld (wie ein magnetisches Feld bei den Spulen). Der Trick: beide Felder sind zeitlich gegeneinander verschoben. Und das heißt, so wie die Energie des zusammenfallenden Magnetfeldes den Kondensator aufläd in dem dorthin Ladung hinfließt, so liefert die Energie des zusammenbrechenden elektrischen Feldes den Strom für das erneute Aufbauen des Magnetfeldes im Rhythmus des Wechselstromes aud der Steckdose.. Alles klar? Ist auch im Prinzip ganz einfach. Technisch betrachtet jedoch eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, denn dieser zurückfließende Blindstrom soll ja möglichst genau kompensiert werden und dementsprechend präzise müssen die Kondensatoren in ihrer Kapazität angepasst sein. Dazu wird der Quotient aus Wirkleistung zu Scheinleistung (das ist die vektorielle Summe aus Wirkleistung und Blindleistung) gebildet und nennt sich Cosinus Phi, eine wichtige Kennzahl für Techniker, auch Leistungsfaktor genannt, denn diese sollte möglichst nahe an 1 herangebracht werden (entspricht 100% gewünschte Wirkleistung). Für diese Optimierung ist noch eine Regelelektronik erforderlich und je mehr Strom kompensiert werden soll, desto mehr und größere Kondensatoren werden benötigt, die nach Bedarf hinzu- und abgeschaltet werden (typisch in Industriebetrieben). Eine Überkompensation kann nämlich auch unangenehme Wirkung entfalten, wie Sie sich denken können, auf die ich hier nicht mehr eingehen kann. Für den Hausgebrauch sind einfache und ziemlich billige Geräte ohne Regelelektronik ausreichend, zumeist ist dort auch nur ein einziger Kondensator drin. Wer die Materie wirklich durchdringen möchte ohne auf "esoterische Siffe" von "Scharlatanen" hereinzufallen, sollte ein Handbuch der Elektrotechnik zu Rate ziehen. Spätestens dann sollte Pseudo-High-Tec Gesäusele wie "Supraleitung" und "Cooper-Paare" von selbsternannten Gurus wirkungslos verpuffen oder von den Tachyonen aus dem schwarzen Loch des Andromeda Nebels mit Überlichtgeschwindigkeit zerstrahlen und in höhere Dimensionen mittels diskreter Planckscher Wirkungsquanten gebeamt werden, was gerade erforscht wird an Universitäten aber streng geheim ist, weil Geheimdienste und Militär vorrangig Interesse haben ... SIE VERSTEHEN, WAS ICH SAGEN WILL? ;-) Und dann lassen sich auch Geräte am Markt finden (ohne solch aufwändig und deshalb teuer gedrechselten Stories - was ja mächtig auf den Verkaufspreis umgelegt werden muss, jetzt Sie verstehen die Preise?!), die nicht zu aberwitzig hohen Preisen von ahnungslosen "nützlichen Idioten", denen ein Weltmarkt und Reichtümer vorgegaukelt werden, vornehmlich bei Handwerksbetrieben verkloppt werden. Warum wohl? Also, lasst euch nicht verar...en (Käufer wie Verkäufer gleichermaßen sind gemeint), kauft zu einem Bruchteil der Kosten ein, dann amortisiert sich so etwas wirklich sehr (viel) schnell(er) und könnte in der Qualität auch noch viel besser sein, weil intelligente Techniker kundig hochwertige Bauteile verbauen und ein Einstein-Bose Kondensat samt Fermionen in der Pfeife rauchen. Ha!

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Der ES-Transformer und viele andere Geräte funktionieren alle ausnahmslos nach dem gleichen Prinzip: die Scheinleistung, die vom Energieversorger bezogen und bezahlt wird, setzt sich zusammen aus Blindleistung und Wirkleistung. Der Unterschied: die Wirkleistung wird verbraucht, sie wirkt - die Blindleistung wird - zunächst - nicht verbraucht und wirkt deshalb auch nicht direkt. Das mag etwas widersinnig klingen, deshalb hierzu ein Beispiel zur Veranschaulichung. Ein Elektromotor besteht aus vielen Spulenwindungen, über die ein Magnetfeld aufgebaut wird, was der Motor für den Antrieb benötigt. Dieses Magnetfeld bricht aber auch wieder zusammen, wenn die angelegte Wechselspannung aus der Steckdose auf Null geht und die Richtung umkehrt (im 50 Hz Rhythmus). Beim zusammenbrechenden Magnetfeld wird in den Spulen wieder ein Strom induziert und in die Leitung zurückgegeben, auch an den Energieversorger. So geht das immer hin und her. Nun kann man mit eine cleveren Lösung dies verhindern, in dem ein dazu geschalteter Kondensator aufgeladen wird, wenn das Magnetfeld zusammenfällt. Wenn es wieder aufgebaut wird, kommt der Strom aus dem Speicher des Kondensators. Und dies ist das ganze Geheimnis des Stromspareffektes. Funktioniert das also? Ja, aber nicht immer! Denn es muss die Voraussetzung dafür erfüllt sein, nämlich eiin Phasenunterschied zwischen Strom und Spannung (d.h. wenn die Spannung den Höchstwert erreicht hat ist der Strom nicht auf dem Höchstwert), wie das bei Elektromotoren fast immer der Fall ist. Dafür gibt es eine Messzahl, die heißt Cosinus Phi (ist häufig als Kennzahl auf einer Plakette am Gehäuse des Motors angegeben). Bei 1 bewirkt das Gerät nichts, bei 0,7 zum Beispiel wird versucht, das Cosinus Phi auf 0,95 bis 0,98 zu bringen mit dem Dazuschalten von Kondensatoren, das reicht für Einsparung. Gern wird deshalb bei Demonstrationszwecken ein Elektromotor benutzt, dieses Vorgehen zeigt so gut wie immer einen sichtbaren Effekt, anders als zum Beispiel bei einer Glühbirne (Cosinus Phi = 1). In Haushalten ohne viel Elektromotoren ist daher die Einsparung ziemlich gering wohingegen in Industrieunternehmen, in denen viele Eletromotoren in vielen Maschinen in Betrieb sind, die Einsparung beträchtlich sein kann. Bleibt nur noch die Frage zu klären, in welchem Zeitraum sich eine Anschaffung amortisiert. Und das ist eine Frage des Preises. Je günstiger Sie einkaufen, desto besser. Und die Preisunterschiede sind irrsinnig (!!!) hoch ... bei völlig vergleichbarer Qualität bezüglich des erzielten Efektes, nämlich der Stromkosteneinsparung. Also seien Sie wachsam! Vergleichen lohnt unbedingt. Dies ist lediglich eine kurze, aber hoffentlich durch starke Vereinfachung (ohne Mathematik und genauer Berechnung) verständliche Darstellung. Für volles Verständnis ist anzuraten ein Buch des Elektrotechnik aufzuschlagen. Ganz ohne mathematisches Verständmis geht es leider nicht, deshalb auch der Cosinus Phi (trigonometrische Funktion). Lassen Sie sich nicht mit großartig präsentierter "esoterischer Siffe" volldröhnen, sonst könnten Sie leicht über den Tisch gezogen werden. Wer will das schon?

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Mir ist exakt das Gleiche passiert. Fast der gleiche Betrag, 3 Negativbewertungen trudelten ein plus meine. Keine Antwort vom Verkäufer, seine private email-Adresse löschte er. Du kannst die Überweisung nicht rückgängig machen! Aber dies kannst Du machen: ebay sofort benachrichtigen, sofort alle Daten ausdrucken und bei der Polizei Strafanzeige wegen Betrugs stellen und Kopien der Ausdrucke beigeben. Unter Umständen Hinweis auf bandenmäßigen Betrugs geben, wie das bei mir der Fall war, wo sich offensichtlich mehrere Leute gegenseitig die Bälle zuwarfen (mitboten) und das Produkt mehrfach einstellten. Unter Umständen Kontakt aufnehmen mit den anderen, die auch eine Negativbewertung abgegeben haben. Und: dem Verkäufer einen Brief schreiben und Frist setzen (üblich sind 10 Tage / 2 Wochen) für die (Rück-)Abwicklung. Nach Verstreichen dieser Frist kannst Du einen Mahnbescheid über das Amtsgericht gegen den Verkäufer ausstellen. Und dann geht alles seinen Behördengang. Die Mühlen der Justiz mahlen allerdings langsam, dafür um so sicherer.

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Ich möchte Dir ein Beispiel geben: In der Werbebeilage einer Tageszeitung warb aktuell ein Bekleidunghaus für Sweat-Shirts, reduzierte Sommerware. Auf der Rechten Seite in allen Farben NO NAME das Stück für 10 Euro (reduziert), auf der linken Seite in verschiedenen Farben welche mit dem Label TOMMY H., LACOSTE, POLO, BOSS (auch alle reduziert). Preisunterschied 40 bis 60 Euro pro Stück. Daran erkennst Du die Kunst, eine Marke zu kreieren: ein Label drauf, das vielleicht 5 cent kostet, und dann die Ware für ein Mehrfaches verkaufen. Das sind also dann traumhafte Profite, wie auch in dem Beispiel deutlich wird. Kein Wunder, wenn dann über die No Names von interessierter Seite gelästert und hergezogen wird (Rasch, keine Qualität, sogar vergiftet und gesundheitsschädlich, etc.), kein Wunder auch, wenn man dann gegen Nachahmungen vorgeht. Die Politiker kauft man sich schon, Geld genug dafür ist ja da. DAs wird dann seriös Lobbyarbeit genannt. Und die nicht Bestechlichen ködert man mit angeblich heimischen Arbeitsplatzverlusten. In Wahrheit findet die Produktion zum Beispiel von Textilien schon lange nicht mehr in Deutschland statt, sondrn nur noch eine kleine Verwaltung ist hier tätig. Dann bleibt nur noch das Argument der Qualität. Das ist in jedem EInzelfall zu überprüfen, denn es gibt tätsächlich (bisweilen enorme) Unterschiede. Es gab aber auch mal Nachahmungen, die qualitativ hochwertiger waren als das Original. Das wird schnell unter den Tisch gekehrt, denn es passt nicht in das Schema, wie man den Leuten die Kohle aus den Taschen ziehen kann. Bleibt nur noch die Frage zu klären, warum denn Leute freiwillig viel teurere Markenware kaufen. Da gibt es die einen, für die Geld keine (große) Rolle spielt. Also kein Thema. Und die vielen anderen, für die Geld sehr wohl eine Rolle spielt. Jedoch, die sichtbare Tatsache, dass diese Person sich dieses Label leisten kann und dies von der Umgebung auch so wahrgenommen wird, macht den Erwerb eines um 45 Euro teureren T-Shirts wegen eines eingenähten 5 cent Labels trotzdem noch für den Käufer interessant, weil dieser meint, dass sein persönlicher Prestigewert diese Mehrausgabe rechtfertigt. Denn er reiht sich ein auch in den durch teure Werbung verbreiteten Lifestyle des Labels. "Da stehe ich drauf!" Und auf was stehst Du? ;-)

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Die einfach und richtige Antwort ist: Wenn die Ware zu verzollen ist mußt Du Zoll zahlen. Dies kannst Du unter zoll.de feststellen. Nicht jede Ware ist aber mit Zoll belegt. Der Zollsatz bemißt sich - ganz grob Pi mal Daumen - häufig so um die 5 Prozent. Genauere Zahlen bitte nachsehen. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass Du Einfuhrumsatzsteuer auf den Wert der Waren zahlen mußt. Und das ist der Satz, der der inländischen Mehrwertsteuer entspricht. Und wenn Du Pech hast, zahlst Du das auf den Betrag von Ware plus Kosten des Versandes. So ist das unter Handeltreibenden üblich. Kurzum, die zahlt 19% Einfuhrumsatzsteuer und ggf. noch Zoll. Das kann also richtig teuer werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Privat- oder Geschäftsmann bist. Es gibt Methoden, darum herumzukommen. Das kann ich Dir hier aber nicht mitteilen, denn das ist nicht mehr weiß, sondern gehört in die Grauzone, Du verstehst mich. Denk also mal genau nach.

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