seit meiner frühen Kindheit Angst vor dicken Rohren(z.B. in fremden Klos) und Boilern,woran liegts?

12 Antworten

"dicken Rohren und Boilern"

Die Form (groß, dick, massig), Eigenleben (Wassermassen darin), unbekannt (was passieren könnte, wie verlässlich die sind).

"Ich weiß, dass sie nicht platzen können"/ "weder boiler noch rohre explodieren können"

Wissen hilft nur gegen begründete Furcht, nicht unbedingt bei Phobien und Ängsten. Gleich zweimal in deinem Text deutest du an, was (angeblich nicht) passieren könnte, und gerade das zeigt schon eine Richtung deiner Angst an.

Die Bedrohung/ Machtausübung besteht darin, dass jene Behälter

-> nicht dicht halten könnten

-> dass Grenzen nicht eingehalten werden

-> dass etwas Großes nicht mehr stark genug ist, alles bei sich behalten zu können

-> dass du nicht weit genug weg und geschützt davor bist

-> dass da neben dir oder über dir was zusammenbrechen könnte

-> dass du davon überschwemmt werden würdest

-> dass es in dich eindringen könnte

-> und du vlt keine Luft mehr bekämst

"nicht von meinen Eltern geschlagen oder sexuell belästigt worden"

So große, dramatische Erfahrungen braucht man als kleines Kind gar nicht, um sich bedroht zu fühlen. Da reichen schon winzige Dinge: eine schnelle Bewegung von Erwachsenen, ein unerwartetes Nahekommen, ein erschreckendes Geräusch, ein massiger Körper, der sich über einen drüberbeugt um einen anzulächeln oder zu küssen, ein zu fester Druck von Leuten die kein Gefühl haben, wie man so ein kleines Wesen in den Arm nehmen muss, längere Zeit alleingelassenwerden wo man doch existentiell darauf angewiesen ist, dass immer jemand verfügbar ist für die nächste Mahlzeit, ...

"die gewissheit das dort drin wasser ist"

Das sind die beiden Aspekte: das unbezwingbare, unbeherrschbare Wasser, die Massen, die man normalerweise nur bei Hochwasser oder als Nichtschwimmer im Tiefen als bedrohlich erlebt, oder wenn einen Leute untertauchen (überforderte Eltern zu Hause, oder hänselnde Kameraden im Schwimmbad). Und es ist unsicher, wieviel Wasser das ist, wo es herkommt, wo es hingeht, ob es immer weiterfließen oder jemals aufhören wird.

Auf der anderen Seite ist die schützende, starke Begrenzung, das Gefäß, der Behälter, der alles aushält, der für Ordnung sorgt, der eine Trennung vornimmt zwischen innen und außen, der das Chaos bewältigt, indem er was zusammenhält und damit fernhält.

Bei manchen solcher unheimlicher Dinge hat es mir geholfen, sie genauer kennenzulernen, sie mit allen Sinnen zu begreifen und damit vertraut zu werden:

Du könntest ein leeres Rohr im Baumarkt anschauen, anfassen, und spüren, ob es einen Unterschied macht, wenn es leer ist oder voll. Ob die Bedrohung eher von dem vorgestellten Wasser oder von der Umhüllung ausgeht.

Du kannst dir auch ein Regenrohr draußen anschauen, ob es dort die gleiche Bedrohung auslöst wie in geschlossenen Räumen. Da hast du mehr Distanz, du siehst den Anfang, du weißt dass der Regen auch mal wieder aufhören wird, du siehst die Menge, die dann in der Tonne landet oder im Boden verschwindet.

Du könntest ebenso ausprobieren, ob sich die Angst verändert, wenn noch eine zweite Person mit ihm Raum ist. Oder ob sich was verändert, wenn du vor die Rohre Tücher hängst, und nur noch im Kopf weißt, dass dahinter die Rohre immer noch sind.

Und du könntest dir bei einer Art Praktikum zeigen lassen, wie solche Rohre verlegt werden. Da siehst du dann genau, wie stabil das Rohr ist, wie sicher das Rohr selber befestigt ist. Du kannst dich dann auch informieren, woher genau das Wasser reinfließt, wohin es weiterfließt, wieviel da etwa in der Stunde durchfließt. Und dann kannst du ausprobieren, ab welcher Dicke es bedrohlich wird, und du kannst eine bestimmte Menge Wasser durchlaufen lassen und spüren, ab welcher Menge dir mulmig wird.

Gerade bei traumatischen Erfahrungen hat es sich bewährt, statt auf das Angstmachende zu starren, alles außen herum mehr in den Blick zu bekommen, also nicht nur die drei Meter Rohr, die im Raum sichtbar sind, sondern auch all das Unsichtbare davor und dahinter dir vorzustellen (woher, wohin), die Befestigungen, die Biegungen, Verdickungen, Verdünnungen, das Material, ...

Ich hoffe, du kannst mit einigen der Anregungen was anfangen.

Liebe Joe312,

Ich bin 34 Jahre alt und so lange wie ich denken kann habe ich eine extrem ausgeprägte Phobie vor Rohren.

Auch Boiler und Wassertanks sowie Schleusen und Bootsstegpfeiler, die aus dem Wasser ragen, bereiten mir massive Probleme! Diese reichen von Unwohlsein bis hin zu Panikattacken mit Übelkeit und Ohnmachtsgefühlen!

Bisher gelang es mir nicht diese Angst vollständig zu ergründen oder ab zu stellen. Vor allem der Gang auf öffentliche bzw. unbekannte Toiletten ist für mich eine Qual und schlichtweg nicht möglich wenn dort sichtbare Rohre sind.

In erster Linie werden solche Phobien verhaltenstherapeutisch behandelt.

Mir half das zumindest so weit, dass ich inzwischen die Toilette auf meiner Arbeitsstelle aufsuchen kann. Allein das gab mir ein großes Stück Lebensqualität.

Ich google dieses Problem regelmäßig und bin froh endlich jemanden gefunden zu haben, der das selbe Problem hat.

Egal welche Ursache deine Angst hat ..... diese zu kennen wird dir sicher nur begrenzt helfen damit umzugehen! Wir Menschen sind laut Verhaltensstudien in der Lage Reaktionsauslöser, so genannte Stimuli, bis auf 7 Ebenen zu konditionieren. Eine "echte Wahrheit" über die Auslöser heraus zu finden ist also nicht unbedingt einfach. Vielmehr ist es ratsam zu lernen mit der Angst umzugehen bzw. Techniken zu erlernen, die insbesondere dir die Möglichkeit geben, diese Situation zu händeln.

Zu den anderen Antworten hier:

Das hat nix mit einer Zwangserkrankung zu tun! Das ist was völlig anderes! Und was "krank" ist oder nicht entscheiden nicht andere sondern der Betroffene! Wenn Leistungsdruck vorhanden ist hat es auch einen Krankheitswert .....klingt komisch ....is aber so!

Du kannst dich an deine Eltern, deinen Hausarzt oder auch einen Therapeuten wenden!

Alles Gute

ihr seit doch alle komisch geh geh geh -.- es gibt nix gegen so welche Phobien keine psycho thera. kann sowas komplett heilen im ende stehst du alleine in ein großen keller raum ganz alleine vor ein riesen Boiler was machst du dann wenn die angst davor wider kommt und dich mit nimmt. ich spreche von eigener Erfahrung ich bin 18Jahre und arbeite als Maler u. Lackierer und ich muss oft runter im keller um Wasser zu holen da die meisten neu Baustellen im haus kein Anschluss haben da alle Bäder und Küchen noch gemacht werden müssen. tja irgenwie hat ich bis jetzt immer glück und musste nicht neben so ein ding Wasser holen der Wasserhahn war meistens immer 5 meter daneben. diese Krankheit kann man sagen habe ich schon so weit ich mich erinnern kann, aber so ängste habe ich nur vor sachen die mit Wasser zu tun haben und wenn ich alleine bin. wie wasserdämme oder Schwimmbäder.. ich habe angst zu ertrinken im keller wenn so ein Boiler vor mir steht oder er explodiert und ich verbrenne oder das ding wird immer größer so halt wie eine psyche eines menschen wirkt. ich hatte sehr lange angst vor Toiletten doch nun nicht mehr aber wenn im bad ein Boiler ist der auch noch mit gas läuft das wird eine Qual für mich den zu ignorieren. naja außer meine Familie weis das keiner und ist mir inzwischen scheiß egal. und außer dem hab ich das Komplettpaket spinnenphobie, Insekten außer Ameisen boiler abe ich kann damit leben. bis der tag kommt an dem ich an so ein ding Wasser holen muss da ruf ich lieber ein Kollegen und sage ich finde die Öffnung bzw. den Wasserhahn nicht.. ob das jemand bis hierhin gelesen hat haha xD.

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