Schiebewiderstand?

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3 Antworten

Es gibt gewickelte und beschichtete Ohmsche Widerstände, wobei der Typ "gewickelt" immer einen kleinen induktiven Anteil hat. Konstruktion: isolierendes Rohr (meist Keramik, kann auch Bakelite od.ähnl. sein), auf das in einer Lage gut geordnet (also dicht gewickelt und nichts überkreuzend) ein Widerstandsdraht gewickelt ist, der an beiden Enden stabil befestigt sein muss. Das Rohr wird dann auf einer Platte befestigt (natürlich alles vorgefertigt). Am oder über dem Rohr befindet sich eine Schiene, auf der ein Kontakt beweglich (verschiebbar) befestigt ist, der als Feder auch auf der Widerstandsspule schleift. Der Strom fliesst von einem Ende der Widerstandsspule über die Windungen bis zur Feder und von dort zur Schieberschiene, wo er mit einem Kontakt wieder abgeleitet wird. Je nach Zahl der einbezogenen Windungen ändert sich der Widerstand, und zwar linear.

Redbull hats eigentlich ganz schön erklärt.

Wenn der ganze Widerstand zum Beispiel 20cm lang ist und einen Widerstandswert von 1000 Ohm hat, dann kannst Du Dir einen 300-Ohm-Widerstand herstellen, indem Du den Schleifer zur Marke 6 cm schiebst. Achtung: Die richtigen Buchsen benutzen: Benutzt Du die beiden Endbuchsen, so hast Du immer 1000 Ohm, benutzt Du den Schleifer und die falsche Endbuchse, so hast Du 700 Ohm bei obiger Einstellung.

Bei einer Potentiometerschaltung (siehe Wikipedia) brauchst Du alle drei Buchsen.

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