Rücksichtnahme oder Ausgrenzung von meiner Vorgesetzten?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also sagen wir mal so: ich hätte nach Deiner Schilderung als Vorgesetzte die gleiche Entscheidung getroffen und gedacht, daß ich Dir damit auch einen Gefallen tue. Und damit gleichzeitig 2 Fliegen mit einer Klappe schlage, denn die andere Station braucht ja auch Mitarbeiter.

Trotzdem würde ich das ganz neutral mal ansprechen, so in dem Sinne, daß Du Dich einigen Bewohnern schon als Kuh angekündigt hättest und, daß sich sich dann bitte bei denen entschuldigen sollen, falls Du es nicht schaffst zu kommen. Damit signalisisiert Du auch, daß Du es dieses Jahr besser machen wolltest. Das Kostüm läßt Du notfalls bis nächstes Jahr liegen.

Kleines PS noch: Karneval ist auch nicht so mein Ding, ich überlasse das auch lieber anderen und gerade deshalb wäre meine oben genannte Entscheidung sogar in allererster! Linie in Rücksicht auf Dich geschehen. Aber auch ich hätte da wahrscheinlich nicht allzu viel zu erklärt.

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Nimm dir das nicht so zu Herzen, meist werden im Vorfeld schon Arbeitseinteilungen unternommen, damit alles gut abgedeckt ist.

Diesmal hat es dich getroffen, da Andere auch mal an der Feier teilnehmen wollen.

Was mir spontan eingefallen ist, auch demente Mitbewohner würden sich freuen dich in dem Kostüm zu sehen. Ihr werdet ja auch diesen Raum schmücken und da passt das doch.

Nächstes Jahr bist du wieder bei der Feier.

Denke einfach an die Bewohner, die dieses Jahr mit dir Spaß haben können.

Das ist eine interessante Frage, ob sie wirklich die dementem Bewohner im Kostüm sehen wollen würden. Das würde ich nie ohne Besprechung mit Vorgesetzten /Erfahrenen machen. Ich könnte mir vorstellen, daß Kostüme für diese u.U. eher irritierend oder angsteinflößend sein können, je, nachdem wie fortgeschritten die Demenz ist. Aber ich selbst habe da viel zu wenig Ahnung von Demenz.....

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