Reformpädagogik...?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

der pädagogische Ertrag aller Reformbewegungen zwischen 1890 und 1933. Die Schule wurde von der Kunsterziehungsbewegung (A. Lichtwark), der Pädagogik „vom Kinde aus“ (E. Key, B. Otto, M. Montessori) und der Arbeitsschulbewegung (G. Kerschensteiner, H. Gaudig) erneuert. Um eine umfassende Reform der Schule ging es H. Lietz mit seinen „Landerziehungsheimen“, G. Wyneken mit der „Freien Schulgemeinde“ Wickersdorf. Wichtig war die Schaffung der pädagogischen Akademien seit 1926 durch C. H. Becker. Den Reformpädagogen ging es besonders darum, den Geist der „alten Schule“, der „Lernschule“ zu überwinden, sie durch eine „Arbeitsschule“ zu ersetzen oder im Unterricht die schöpferischen Kräfte des Kindes zu wecken.

Interessant dabei ist übrigens, dass sowohl Wyneken, wie auch Becker beide pädophil waren!

0

Hallo,

wenn du wirklich ein richtig gutes Buch zu dem Thema lesen möchtest, dann solltest du dir einmal "Reformpädagogik: eine kritische Dogmengeschichte" von Jürgen Oelkers besorgen. Weiterhin kannst du auch auf seiner Professur - Seite sehr interessante Reden von ihm zu dem Thema finden! Oelkers selber geht dabei von einem sehr kritischen Standpunkt aus: er beschreibt beispielsweise die Reformpädagogik mehr als einen Überbegriffe bzw. ein Sammelbecken für Bewegungen in der Zeit des endenden 19. Jahrhunderts und beginnenden 20. Jahrhunderts.

Eine wirklich wirklich ratsame Lektüre, wenn du dich mit dem Thema mal etwas kritischer auseinander setzen möchtest.

Im gesamten europäischen Raum fand Ende des 19. Jahrhunderts eine enorme technische Entwicklung statt, wobei die Industrialisierung jedoch neben Fortschritt Wohnungsnot, soziale Widersprüche, Arbeitslosigkeit und eine Änderung sozialer Lebensformen mit sich brachte. Auf diesem Hintergrund suchte man auch im Bildungsbereich nach neuen Wegen. Sowohl die Landerziehungsheimbewegung, geprägt durch Personen wie Hermann Lietz, Paul Geheeb oder Gustav Wyneken, die Jena-Plan-Schule nach Peter Petersen, als auch die Arbeitsschule nach Kerschensteiner, basierten auf ähnlichen pädagogischen Ideen und sollten den “Verfallserscheinungen” der Jugend entgegenwirken:

* Ausgangspunkt war die Kulturkritik mit ihrer Ablehnung gegenüber den starren Formalismen der herbartianischen Konzentrationspädagogik, dem Prinzip der Allgemeinbildung, der autoritären Disziplinierung und dem Berechtigungswesen der preußischen Schule.
* Zentrale Bedeutung hat das von Rousseau geprägte Bild vom Gärtner und seiner Blume. In diesem Prozess erzieht die Natur (sowohl die natürliche Umgebung als auch die menschliche Biologie) die Schüler selbst, der Erzieher übernimmt die Rolle des Gestalters dieser natürlichen Umgebung.
* Nicht mehr nur kognitives Wissen, sondern vielmehr psychomotorische und affektive Lernziele spielen eine wesentliche Rolle.
* Gemeinschaftserziehung rückt in den Vordergrund, denn Gemeinschaft und Individuum beeinflussen sich gegenseitig.
* Wesentlich für das Lernen sind nach Erlebnis, Augenblick, Unmittelbarkeit, Gemeinschaft, Natur, Echtheit und Einfachheit.

Mittelpunkt eines Dreiecks mit Zirkel ermitteln?

hey, ich suche schon die ganze Zeit das Internet durch aber finde einfach keine passende Erklärung. Also, wenn man beispielsweise bloß drei Punkte im Koordinatensystem hat und dazu die Mitte finden soll, also mit dem gleichen Abstand zu jedem der drei Punkte, wie macht man das dann mit einem Zirkel?? :o ... Vllt auch bei Geogebra erklären, wenns jemand kennt ...? Danke schon mal!

...zur Frage

wie wichtig ist eine starke Empathie im Leben. welche Vorteile /Nachteile bringt es mit sich wenn man diese Eigenschaft stark ausgeprägt ist?

...zur Frage

Wird es schwer für mich auf dem BG?

Also ich bin 15 Jahre alt und besuche zurzeit die 10. Klasse einer Hauptschule. Ich mache gerade meinen erweiterten Realschulabschluss und möchte dann auf ein Gymnasium (Berufliches Gymnasium). Ich bin jetzt nicht schlecht in der Schule. Ich hatte auf mein letzten Zeugnis (10te klasse Halbjahr) ein Durchschnitt von 1,65. Ich muss mich jetzt ja auch schon Bewerben für die Schulen und jetzt wollte ich von euch wissen, wer den weg von der Hauptschule aufs Gymnasium gegangen ist ? Wie es für euch war ? War es schwer ? Musstet ihr wiederholen ? Musstet ihr viel lernen ? Wie war es mit dem Englisch und Spanisch (2. Fremdsprache) ? Ich habe etwas bedenken, dass ich das da nicht schaffe da ich von der Hauptschule komme und da ich gehört oder bzw. gelesen habe dass, das "Hauptschul Englisch" etwas anders ist als das vom Gymnasium. Erzählt mir eure Erfahrungen

Ich freue mich auf jede Antwort die ich bekomme danke schon mal :)

Falls wichtig ich komme aus Niedersachsen und möchte dann auf ein Berufliches Gymnasium Schwerpunkt Sozialpädagogik

...zur Frage

Erziehung will das Gegenteil von dem, was das Kind will?

Anna Freud:" Schritt für Schritt will die Erziehung das Gegenteil von dem, was das Kind will, zu jedem Zeitpunkt erscheint ihr der Gegensatz zu der beim Kind vorgefundenen Triebregung als das Erwünschte".

Sie geht hierbei auf die psychosexuellen Entwicklungsphasen bei Kindern ein. Zum Beispiel möchte das Kind weiter gestillt werden, jedoch wird es nach einiger Zeit dazu erzogen, aus einer Flasche zu trinken.

Glaubt ihr das stimmt, oder seht ihr das eher kritisch? Meiner Meinung nach will die Erziehung ja nur das Beste für das Kind und nicht alle seine Triebregungen unterdrücken...

Danke schon mal für Antworten.

...zur Frage

Ich halts nicht mehr aus.. 18 und bei Eltern bitte um Hilfe?

Es nervt langsam. Bin Volljährig. Zwei Jahre musste ich die Klasse wiederholen (eins bin ich selbst Schuld, zweites wegen Umzug bzw. Umstellung nach Bayern).

Also wir leben in einer Stadt die ich hasse. Drei Zimmer Wohnung für fünf Personen weil es in dieser tollen Stadt keine weiteren Wohnungen gibt, die Leute streiten sich hier schon z.B. für 2 Zimmer 24qm bei 650€ Warmmiete, weil es hier kaum Wohnungen aber viele ''Einwohner'' gibt. Meine Eltern sind erstmal die größten Spießer, aber ich hab schon seit Jahren mir selbst alle Regeln abgestellt die es gibt. Ich habe keine Lust auf abhängigkeit und ich hasse meine Familie. Ich lebe mit einem sehr frechen Kind in einem Zimmer (Bruder, 13) welcher verwöhnt wird. (Darauf möchte ich nicht mehr eingehen weil es zu viel zu schreiben gibt, kein Mensch will das alles lesen xD).

Also trotz allen Versuchen auszuziehen bin ich am Ende trotzdem drin geblieben, weil kein Mensch dieser Welt mit 300€ im Monat Leben kann (Kindergeld + Taschengeld von mir). Ich bin dankbar für mein (für mich) hohes Taschengeld von 100€ im Monat. Jedoch hasse ich es nach der Schule keine Zuflucht oder Privatsphäre zu haben. Man sieht immer wie sich andere freuen nach Hause zu kommen und ich denk mir, dass ich keinen Ort für mich habe. Es gibt keinen. Ich hab mir oft vorgestellt unter der Brücke zu schlafen. Den Schulweg muss ich selber mit dem Fahrrad fahren (2,6km) was kein Problem wäre, wenn da nicht der riesen Berg wäre den man hochfahren muss. Im Zimmer haue ich immer meinen Bruder da er beleidigend wird, mich zwickt beißt usw. wenn ich möchte dass er seine nervigen Videos aus macht, damit ich endlich meine Hausaufgaben machen kann. Meine Eltern stürmen rein, schreien mich an, und holen das ''arme arme'' Kind raus.

Mehr Details möchte ich nicht erwähnen, da das jetzt schon viel zu viel ist. Also aufjedenfall, möchte ich nicht bei meinen Eltern leben mit denen ich mich täglich leicht streite, oder bei meinen Bruder mit dem ich mich täglich stark streite. Ich hasse es nach der Schule kein richtiges Zuhause zu haben und wollte auch eigentlich die 2 restlichen schuljahre durch, aber langsam halte ich es nicht mehr aus...

Ich bitte um Hilfe!

...zur Frage

Erklärung für ein Dosen experiment?

Kann mir einer erklären warum das funktioniert? Suche eine Erklärung finde aber im Internet irgendwie nichts. Wollte es um Kindergarten mit den Kindern machen. Bitte helft mir...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?