Redox-Reaktion, Danielle-Element

2 Antworten

Wenn du meinst, es verstanden zu haben ... sicher ist sicher.

  • Zunächst mal zu den Brücken, dass irgendwie ein Ausgleich der Ladung erfolgen muss, wenn ständig Elektronen von der einen zur anderen Seite fließen, ist ja klar. Im zweiten Bild ist das eben keine Brücke, sondern eine poröse Trennwand, wo dir Ionen durchströmen.
  • Welche Ionen genau den Ladungsausgleich bewirken, wird im ersten Bild offen gelassen, im zweiten Bild sind es Sulfat-Ionen. In der Praxis sind es sicher auch auch Zink- und Kupferionen, und auch Protonen.
  • Kleiner Exkurs, Hydronium und Hydroxid wandern viel schneller als andere Ionen. Weil sie nicht wirklich wandern, sondern sich die Protonen weiterreichen, wie die Kette von Feuerlöschern, die sich die Eimer in die Hand geben.
  • Und kein Atom hat den Zwang, Elektronen abzugeben, im Gegenteil. Auch bei den Alkalimetall braucht es Energie, auch nur das einsame Elektron zu entfernen, die Ionisierungsenergie. Aber es gibt halt Elemente, die sich stärker um die Elektronen reißen. In diesem Fall Sauerstoff. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, auch in einer wässrigen Kupfersulfatlösung ist Sauerstoff das einzige Element mit einer negativen Oxidationszahl.
  • Der Sauerstofff hat auch irgendwann dem Kupfer 2 Elektronen entrissen. Nur ist das Kupfer zwar nicht so begierig wie Sauerstoff, aber begieriger als Zink. Wie in der Karrriereleiter, nach oben buckeln und nach unten treten.

Und es heißt Daniell-Element, mit ohne E.

Ach ja, zur Elektrochemischen Doppelschicht: Vielleicht wär erst mal Nachtschicht angesagt. Habe leicht den Eindruck, dass du dich grad verzettelst.

Fragen sind jetzt doch eigentlich beantwortet. Bin gerade auf die Begriffe "Potentialdifferenz" und "Elektrochemische Doppelschicht" gestoßen.

Wer lusst hat, könnte mir etwas zur "Elektrochemischen Doppelschicht" schreiben, ansonsten trotzdem Danke!

Chemie: Anionen, Kationen, Katode, Anode: wohin wandern welche?

Hwy, http://www.chemie.de/lexikon/Reduktion_%28Chemie%29.html hier steht (bei Wikipedia auch), Anionen wandern zur Anode und Kationen zur Katode. Da die Reduktion bei der Katode und die Oxidation bei der Anode abläuft, bedeutet das die Katode benötigt Elektronen (Anionen), also fließen die Elektronen zur positiv geladenen Katode. Aber das wiederspricht ja der Website. Wo liegt mein Denkfehler?

Reduktion (an der Katode) = Aufname von Elektronen (Anionen) -> Anionen werden an der Katode gebraucht -> Anionen wandern von der Anode zur Katode (Elektronen wandern von plus zu minus)

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?! Zink + Kupfersulfat, Reaktionsgleichung erkennen!, Schwarzfärbung?!

Hi, Ich habe mal eine Frage an die die von Chemie viel Ahnung haben. Und zwar ist meine Frage, woran ich erkenne welcher Stoff bei einer (Redox)Reaktion oxidiert wird und welcher reduziert. Ein Beispiel neulich im Unterricht haben wir einen Zinkblech in Kupfersulfatlösung gegeben. Resultat das Blech wurde schwarz (bzw. zu einem sehr dunklen grau).

Die Gleichung dafür ist ja CuSO4 + Zn -> Cu + ZnSO4 aber woher weiß ich denn, dass das Sulfat zum Zink hinzu kommt und vom Kupfer weg.

Und was hat die Schwarzfärbung zu bedeuten?

Danke im voraus Max

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Galvanische Zelle - Erklärung

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem die Vorgänge bzw. die Redox-Reaktion in einer galvanischen Zelle zu kapieren. Daher habe ich mal meinen Erklärungsversuch getippt und würde mich freuen, wenn diesen jemand korrigieren könnte.

Beim Danielle Experiment taucht eine Elektrode eines unedlen Metalles (Zink) in eine Zinksulfatlösung und eine Elektrode des edleren Metalls (Kupfer) in einer Kupfersulfatlösung. Weil sowohl Zink- als auch Kupfersulfatlösung Säuren sind, also Protonen abgeben (Brönstedt Theorie), und Zink leichter Elektronen abgibt um die Edelgaskonfiguration zu erreichen (Spannungsreihe), löst sich das Zink langsam auf und wird zudem positiv geladen. Da die beiden Elektroden miteinander verbunden sind, wandern die frei gewordenen Zink-Elektronen nun über den elektrischen Leiter zur Kupfer-Elektrode, die infolge negativ geladen wird (Elektronenüberschuss).

Parallel wandern die durch die Elektronenabgabe freigewordenen Zink-Ionen (Kationen) zum Kupfer und werden dort entladen. Daher resultiert auch die Zinkschicht, die sich nach einiger Zeit auf dem Kupfer ablagert.

Stimmt das so in etwa? Oder ist das total falsch?

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Was ist der Unterschied zwischen Anionen und Kationen und Elektronen und Protonen?

Also ich habe gelernt, dass Elektronen negativ geladen sind und Protonen positiv (und Neutronen neutral sind). Aber was sind Anionen und Kationen? Die haben doch etwas mit der Anode und Kathode zutun. Und welche von denen sind jetzt Ionen? Ionen ist doch ein Überbegriff oder?

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Silber Recycling?

Hallo an alle, ich habe folgendes Problem:

Ich habe Silberbromid, aus diesem Silberbromid muss ich Silber herstellen. Ag+Br-, Silber-Kationen und Bromid-Anionen. Ich brauche also für das Silber ein billiges Reduktionsmittel, Zink.

Zink hat einen EN Wert von 1,65 , SIlber und Brom haben beide einen höheren. Nun tu ich Silberbromid in destillierten Wasser, die Ionen trennen sich und liegen in Form von Ag+ und Br- im destillierten Wasser vor. Ich installiere 2 Zinkstäbe. Meine Kathode und meine Anode. Die Ag+ Kationen werden zur Kathode gezogen dort werden sie Reduziert, sprich sie nehmen ein Elektron auf und werden zu elemtaren Silber.

An der Anode werden die Bromid-Anionen gezogen, dort werden sie oxidiert und wieder zu elementaren Brom.

Das geht weiter bis wir keine Ionen mehr besitzen.

So kann man doch Silber herstellen, oder ???

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Hab ich das richtig gemacht? Elektrolyse von Wasser richtig? Brennstoffzelle

Ich hab ein blödes Ärgernis, und zwar habe ich lange an meine Präsentation gearbeitet und jetzt hat mich mein Teamkamerad total aus den Konzept gemacht. Deshalb wollte ich nachfragen ob sich hier Jemand damit auskennt. Es ist wirklich dringend und wichtig. Unten setzt ich meinen Text ein und im Anhang send ich ein Bild. bitte, helft mir. Im Internet finde ich es einfach nicht.

Vielen Dank im Voraus

Elektrolyseur

Als Elektrolyseur wird eine Vorrichtung bezeichnet, in der mit Hilfe elektrischen Stromes eine chemische Reaktion, also eine Stoffumwandlung, herbeigeführt wird: Es findet eine Elektrolyse statt. Bei der Elektrolyse werden durch elektrischen Storm chemische Verbindungen zersetzt,

z.B. bei der Wasserelektrolyse. Vorab besteht ein Wassermolekül (H2O) aus Sauerstoff und Wasserstoff. Bei einer Wasserstoffelektrolyse wird ein Wasserstoffmolekül in zwei Wasserstoff-Ionen (H+) und in ein Hydroxid-Ion bzw. Sauerstoff (OH-) zerlegt.

Ein Elektrolyseuer besteht prinzipiell aus: einer negativ geladenen Kathode einer positive geladenen Anode und einem Elektrolytmembrane

Bei der Elektrolyse von Wasser sieht der Vorgang wie folgt aus: Zu Beginn wird dem Elektrolyseur der Ausgangsstoff Wasser zugeleitet und eine elektrische Spannung angelegt, in dem ein metallischer Leiter an den Spannungsquellen ( Minuspol und den Pulspol) verbunden wird, so bewegen sich später die Elektronen in eine bestimmte Richtung. Diese Elektronen entstehen am Minuspol (der Kathode), hier werden aus Wasser OH-Ionen und Wasserstoff. (Die elektrische Spannung gibt an, wie stark der Antrieb des elektrischen Stroms ist)

Am Minuspol der Spannungsquelle herrscht Elektronenüberschuss, am Pluspol Elektronenmangel. Zur Information: Positive geladene Ionen (auch Kationen bennant) wandern zum Minuspol (deshalb auch Kationen, da sich der Minuspol immer bei der Kathode befindet), negativ geladene Ionen (Anionen) wandern zum Pluspol (da sich hier auch der Pluspol immer bei der Anode befindet). Die Anionen wandern durch eine nur für Ionen durchlässige Elektrolytmembran, zum Pluspol. Aufgrund dieser elektrisch isolierenden Eigenschaften der Membran werden die Elektronen gezwungen, über einen äußeren elektrischen Kreis zu gehen, die Spannungsquelle. Dabei werden im Verbraucher Wirkungen (Licht, Wärme) hervorgerufen. Hier entsteht Sauerstoff und etwas Wasser. Dabei sammeln sich das Wasserstoffgas an der Kathode und das Sauerstoffgas an der Anode. Die eingesetzte elektrische Energie wird als chemische Energie im Wasserstoff gespeichert. Hier entsteht Sauerstoff und etwas Wasser. Dabei sammeln sich das Wasserstoffgas an der Kathode und das Sauerstoffgas an der Anode. Zusammenfassend: Aus Wasser und Strom werden Wasserstoff und Sauerstoff.

Die Funktionsweise einer Brennstoffzelle entspricht der Umkehrung einer Elektrolyse.

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