Projects-Abroad

7 Antworten

ich war für 4 monate in südamerika mit projects. im nachhinein sind mir einige sachen erst klar geworden, wie z.b.: mir wurde 2 mal in meiner eigenen gastfamilie eine große summe geld geklaut. natürlich hatte ich sofort mit der zuständigen dafür gesprochen. ihre antwort beim ersten mal war jedoch nur, dass dagegen leider nichts gemacht werden könne, ich somit allein mit meinem problem da stehe und beim 2. mal musste ich tagelang projects hinterher telefonieren, damit etwas in gang gebracht wurde (polizei etc.). auch bei den letzten "interviews", bevor ich dann wieder nach hause geflogen bin, habe ich vorsichtig angedeutet, dass ich in meiner gastfamilie teilweise mein essen selbst kaufen musste, weil ich einfach nicht satt wurde (ich habe auf dem pferdehof dort als voluntaria gearbeitet bis 19 uhr) oder zwischendurch gab es kein frühstück für mich, wobei ich hier meiner gastmutter bescheid gesagt hatte, dass mir cornflakes vollkommen ausreichen würden. das war allerdings projects schon bewusst und bekannt, da vor mir schon einige volunteers sich über das essen meiner gastmutter beschwert hatten; jedoch nimmt projects das anscheinend nicht ernst genug??? zwischendurch, als meine gastmutter vereist war und ich allein in ihrer wohnung war (was ja an sich nicht schlimm ist!), hatte sie dann auch vergessen, getränke für mich einzukaufen (sprich: wasser! reichte mir völlig aus)...

diese auf der internet-seite angekündigten socials werden auch nicht von projects übernommen (die kosten). das heißt also, dass der/die freiwillige/r auf den kosten für ein organisiertes event (z.b. ein konzert, tango-shows etc.) selbst sitzen bleibt. nur einmal im monat wird etwas von projects selbst organisiert (es sind meist "pizza for free" oder "mc donald's" verbunden mit einem ausflug in einen park o.ä.). da kamen doch unterwartet hohe kosten auf ich zu, als ich zu hause war und mein geld im internet gecheckt habe.

die mitarbeiter in meinem land waren relativ hilfsbereit, dafür, dass ich sie bezahlt habe.

der erste tag in südamerika war allerdings nicht sonderlich toll, da ich nach 24 h reise und meiner ersten nacht "zu hause" noch frisch und ganz neu war und es somit alles etwas länger gedauert hat, sich die wichtigsten strecken in der stadt zu merken (der weg zum office, der weg zu meiner arbeit, der weg zu mir nach hause, die verschiedensten busnummern- und linien dazu...) ---> das zählte anscheinend nicht für die mitarbeiterin, die mich eingewisen hatte. es war wohl eher etwas nervig, als ich sie fragte, wo der bus zur arbeit nach "hause" hielt.

dies sind alles negative erfahrungen, doch natürlich gab es auch tolle momente. z.b. auf der arbeit mit den kindern, das war wirklich toll. ich habe viele neue tolle leute / freunde kennengelernt.

doch besonders diese organisation ist sehr teuer, deshalb hätte ich mir im nachhinein gewünscht, einen solchen auslandsaufenthalt privat gemacht zu haben, da es 1. wesentlich günstiger ist!!!! und 2. hätte ich viel besser spanisch gesprochen, da ich oft englisch sprechen musste (socials).

Also es ist bestimmt ein wenig extrem, was Kailash geschrieben hat, aber ich denke, dass ProjectsAbroard trotzdem gut ist. Das Problem dabie ist nur die Finanzierung und weiterhin, dass es sich um einen Freiwilligen Sozialen Dienst und nicht um ein Freiwilliges Soziales Jahr handelt. Das bedeutet, dass man den FSD bei ProjectsAbroard nicht als Alternative zum Wehrdienst wählen kann, da das Kreiswehrersatzamt ihn nicht anerkennt. Ich wollte auch mit ProjectsAbroard nach Afrika. ProjectsAbroard bietet als eine der wenigen Organisationen dieser Art ein riesen Spektrum an Möglichkeiten. Und man erhält seinen Platz mit Sicherheit. Wenn man den Aufenthalt teilt und gleich in zwei Länder fliegt wird auch der Gesamtpreis um 10% billiger. Dies dient meiner Meinaúng zu Anwerbung, um das Angebot den Leuten schmackhaft zu machen. Ich will ProjectsAbroard nicht zu hoch stellen, aber dennoch denke ich, dass, wenn man einen SOZIALEN FREIWILLIGEN DIENST machen will, man gut aufgehoben ist. Leider habe ich noch keine anderen Organisationen gefunden, die ein solches Programm für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Anderen Dienst Im Ausland (ADIA) anbieten.

Ich hoffe, ich konnte trotzdem ein wenig helfen:D

oh wie schön man darf seine Arbeitskraft und Lebenszeit zur verfügung stellen und darf dann noch dafür zahlen. hört sich doch schonmal seriös an. zudem würd ich mich dann fragen wie angesehen und aussagekräftig ein solches praktika dann ist für deine vita. ich war 3 monate in indien zur säuberung des ganges. unterkunft und kost wurden mit der arbeitsleistung verrechnet. somit arbeitete ich 1 monat und hätte mir 2 monate ne rucksacktour gönnen können. flug zahlte ich selbst und die lebenshaltungskosten waren centbeträge umgerechnet. mir begegneten einzellne westliche menschen die ähnliche tätigkeiten ausüben wollten und plötzlich orientierunslos und ohne kontakte in einem fremden land standen. geld weg firma nicht vorhanden und somit wurden sie zu einem leichten opfer in ihrer verzweiflung für irgendeinen dahergelaufenen "guru" der diese in seinem ashram von ihren restlichen weltlichen lasten (geld,haus, ect) befreite. hat sich voll gelohnt für diese.

in allererster line gilt: wenn es was kostet daß du arbeiten darfst isses ne abzocke. siehe die unmengen "toller" jobangebote die einem in zeitung internet ect entgegenfliegen.

gegenhalten muss man natürlich auch das diese organisationen kein geld mit ihren projekten verdienen und keinem eso-freak-hippie einen günstigen urlaub finanzieren wollen.

das angebot sieht zwar seriös aus aber die preise sind mal absolut übertrieben. zumal die sprachkurse für ca 1500€ bekommst du auch für 80-150€ auf der volkshochschule. und 2500 für 3 monate in z.b. kenia (flug ca 500, unterkunft ca 200, kost 100) rechnet sich nicht wirklich auf.

aus meinen erfahrungen scheint mir dieses angebot nicht realistisch zu sein sondern eher ein wirtchaftliches unternehmen das sich an gutmütigen und hilfsbereiten menschen bereichern will, alles im namen der menschlichkeit

der link von maxi2 sieht dagegen schon realistischer und seriöser aus. zudem ein tip. 2 wochen bringen nix. bis du dich aklimatisiert und an land und leute gewöhnt hast bzw die kulturellen hintergründe und zusammenhänge erkennst dauert schon etwas länger. versuchs mal mit 1 monat und informier dich ob eine spontane verlängerung möglich ist damit du nicht erst hin und herfliegen musst was wieder unnötig kostet. gemeinnützige vereine haben eben wenig geld. nach nem monat weisst dann ja hier gefällts mir oder nein is net meins. wie lange du dann noch anhängst bleibt dir überlassen bzw kommt auf das land an wielange diese visa´s ausstellen

Ich stehe eigentlich davor in ein Anwaltsbüro für Menschenrechte in Cordoba/Argentinien zu schnuppern...

bin jetzt,nachdem ich eure Rezessionen gelesen habe,sehr irritiert😨es kostet 4 Wochen mit Flügen ca.5000.-Euro.wenn ichv so recht überlege,ist das ja nicht alles.Aber bin jetzt ganz schön irritiert???

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