Pks wert richtig aber ergibt keinen sinn?

 - (Säuren und Basen, Konservierungsstoffe, Pks wert)  - (Säuren und Basen, Konservierungsstoffe, Pks wert)

1 Antwort

Verbrauch an NaOH mit c = 0,2 molL⁻¹: 14,5 mL

Am Äquivalenzpunkt gilt bei einer einprotonigen Säure:

n(Säure) = n(NaOH)

n(NaOH) = c * V = 0,2 molL⁻¹ * 0,0145 L = 0,0029 molL⁻¹ = 2,9 mmolL⁻¹

Das heißt, es stecken in den 0,1 L Probelösung (20 g Probe) 0,29 mmol Säure (HA_0). Das Massenwirkungsgesetz allgemein beschreibt die Konzentrationsverhältnisse am Gleichgewichtspunkt.

Ks = [H3O⁺][A⁻]/[HA]

Es gilt am Gleichgewicht:

[H3O⁺] = [A⁻] und [HA] = [HA_0] - [A⁻]

In Zahlen:

Ks = [H3O⁺]²/([HA_0] - [H3O⁺])]

[H3O⁺] = 10-2,86

Ks = (10⁻2,86)²/(2,9*10⁻³ - 10-2,86) = 0,00125391

pKs = -lg(Ks) = 2,90

Es handelt sich also vermutlich um Salicylsäure.

habe ich einen Fehler gemacht?

Ja, soweit ich aus Deiner - mit Verlaub unzumutbaren - Ausarbeitung ersehen kann, hast Du nicht die Konzentrationen am Gleichgewichtspunkt verwendet.

Vielen dank

aber das Hab ich doch so gerechnet, das einzige was anders ist ist die wissenschaftliche Schreibweise und die Tatsache, dass sie im Nenner die h3o+ konzentration wieder abgezogen haben beim kWs wert

ich verstehe nicht ganz warum sie das gemacht haben

0
@Larginino
ich verstehe nicht ganz warum sie das gemacht haben

Das hatte ich doch geschrieben. Von der ursprünglichen Säurekonzentration HA_0 reagiert doch ein Teil:

HA_0 + H2O <--> HA + A⁻ + H3O⁺

Am Gleichwicht hat man eben nicht mehr die gesamte Ausgangsmenge an HA_0 vorliegen. A⁻ + HA = HA_0 Deshalb muss man A⁻ von der Ausgangskonzentration abziehen.

Die allgemeine Formel ist vereinfacht:

Ks = x²/(HA_0 - x), wobei x die Oxoniumkonzentration ist.

1

Was möchtest Du wissen?