Philosophie oder Religion? Was würdet ihr wählen und warum?

3 Antworten

Ich finde es generell doof, dass man da gezwungen ist, sich zu entscheiden. Sowohl die Kenntnis der Philosophie, als auch die der Religion(-en) sind doch für das Leben wichtig - und deshalb braucht man beides.

Ich hatte das Glück, dass ich in meiner Schulzeit zeitweise Religion und zeitweise Philosophie bzw. Ethik hatte. Manchmal war nur der Religionskurs zustande gekommen und manchmal war es vom Stundenplan nicht anders möglich. Gewählt hatte ich immer Philosophie bzw. Ethik.

Was Du schreibst, klingt allerdings seltsam: Du interessierst Dich nicht für Religion, weil der Lehrer doof ist?

Interessierst Du Dich nun generell nicht für das Fach oder willst Du es wegen des Lehrers nicht belegen - oder ist es eine Mischung aus beidem?

Wenn Dich das Fach generell nicht interessiert, dann wähle eben Philosophie. Ich glaube allerdings nicht, dass Du im späteren Leben um die Auseinandersetzung mit der Religion herumkommen wirst.

Der Philosophie kann man schon eher ausweichen. Allerdings halte ich die Beschäftigung mit philosophischen Themen für etwas, woran man auf jeden Fall wachsen kann.

Wie auch immer: es sind wie gesagt beides sehr wichtige Gebiete, und ich bin heutzutage froh, dass ich mich mit beiden auseinandergesetzt habe - und immer wieder auseinandersetze.

Heute wird das Wort GOTTES nicht mehr gelehrt. Lügner und Trüger herrschen, ein ehrlicher Mann zählt nichts mehr. Es ist besser, die Philosophie zu wählen, um sich durch die Schule nicht den Einblick in de göttliche Wahrheit zu verderben. Später, bei größerer Reife des Charakters, wird diese kommen, so GOTT es will.

daraus könnte gefolgert werden, die folgende Aussage könnte wahr sein. "Der Mensch schuf Gott nach seinem Ebenbild." Ludwig Andreas Feuerbach, * 28. Juli 1804 in Landshut; † 13. September 1872 in Rechenberg/Nürnberg. Representiert das deiner Meinung nach die Wahrheit oder ist das doch daneben?

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Ich bin philosophisch interessiert und habe in der Schule Philosophie gewählt, als in der Oberstufe diese Wahlalternative auftrat.

Unter den beschriebenen Umständen empfehle ich, das Fach Philosophie zu wählen. Es bietet die Möglichkeit, zu reflektieren und zu argumentieren. Alles kann hinterfragt werden. Philosophie ist für viele Standpunkte offen. Das Fach ist eine Gelegenheit, tiefer nachzudenken, Ansichten mit vernünftigen Gedanken zu begründen, logisches Denken zu üben und spannende Fragestellungen kennenzulernen. Dabei geht es z. B. um das Wesen des Menschen, was gut und schlecht ist (oder ob es so etwas überhaupt wirklich gibt und dies nicht bloße Zuschreibungen sind) und warum, worin ein glückliches Leben besteht, ob der menschliche Wille frei ist, was Wissen ist und wie Erkenntnisse gewonnen werden könnnen. Mit solchen grundsätzlichen Fragestellungen kann der geistige Horizont weiter werden.

Fächer wie Philosophie und Religion sind stark von der Lehrerin/dem Lehrer abhängig. Sie können inhaltliche Schwerpunkte setzen, persönliche Ideen einbringen und die Art des Unterrichtsverlaufs bestimmen. In Religion können auch ähnliche Themen wie in Philosphie behandelt werden, dies geschieht aber stärker vor dem Hintergrund einer religiösen Überlieferung. Wenn kein besonderer Bezug zu Religion vorhanden ist und kein Interesse daran besteht, ist die Wahl von Philosophie naheliegend. Der einzige Hinderungsgrund könnte eine Lehrkraft sein, mit der jemand überhaupt nicht zurechtkommt, aber davon steht in der Beschreibung nichts.

Sehr gut beschrieben! Bin auch deiner Meinung.

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vor dem problem werde ich auch bald stehen ;) dein antwort ist hilfreich

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Ja danke sehr hilfreich...

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das ist die einzig richtige antwort, daumen hoch. "Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben." André Paul Guillaume Gide, * 22.11.1869 in Paris, † 19.02.1951 ebd.

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