Nachnamen für eine Fantasygeschichte.

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7 Antworten

Ich sag mal, wie ICH vorgegangen bin.

Meine eigenen Charaktere haben bestimmte ethnische Hintergründe. Als Beispiel: meine Wassermenschen leben in England, haben also keltische namen. ich habe einen, der im "Schwarzen See" lebt, die Übersetzung "schwarzes Wasser" ins Keltische als Namen zugeordnet.

Nymphen entstammen der griechischen Sagenwelt. Wenn du jetzt zB eine davon "Helles Haar" (auf deutsch) nennst, dann such auf www.leo.org die griechischen Wörte für Hell und für haar. Aus deisen beiden Wötern "baust" du dir dann den Namen.

Als "Nachnamen" würde ich schlicht "vom Sowieso-See" , "aus der XY-Quelle" usw wählen. Das in die entsprechende alte Sprache übersetzt klingt dann nicht so "erfunden", sondern sehr viel authentischer.

Meine neueste Figur ist ein Mensch, dem ein grosses missgeschick unterlaufen ist.... sein name (es ist ein Brite) ist passenderweise "Missfit".

Also mit etwas Nachdenken und Recherche hat man mit Namen keine Probleme!

Warum Nachnamen? Aiyana Platsch oder Aries Butterblume oder Cathrine Müller? Ich glaube, in Fantasyromanen kannst du auf Nachnamen ganz gut verzichten. Wenn du aber unbedingt möchtest, kannst du einzelnen Figuren so was wie "Beinamen" geben. (Aiyana vom Wasserfall, Aries die Goldene, Cathrine Huldatochter ...) So was in der Art. ;-)

ich muss dir sagen das mir nachnamen in so einem buch garnicht gefallen würden...es sind so viele chars die man sich eh schon merken muss und dann noch zusätzlich die nachnamen...

Naja aber manchmal braucht man an einer stelle ja nen nachnamen.. und dann wirds schwer. xD ich meine wie willst du z.b. jemanden im Telefonbuch finden wenn du keinen Nachnamen angeben kannst? (nuuuuur ein Beispiel xD)

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@Mikuru

Der Müller Hans, gleich neben dem großen Mühlenteich. Der fiese Ritter Konrad, wohnt oben in der Burg. Lieschen, die hübsche Tochter vom geizigen Bort. Telefonbuch? Fantasy? Hallo???

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@sgerdom

Nur weil es eine Fantasygeschichte ist, heißt das nicht das sie im Mittelalter spielen muss. -.-

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im mittelalter hatte ach noch gar nicht jeder einen nachnamen. ansonsten waren die nachnamen nach einer eigenschaft oder nach dem beruf angepasst.

ja ich find auch vorallem den fantasiefiguren da
sollten eher keine nachnamen gegeben werden.. die haben ja eig nie nachnamen

Hust -Frodo Beutlin- hust schau doch mal, englische namen, die sich aus adverb und nomen zusammensetzen sind meistens super: Proudmoore zum beispiel

PS: wichtige charaktere sollten nachnamen haben.

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@Headcrab

Nö. Wieso? Nicht überall und nicht in allen Kulturen und nicht zu allen Zeiten hat es so was wie Nachnamen gegeben. Nachnamen haben sich erst entwickelt (und zwar aus allem Möglichen: Berufe, Ortsbezeichnungen, Beinahmen. Müller, Schwarz, Regensburg ...)

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der einfachste Tipp ist, auf Nachnamen vollkommen zu verzichten (vielleicht nicht bei den Menschen - aber auch die würde ich weglassen). Nachnamen komplizieren die Geschichte und sind eigentlich unntig (oder weißt Du wie Gandalf oder Aragorn mit Nachnamen heißen ??? ;) )

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