Muss man als Postbote "Postbeamter" sein?

8 Antworten

Die wenigsten Briefzusteller, wie sie heute genannt werden, sind Beamte. Meistens stellt die Post solche Leute nur noch mit befristeten Verträgen ein. Wir haben alle 3 Monate oder spätestens nach 6 Monaten wieder einen neuen Zusteller, weil der befristete Vertrag vom Vorgänger nicht verlängert wird.

7 Jahre später - und es hat sich immer noch nichts geändert, außer das alle Verträge nun auf 3 Monate befristet werden.

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die nötige einarbeitung besteht darin, an einem einzigen tag mit einem anderen "postfacharbeiter im zustelldienst" einmal seine ganze tour mit zu gehen. und man muß eine art eid oder gelöbnis ablegen, wegen des briefgeheimnisses und so.

tja, ich bin Postbeamter, war sehrwohl auf einer Berufsschule und einer eigenen Postschule.

Es gibt aber keine Beamten mehr. Wenn Du Zusteller werden willst, schau am besten unter der Homepage der Deutschen Post AG nach unter Jobs. Da gibt es auch noch einige andere sachen die du machen kannst und bestimmt besser bezahlt werden. Meine Kinder können jeden Job machen aber nicht bei der Post....

Ist das nicht eher ein umgangssprachlicher Begriff? Ich denke, dass es Postzusteller sind.

Eine Bewerbung nimmt die Post entgegen bzw. leitet das an die Personalstelle weiter. Und eine Einarbeitung ist sicherlich auch notwendig.

Die Postboten, die heute noch Postbeamte sind, kannst Du an einer Hand abzählen. Die Post wurde vor einigen Jahren schon "privatisiert". Jeder der neu anfängt, wird eingearbeitet, ist Arbeiter/-in, hat niemals mehr die Chance verbeamtet zu werden und wird hundsmieserabel bezahlt.

(Als die Post noch dem Staat gehörte, war man mit 27 Jahren Posthauptschaffner im einfachen Dienst und unkündbar, wenn man nicht den goldenen Löffel stahl.)

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