Mit welcher Schule kann man die Waldorf Schulen vergleichen?

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5 Antworten

Da der sog. Waldorfabschluss in Deutschland nicht anerkannt wird, sind die Waldorfschulen mit keinen Schulen vergleichbar. Es sind eher Kindergärten für ältere Kinder, ohne real verwertbare Lehrinhalte.

Sämtliche Abschlussprüfungen müssen Waldorfschüler als Externe an richtigen Schulen ablegen.

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Die Waldorfschule reicht von der ersten bis zur zwölften Klasse, wobei - je nach Bundesland - entweder nach dem zwölften oder nach einem zusätzlichen dreizehnten Schuljahr das Abitur gemacht werden kann. Sämtliche Schulabschlüsse, die man auch an staatlichen Schulen machen kann, kann man auch an der Waldorfschule machen.

An der Waldorfschule kann man nicht sitzen bleiben, weswegen die Schüler*innen von der ersten bis zur letzten Klasse ohne Selektion zusammenbleiben, ganz gleich, welchen Schulabschluss sie anstreben.  Im Unterschied zu manchen landläufigen Vorurteilen kommt das aber allen zu Gute und drückt sich notenmäßig darin aus, dass zwischen 60-70% der Waldorfschüler*innen Abitur machen, und zwar im Durchschnitt mit gleichen oder besseren Noten als sie in ihrem jeweiligen Bundesland üblich sind. Da es sich um die gleichen Prüfungen wie an den Staatsschulen handelt, gibt es keine Unterschiede in der Anerkennung.

Der so genannte "Waldorfabschluss" ist etwas ganz anderes: Er prüft nicht, wie weit nach oben oder unten die Schüler*innen mit ihrem Wissen von einer genormten Mittellinie abweichen, sondern was sie individuell können. In Deutschland ist er im Gegensatz zu manchen anderen Ländern nicht als gleichwertig anerkannt, aber das ist eine politische und keine inhaltliche Ansage.

An Waldorfschulen wird in so genannten "Epochen" unterrichtet, in denen ein Fachgebiet immer über mehrere Wochen im Block vertieft und bearbeitet wird. Dabei geht es nicht nur um die Ansammlung von Wissen, sondern um eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Stoff, in der auch die kreativ-künstlerische und praktische Arbeit eine wichtige Rolle spielen.

Es gibt ein großes Spektrum an praktischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Fächern, die sich nicht an den Abschlussprüfungen, sondern daran orientieren, dass die Schüler*innen ein möglichst breites Allgemeinwissen und praktische Fähigkeiten entwickeln. Denken, Fühlen und Wollen werden dabei gleichermaßen angeregt und gefördert.

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen findest du hier: http://www.waldorfschule.de/fileadmin/downloads/blickpunkte\_reader/Blickpunkt\_7\_1\_2016.pdf

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Hi,

du kannst eine Waldorfschule nicht mit einer "normalen" Schule vergleichen, denn sie ist einfach anders!

Leben, Lehren und Lernen funktionieren auf völlig andere Weise. Die Ansatzpunkte sind verschieden, die Sozialkompetenz wird anders gewichtet, es ist nicht zu vergleichen.

LG Mata

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Mit keiner von diesen.

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Ich glaube zählt unter Gesamtschulen.

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