Mit Edding auf CD schreiben. Kann das der CD wirklich schaden?

5 Antworten

Ich schreibe auch immer mit normalem Edding drauf, aber habe hier eine Art Erfahrungsbericht gefunden. Ob was dran ist, weiß ich natürlich nicht: "Die Vorteile des CD-Markers von Edding sind folgende. Die Schreibflüssigkeit besteht auf einer Art Wasserbasis. Also greift die Oberfläche der CD nicht an. Die Stärke des Schreibkopfes ist ca. 1mm groß. Also, für auch kleine Designs etc. Geeignet. Er ist besonders für die Dauerhafte Beschichtung von CD Oberflächen geeignet. Durch seine weiche Rundspitze beschädigt er die Oberfläche auch nicht und verursacht böse Kratzer etc. Durch die Lösungsmittelfreie Tintenbasis verursacht er auch keine unangenehmen Gerüche beim beschriften und wie oben schon genannt greift es die Oberfläche der beschrifteten Objekts nicht an."

Alles was ich hier gelesen habe, ist nicht so ganz richtig. Ein normaler Edding enthält einen geringen Teil flüchtiger Stoffe, die also leicht verdunsten. Diese Stoffe greifen aber auch beim Trocknen die Reflektionsschicht der CD bzw. DVD an, besonders unter der Tinte (unsichtbar). Die Schicht ist aber notwendig, damit der Laser die gelesene Information zurückgespiegelt bekommt. Deshalb sind Kratzer auf der oberen Schicht wesentlich schlimmer als auf der unteren Schicht, wo die Daten geschrieben sind. Ein CD-Marker ist auf Wasserbasis und hat diesen Nachteil nicht. Die oben genannte Idee mit dem Isolierband funktioniert nur dann, wenn man etwas Aluminium-Folie (Spiegeleffekt) noch dazwischen klebt. Aber: Die CD kann aufgrund der ungleichen Gewichtsverteilung "eiern" und so ebensowenig lesbar sein.

Die CD geht kaputt, wenn die Etikettenseite so stark verkratzt ist, dass Licht hindurchkommt. Kratzer auf der Datenseite sind weniger schlimm, sofern sie Quer verlaufen. Auf der Etikettenseite kann man allerdings auch ein Stück schwarzes Isolierband aufkleben um die CD weider zu lesen.

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