Messerbau aus HSS Stahl (Schnellarbeitsstahl)?

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3 Antworten

Hallo an alle,

danke für eure hilfreichen Antworten.

Nachdem ich mich nun mit diesem Problem länger beschäftigt habe, lag es daran, dass ich das Messer in mehreren Anläufen geschliffen habe.

Im ersten Anlauf habe ich das Messer hergestellt, da war noch alles gut, auch wenn es teilweise wegen dem Durchtrennen mit Winkelschleifer glühte.

Wochen später, nachdem ich mit dem Messer sogar kleine Bäume gefällt habe, habe ich angefangen den Schlitz für das kleinere Messer im Griff auszuschleifen. Das Problem lag darin, dass sich nach dem ersten Ausschneiden, Spannungen aufgebaut haben, die ich nicht durch Anlassen herausgenommen habe. Dies führte dann zum Bruch beim erneuten Schleifen (erhitzen).

Gruß

Konstantin

Der Stahl ist zu spröde. Du kannst ihn weichglühen und nach dem ausarbeiten der Formen wieder härten. Ein Messer darf nicht so hart und spröde wie ein Maschinen-Sägeblatt. Es würde wegen der andersartigen Belastung brechen, da bei einem Messer auch Biegebelastungen auftreten können.

Du solltest dich nochmal besser mit der Materie auseinander setzen.
HSS Stähle sind ungewöhnlich für Messer und zum Herstellen im Stock removal ziemlich sinnlos wenn du nicht das nötige Equipment wie Bandschleifer o.ä. hast.
Weichglüchen ist pflicht wenn du gescheit arbeiten möchtest und härten solltest du das Messer von einem erfahrenen Messermacher übernehmen lassen.
Vermutlich handelt es sich um den Allround- HSS 1.3343.

Gruß

Alex

Eine ausgezeichnete Wahl für ein großes Messer ist z.B. 1.2235 (80 crv2)

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