Meine Tante ist gestorben.. Ich kann nicht mehr..

9 Antworten

hallo, ich habe das gerade gelesen und kann mir vorstellen, dass du im Moment so richtig verzweifelt bist. Nun, dass du dir selber was antust, das hätte sie wirklich nicht gewollt. Das schlimme ist natürlich, dass alles so schnell gegangen ist, und du das alles noch gar nicht richtig begreifen konntest. Manche Menschen sind sehr sehr wichtig für uns und haben uns in unserem Leben viel beigebracht und hatten Verständnis etc. Nun gibt das eine große Lücke. Die ist jeden Tag aufs Neue spürbar. Wie soll man damit klarkommen? Es ist vielen Menschen schon so gegangen, und wir stehen da und könnten dem Schicksal vor Wut alles entgegenschmettern - vor allem : warum gerade sie /er?? Ich kann mir vorstellen, du hast die größte Hilfe von denen, die ähnliches erlebt haben. Es gibt die Seite www.youngwings.de da kannst du mal schauen, ob das was ist. Vielleicht besser als die Seite hier, obwohl ich nichts dagegen sagen will. Aber für dieses spezielle Thema ist sicher das andere sinnvoller. Ich wünsche dir alles Gute, melde dich doch mal, wenn du mit dem anderen Forum klargekommen bist. Blacky04

Es gibt sowas wie den Begriff "Trauerarbeit". Und unter diesem Begriff gibt es auch (Selbst-) Hilfegruppen und Fachleute in Deiner Nähe zu finden. Jeder Hausarzt kennt solche Gruppen/Fachleute, der Pfarrer sowieso und die Schulärztin eh. Du musst nur den Mut fassen, solche Kontaktpersonen anzusprechen. Eventuell geht das sogar übers Internet: Deinen Wohnort eingeben plus den Begriff "Trauerarbeit" - bei google am besten: die anderen Suchmaschinen sind zu klein. - Sonst meldest Dich noch einmal bei mir. - Küsschen

Sterben heißt nicht, dass sie nicht mehr da ist. Ihre Seele lebt weiter. Es geht ihr bestimmt gut, da wo sie jetzt ist - davon bin ich überzeugt. Du kannst Trost finden im Gebet. Bete für sie, stelle eine Kerze für sie auf. Ich bin mir sicher, dass sie das sieht und sich darüber freut.

ist lieb gemeint, aber nicht-gläubigen wird sowas glaube ich wenig helfen ://

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@JustInTime94

Eine Kerze für jemanden anzünden hilft immer, finde ich. Und an den Verstorbenen denken auch ... oder man schreibt ihm einen Brief und legt ihn aufs Grab ...

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@andrea2405

ja gut, das hilft wirklich.

hab ich bei meiner uroma auch gemacht, ich hab jeden Abend eine kerze für sie angezündet.

bis es besser geworden ist, ich wollte das jetzt eigendlich auf das Beten beziehen :)

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War diese ''Ader'' ein Hirn-Aneurysma? Hört sich für mich so an...ich lenn das Gefühl aber ziemlich gut. 16 Leute, die mir nahestanden habe ich verloren.

  • 11-jähriger Cousin von LKW überfahren als er mit dem Fahrrad über eine Verkehrsinsel fahren wollte, die zufällig neben einem Keisel ist
  • 7 Verwandte an krebs gestorben, meine Oma, die für mich eher wie eine Mutter war, weil sie mich groß gezogen hat ( meine Eltern sind sehr beschäftigt wegen Beruf usw.) ist gestorben als ich 9 Jahre alt war und ich war als einzige dabei und habe sie nicht retten können ...

Du siehst, ich fühle mit dir ... Das einzige was du tun kannst ist loszulassen. Das hört sich jetzt sicher unvorstellbar für dich an und ich hab es auch noch nich geschafft,aber zu lange sollte man nicht trauern.

Du solltest dich bei einer Freundin oder so aussprechen.

Es ist keine Frage, dass das was deiner Tante passiert ist sehr schrecklich,aber als meine Tante gestorben ist hat meine beste Freundin nur dazu gesagt : '' Der Tod ist nur für die Verwandten und Freunde schlimm, die man zurücklässt. man selbst spürt davon nichts mehr und hat all seine Sorgen und Probleme hinter sich gelassen.'' Ich war sehr wütend, weil ich es als Taktlos ansehe in einer solchen Situation sowas zu der besten Freundin zu sagen, aber mittlerweile hilft mir der Gedanke teilweise manchmal. Vielleicht ist es bei dir auch so ;)

Mein Beileid und ''gute Besserung'' ( Du weißt schon was ich mein...)

Ja,das war ein Hirnaneurysma :'( Es ist so dumm,immer müssen die Besten so früh gehen!

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Ich kann dich sehr gut verstehen, als ich etwa 12 Jahre war, ist mein Taufpate gestorben, auch er war mir sehr sehr wichtig, ich konnte über alles mit ihm reden und er gab mir gute tips, ich dachte auch damals der schmerz vergeht nie, und hatte auch keine lust mehr zum Leben.

Ich bin dortmals zu unseren Pfarer gegangen und hab mit ihm darüber geredet, dann haben der Pafarer und ich gemeinsam noch ein Gebet zu Gott gebetet und ich bin noch mal an das Grab meines Taufpaten gegangen und hab mit ihm in meinem Gedanken geredet und ganz allein von ihm verabschiedet. Das hat mir sehr gut getan, die Trauer war zwar noch nicht fort, aber mir wurde klar, irgend wo da "drüben" ist er noch und er hört mir immer noch zu.

Hilft dir das auch nicht weiter, kannst du mal schauen, ob es in euerer Gemeinde eine Trauer selbshilfe gruppe gibt, wenn nicht, solltest du dir wirklich profesionelle hilfe holen, also von einen psychologen.