Macht es eigentlich Sinn, auf einem virtuellen Computer die Festplatte zu defragmentieren?

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Ja macht Sinn, es ist zwar von aussen gesehen nur ein Satz von Dateien... aber "von innen" also auf dem virtuellen Rechner selbst verhält es sich wie in einem echten Rechner, die virtuelle Festplatte fragmentiert genauso wie eine reale Platte und macht das Betriebssystem im virtuellen Rechner langsamer beim Festplattenzugriff.
Die Datenblöcke auf der virtuellen Festplatte werden genauso defragmentiert wie bei einer echten Festplatte, nur nicht direkt auf einem Stück Hardware, sondern innerhalb der Datei.

So ähnlich hab ich es mir auch zusammengereimt, aber ich wollt noch ne andere Meinung hören. Danke und "DH"

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meiner meinung nach nein.
der nachteil bei der fragmentierung hängt ja mit der hardware zusammen, d.h. zusammmenhängende dateien sind auf der festplatte fragmentiert und die physik braucht dadurch länger beim zugriff.
wenn du einen virtuellen host hast, dann ist seine "partition" eine datei auf der platte, auf welche stelle er dann in dieser datei zugreifft hängt dann höchstens von der cpu ab und da befinden wir uns in ganz anderen geschwindigkeitsdimensionen.
diese datei bzw. partition sollte natürlich nicht fragmentiert sein aber auf der ebene sind wir ja nicht mehr virtuell sondern wieder beim host und der echten platte.

Der Ort, wo auf die (virtuelle) Festplatte zugegriffen wird, hängt m.E. nicht von der CPU ab, sondern davon, wo das nächste (erwartete) Bit bzw. der nächste (erwartete) Befehl steht. Diesbezüglich gibt es wohl keinen Unterschied zwischen virtuellen und konventionellen Maschinen, da bei beiden ein ganz normales Betriebssystem läuft, welches logischerweise auch die Dateien und den Zugriff auf diese verwaltet und in beiden Fällen muss der Lesekopf der Festplatte bewegt werden, es sei denn, die virtuelle Maschine (inklusive sämtlicher Laufwerke) läuft zu 100% im flüchtigen Speicher (RAM).

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@Dingenskirchen

natürlich muss in beiden fällen der lesekopf bewegt werden, aber genau darin besteht ja der unterschied.
also nochmal: problem bei der fragmentierung, dateien die zusammenhängen sind auf der festplatte verstreut, der lesekopf muss hin und her springen, es entsteht eine verzögerung.
gehen wir davon aus, dass die datei, die die partition der virtuellen maschine darstellt nicht fragmentiert ist (wenn doch muss eh das host os defragmentieren), dann liegt in der VIRTUELLEN maschine vielleicht durch das VIRTUELLE bestriebssystem eine VIRTUELLE fragmentierung vor, an welcher stelle wirkt sich diese fragmentierung bitte auf die physik aus??? die bits sind auf der PHYSIKALISCHEN festplatte doch zusammenhängend.

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@ahkhh

Aber trotzdem kann eine virtuelle Datei beispielsweise mit einem Fragment am Anfang der Datei, die die virtuelle Festplatte darstellt, liegen und mit einem Teil in der MItte. Ein weiters liegt am Ende. Jetzt kann (und sollte) ich das Host OS defragmentieren und somit die Datei, welche die virtuelle Festpaltte beinhaltet. Deswegen bleibt aber die virtuelle Datei fragmentiert und bei beispielsweise 10 GB virtueller Festplattengröße wird es auch irgendwann schwierig (und auch unsinnig), die ganze (virtuelle) Festplatte im RAM abzulegen. Also müsste im genannten Beispiel der Lesekopf öfter bewegt werden, als wenn die virtuelle Datei in einem Stück (und demzufolge auch zusammenhängend auf der realen Festplatte) vorläge... Oder?

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@Dingenskirchen

Ich denke auch das Defragmentierung sein muss.Wissen tue ich das nicht aber Programierer hätten das bestimmt nicht eingebaut wenn unnötig wäre.Die müssen das ja am besten wissen.

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