Kriminologie-Studium

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Im Allgemeinen ist die Kriminologie "die Wissenschaft vom Verbrechen" und beschäftigt sich (hauptsächlich) mit der Ursachenforschung und Erscheinungsformen von Straftaten, dem Opferverhalten und der Wirkung von Strafe. Daneben mit der Erforschung v. relevanten Institutionen und mit Kriminalität als Massenphänomen (Kriminalitätsraten). Deine Frage zu beantworten ist nicht ganz leicht, denn es gibt nicht "ein" Studium der Kriminologie, sondern verschiedene Angebote mit ebenso unterschiedlichen Schwerpunkten. Dabei handelt es sich entweder um postgraduale Studiengänge (Master) oder aber als Schwerpunkt im Hauptstudium des Studiums der Rechtswissenschaften. An manchen Universitäten kann man auch Kriminologie als Nebenfach zu einem anderen Studium studieren (Mainz, Tübingen etc.). Meist hat auch die Lehre an den jeweiligen Universitäten sehr unterschiedliche Ausrichtungen bzw. es gibt genau auch unterschiedliche Schwerpunkte. Es ist viel wichtiger WAS man damit machen will. Wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt, dann sollte man sich auf den Webseiten der Unis ausgiebigst informieren und ggf. auch persönlichen Kontakt mit in Frage kommenden Unis aufnehmen. Hinzu würde ich dir empfehlen schon das ein oder andere Buch dazu zu lesen (z.B. eine "Einführung"). Wenn du, wie die vielen anderen im Netz "uuunbedingt" Kriminologie studieren willst, sollte ich hier jetzt Schluss machen. Allerdings kann ich dir vom Studium nur abraten, denn die Berufsaussichten sind extrem schlecht, denn es gibt extrem wenige Stellen als Kriminologe. Dabei handelt es sich meist um "Forschungsstellen" in einzelnen Instituten, oder aber im Strafvollzug, der Polizei, oder an einer Uni oder FH. Meist handelt es sich dabei um kurzzeitige Projekte mit einem kriminologischen Bezug. Ein Masterstudium ist bei vielen Studiengängen verschwendete Zeit und bringt einem in den seltensten Fällen weiter. Also ich würde kein Bachelor in Psychologie machen und dann einen Master in Kriminologie und nicht Sozialpädagogik und Kriminologie studieren. Bei genauer Betrachtung ist ein solches Studium in vielerlei Hinsicht nicht wirklich sinnvoll (als zweiten Master auf Psycho evtl mehr, aber als Pädagoge kann man auch so mit Straffälligen arbeiten, bekommt aber nicht mehr Geld... Es wäre zu viel hier zu beschreiben! Zum Studium kann ich nur sagen, dass ich in Hamburg "Internationale Kriminologie" M.A. studiert habe und die dortigen Verhältnisse unter aller Sau sind, was aber viel mehr am "Kopf" liegt, Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Professorinnen u. Dozentinnen am Institut selber sehr unter den Studenten Differenzieren, Betreuungen schlecht, bis gar nicht vorkommen, die Leute nur an der Fortführung der "Institutstradition" interessiert sind, und auch keine guten Beziehungen zu relevanten Institutionen gepflegt werden (im Gegenteil), es gibt zu wenig gute Leute dort, und es kann schon Vorkommen, dass der eine oder andere etwas benachteiligt wird und das Studium dann länger dauert (z.B. eine Studentengruppe hat ein Problem bei einem Forschungsprojekt im Rahmen eines Seminars, die zuständige Professorin geht nicht darauf ein, alle müssen 2 Semester länger Studieren, oder am Institut initiierte Auslandsstudien laufen nicht und Leute müssen danach ihr Studium schmeißen etc..). Gefühlt äußerte sich etwa die Hälfte bis 1/3 der Absolventinnen am Ende negativ über das dortige Studium! Ich möchte aber betonen, dass man, wenn man das Institut komplett umstrukturieren würde, man auch etwas positives rausholen könnte. Die Berufsaussichten sind, wie schon geschrieben generell sehr beschränkt und man kann auch die gleiche Stelle mit einem Studium der Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie etc. bekommen (man muss im Studium nur ähnliche Dinge Studieren oder eine Abschlussarbeit mit einem solchen Thema schreiben [Gewalt, Aggression, Terrorismus, Straffälligkeit etc etc]). Will man z.B. als Psychologe mit Straffälligen arbeiten, dann studiert man Psychologie und macht schließlich bestimmte Therapieausbildungen, alles andere ist Unsinn! Ich hoffe, ich konnte irgendwie helfen! Es muss auch gesagt werden, dass es inzwischen zu viele Studentinnen mit einem solchen Abschluss gibt (steht absolut nicht in Bezug zu den Stellenangeboten!)!

Vielen vielen dank für deine antwort. Ich bin momentan in der findungsphase und versuche gewisse optionen für mich rauszufinden, ich will also nicht uuunbedingt kriminologie studieren oder unbedingt in diese richtung gehen. Dank deiner ausführungen fällt diese option nun zwar weg, aber so wie es sich anhört ist das kein großer verlust ^^ Also nochmal danke für die wirklich umfangreiche antwort, du hast mir sehr geholfen Lg ILoveChaos

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