"ChristianLE" hat ja schon alles Wichtige geschrieben. Dabei geht es um unterschiedliche Marker im Urin und Blut, die z.B. auf eine organische Erkrankung hindeuten (z.B., wenn du Nierenprobleme hättest, hättest du erhöhte Eiweißwerte im Urin), vielleicht sogar auch Drogen o.ä. Ich schätze, dass die dabei ( Blut- und Urinprobe) bestimmte Marker checken, wie etwa bestimmte unterschiedliche Leberfette, Nierenwerte, evtl. Sauerstoffsättigung, Menge der Blutblättchen, Herzwerte usw. Dazu bekommst du dann noch Blutdruck gemessen, das Lungenvolumen wird gecheckt etc. etc..

Da gibt es genaue medizinische Vorgaben bzw. eine Spannweite von Werten, womit du es eben schaffst reinzukommen oder du ausgemustert wirst bzw. dann als nicht polizeidiensttauglich bewertet wirst. Das ist, so viel ich weiß, geregelt in der "PDV300" (Polizeidienstvorschrift 300). Die wollen sich ja auch, aufgrund der damit einhergehenden Beamtung, keine Laus in den Pelz setzen bzw. die potentiellen Ausfallkosten so gering wie möglich halten. Zudem musst du ja bei Demos und anderen Einsätzen gesund und fit sein.

An einer vorhergehenden Grippe scheitert das nicht. Da geht es z.B. um hohen Blutdruck (nicht bei der Urinprobe natürlich ;-) und andere Sachen..

Leider konnte ich dir nicht genau sagen, was geprüft wird..

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Das kann ich dir auch nicht genau sagen. Ich denke aber, dass es zum einen die Verdienstmöglichkeiten sind, auch teilweise die schwere und langen Arbeitszeiten sowie der Status. Ich denke, dass viele Jugendliche heute auch einfach abgehobener sind, als noch vor ca. 30 Jahren. Zudem sehen es viele evtl. dann auch gar nicht ein, überhaupt so eine Arbeit zu machen.

Ich denke auch, dass das mit einem bestimmten sozialen Wandel durch neue Medien zu tun hat. Vermutlich schwingt da auch eine gewisse Dekadenz mit, die durch das relativ gute Sozialsystem und durch eine omnipräsente, mediale Glamour-Welt bedingt sind, wobei vielleicht viele relativ hohe Ansprüche haben. Mir kommt es auch inzwischen so vor, als fehle vielen hier etwas die Erdung.

Ich habe beides gemacht. Eine Lehre im "Handwerk", wenn man es so nennen will und "Geschwätzwissenschaften" ;-) studiert. Leider kann man mit meinem erlernten Handwerk nicht viel anfangen, aber insgesamt finde ich Handwerk sehr gut (trotz der oft schlechten Bezahlung). Wenn ich ein anderes Handwerk gelernt hätte z.B. Schreiner, würde ich versuchen, noch richtig alte, fast in Vergessenheit geratene Dinge dazu zu lernen und Nischen zu bedienen.

Leider kann ich nicht mehr dazu sagen, aber du hast ja auch schon einige Antworten bekommen. Es hat wohl viele Ursachen (individuell und in Bezug auf das gesamte Sozialsystem und den damit verbundenen "Zeitgeist", wo auch immer der herkommt..).

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Nicht dein Ernst, oder? Entstehung, politische Ziele und Forderungen bzw. politische Richtung/Lager (liberal - was ist liberal, wo kommt es her?), zu welchen Zeiten waren sie im Bundestag vertreten und nicht, Koalitionen, wann waren ihre Hochzeiten und mit welchen Politikern an der Spitze und inwiefern kann man das in die jeweilige Zeit einbetten bzw. Erklärungen dafür herstellen, Affären und Verwicklungen, Farben blaaaaaaaaa

WIKIPEDIA oder so?

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In deiner Situation geht es dir, aus meiner Perspektive, echt blendend.

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Ja, das ist respektlos oder zumindest ab einen "gewissen" Punkt, wenn man bedrängt wird z.B. mit zu essen, etwas zu essen, was man nicht mag, wenn es einem nicht gut geht und man will nicht mit irgendwohin etc. Einfachstes Beispiel: Ein Freund von mir mag fast keinen Käse. Im Mc Donalds bestellte er sich fast immer nur 2 Hamburger, bekam aber fast immer, wenn ich dabei war zwei Cheeseburger, die er dann nicht wollte. Meist reagierte die Bedienung "genervt" und angeätzt, da er ja eigentlich etwas mehr bekam.

Das gibt es eben in verschiedensten Formen und im privaten Bereich in verschiedensten Stufen von Aufdringlichkeit und teilweise in einer sehr beanspruchenden bzw. übergriffigen Art. Manchmal bringt das nur den Leuten selbst etwas (ich helfe dir, damit es mir gut geht/damit ich mich freue/damit ich nach X kann und meine Vorstellungen erfüllt werden usw.).

Manchmal kann man da abwägen, je nach dem wie wichtig einem die Person ist. Meistens sollte man doch lernen in irgendeiner Form Grenzen zu setzen. Sowas hatte ich als Jugendlicher oft. Oft sollte man es ggf. auch in Kauf nehmen, dass die Person dann eben eingeschnappt ist und man selbst dann eben "böse" ist. Ansonsten verstrickt man sich eventuell, je nachdem, wie die Person(en) sind, immer mehr (auf lange Sicht).

Sage eben einfach "nein, das will ich so nicht". Und außerdem musst du dich vor keinem erklären. Lerne das.

Hier noch eine Ergänzung zu Nadelwald75 (die fand ich nämlich ganz lustig):

Auf den Hinweis "Ich will doch nur dein Bestes" kannst du sagen: "Ich möchte aber selbst entscheiden, was das Beste für mich ist". Oder alternativ: "Ich weiß aber selber was das Beste für mich ist/ich weiß aber besseres für mich" etc.

"Stell dich nicht so an", ist auch heftig und es zulassen ist irgendwie wie eine Vergewaltigung.. Du kannst auch sagen: "Nur, weil du das willst, muss ich das noch lange nicht wollen/gut finden" und/oder "suche dir doch einen anderen XYZ, der das zulässt und sich nicht anstellt" und/oder "dann mach es doch selbst".

Du kannst dich auch einfach aufstellen und denen bestimmend in die Augen schauen und bestimmend darauf bestehen, dass du es nicht machst und nicht willst. Wtf

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Abrasieren, denn das ist schrecklich! warte bis dir ein richtiger wächst und bitte lasse dir nie einen Gamsbart, komischen Hipsterbart oder irgendwelche Franzen im Gesicht wachsen.. Ich finde das schlimm.. Aber schließlich bin ich auch ein Mann und du musst nicht mit mir ins B... gehen..

Spaß beiseite..Ist alles deine eigene Entscheidung, aber ich finde das nicht sehr gut, gerade bei jungen Männern finde ich auch Bärte nicht so toll, weil sie alt machen oder es OFT nicht wirklich passt..

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Dir überlegen, was dir spaß macht und was du gut kannst, wo du gute Noten hast bzw. was dir liegt. Es hilft also nichts, wenn du gut in MINT-Fächern bist, du aber eher Interesse für Soziale Dinge hast oder du 0 Kreativ bist und keine künstlerischen Begabungen hast und dann in einen Bereich mit Mode, Design, Werbung o.ä. zu gehen, oder Mathe und Chemie die gefühlte Krätze für dich sind und irgendetwas technisches und/oder im Bereich Naturwissenschaften zu machen (ist dir aber bestimmt schon selbst klar). Den "Traumjob" finden und/oder etwas was man gut kann u wo man gut hinpasst ist nicht leicht. Da hilft nur seine Berufswünsche aufschreiben, dir Informationsmaterial dazu besorgen (Internet, Berufsinformationszentrum beim Arbeitsamt/Agentur für Arbeit) ggf. Praktika machen und irgendwann etwas anfangen.

Es geht einfach nichts über Information und nochmals Information. Auch wenn's müßig ist.

Vielleicht schaust du ggf. mal im Netz, ob du einen Coach findest, der dir gutes Feedback geben kann (falls du dich nicht gut entscheiden kannst) und der dir evtl. helfen kann dich besser zu sortieren. Natürlich ERST NACH DEM du dir eine Menge von Infomaterialien zu Berufen angeschaut hast.

Es ist auch wichtig, eine reale Einschätzung deiner Selbst zu bekommen. Was bist du für ein Typ (eher offen, ist gerne mit vielen Menschen zusammen, kann sich gut oder weniger gut organisieren, wenig Stressresistent oder kann Stress gut abhaben, bist du pünktlich, zuverlässig, Verantwortungsvoll, Fleißig, hast du bestimmte PC-Kenntnisse, magst du eher was soziales, wissenschaftliches, kreatives, geisteswissenschaftliches, sozial- oder naturwissenschaftliches, Handwerk, IT, Justiz/Polizei, Medizin/Pflege/Pädagogik).

Überlege dir dann anhand des Informationsmaterials, was da in etwa an der jeweiligen Stelle/dem Job gefordert wird, in was für einer Umgebung du arbeiten wirst, mit was für Menschen, welche Aufgaben in etwa auf dich zukommen könnten und wenn einiges Dinge in deine engere Auswahl fallen, dann schaue eben, ob das mit deinem Abschluss machbar ist und ob du ggf. noch was dazu brauchst und ob das deinerseits machbar wäre. Vorher machst du eben mal einige Praktika (desto länger, desto besser) in einigen, der nun in frage kommenden Branchen und entscheidest dich, ob du ggf. für Beruf X noch dazu einen weiteren Schulabschluss machst und/oder doch Beruf F machst etc.. So in etwa.

Du kannst ja auch vorher mal direkt irgendwo anrufen und sagen, dass du Interesse an Job G hättest und ggf. dort eine Ausbildung machen werden möchtest. Dann bittest du eben einen Chef um ein Gespräch/Termin und fragst ihn, ob du ein Praktikum machen könntest und du ihm gleich mal deine Unterlagen per Mail zukommen lassen könntest und/oder du sie gleich mitbringen könntest (geht natürlich nicht überall so einfach). Schließlich kannst du ja noch Bekannte, Verwandte oder sonstwen über die Berufsfelder ausfragen, insofern jemand aus deinem Umfeld einen solchen Job macht..

So in etwa...

Viel Erfolg!

Anger

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Vermutlich immer in irgendeiner Form. Zum einen ist die Frage schwer und sehr umfangreich, da man bzw. du von einer bestimmten engen oder weiteren Definition von "Rassismus" ausgehen musst bzw. diese zu Grunde legen solltest, worauf du dann deine Begründung basierst. Da das wirklich sehr ausführlich ist und sich auch an der/den verwendeten Definition(en) und dementsprechenden Argumenten dafür und dagegen bzw. was man als Rassismus begreift und begreifen will orientiert und inwieweit man sich die Mühe macht Dinge auch aus anderen Perspektiven zu sehen.

Insgesamt wird es wohl aber immer bestimmte Vorurteile geben, welche unter Umständen auch gut sein können und zwar auf allen Seiten, welches ich einfach darin begründet sehe, dass Menschen eben niemals gleich sind, auch nicht eineiige Zwillinge. Es gibt eben unterschiedliches Aussehen, Herkunft, Neid, Kulturen usw. Antipathien und Sympathien, welche aber nicht immer nur zwischen "Rassen" und/oder Herkunft, Kultur, Religion etc. verlaufen müssen, was auch schließlich verschiedene Definitionen von Rassismus mit beinhalten können und oder auch nicht. Wobei ich auch schon oft gehört habe, dass gleiche Leute (einige zumindest), die sich unglaublich "gegen Rassismus" aussprechen (aus welchem Motiv auch immer) auf der andere Seite behaupten, es gäbe keine unterschiedlichen "Rassen" bei Menschen. Ob schließlich auch ein schräger Blick von jemandem auch immer auf die Rasse oder Herkunft abzielt ist auch fraglich und vielleicht mit irgendetwas anderem zu tun haben kann - wie ich es bisher am Beispiel des sehr weit gefassten Begriffs des "Alltagsrassismus" seltener betrachtet habe - , wie z.B. der Youtuber Feroz Kahn und Homib (achse:ostwest und HYPERION). Man verwendet oft auch Begriffe, die oft sehr einseitig sind um Leute zu manipulieren. Der Begriff des Rassismus ist einer, da es eine Sache ist gegen welche man normalerweise ist, da ja "normalerweise" niemand will, dass es irgendjemand anderem, egal woher oder wie er oder sie aussieht schlecht geht oder diese schlecht behandelt werden o.ä.. Grundsätzlich ist es positiv z.B. gegen Rassismus zu sein. Darüber hinaus hat dieser aber auch sehr weitreichende andere Konsequenzen, meist in Verbindung damit, dass diese Begriffe sehr willkürlich Verwendet werden und oft unreflektiert in einem ganzen Set von Zuschreibungen verwendet werden, die ihrerseits von bestimmten Stellen wiederum forciert werden (schließlich verbindet die damit verknüpfte Art von Identitätspolitik nicht, sondern trennt wieder). Darüber hinaus untergräbt es mehr oder minder bestimmte bestehende Staaten und Systeme zu deren Nachteil und es kommt zu Nivellierungen im Sinne eines Brave New World Szenarios. Etwas überspitzt dargestellt. Die Lösung dazu ist m.E. wohl eine andere, insofern es das überhaupt gibt und man sich über das Menschsein jemals wegsetzen kann, was meines Erachtens utopisch ist, man sollte es aber probieren, besser miteinander umzugehen.

Fazit: Nein, ich glaube nicht, dass es keinen Rassismus mehr geben wird. Weniger gemischte Rassen in einem Land würde auch bedeuten, dass man insgesamt weniger Rassismus (egal von welcher Seite) her haben kann (siehe z.B. ethnische Gruppenbildung in US Gefängnissen etc.). Multikulturalismus fördert dies noch mehr und es kommt zu mehr Zuschreibungen, berechtigt oder unberechtigt, von A....löchern gegen andere oder ob berechtigte Kritiken. Ganz nach dem Motto: "Wo Menschen sind, wird gemenschelt". Ja, es wird auch immer Leute geben, die irgendjemanden abgrundtief hassen, weil er Schwarz ist, weiß ist, Chinese, Schwul, Fett, unsportlich, andere Meinungen in Punkt X hat oder was anderes.Einzelne positive Verbindungen sind zwar Lichtblicke und schön, aber insgesamt glaube ich nicht an den säkularen Himmel und ich finde auch, dass die Debatte dazu oft etwas verfehlt ist. Ich glaube, dass wird es immer geben, denn die Menschen sind einfach fehlbar.

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Ja, du suchst dir am Besten fünf, deiner Meinung nach, sehr interessante, herausragende Sätze heraus und schreibst diese heraus. Beim Zitieren musst du dann diese Sätze in Anführungszeichen setzen und den Nachnamen des Autors, Herausgabedatum des Buches/Textes und ggf. auch die Seitenzahl.

Dies macht man in der Regel im Text, dass man bestimmte Aussagen, Meinungen und/oder Ergebnisse von anderen Autoren anführt und diese diskutiert oder widerlegt und oder teilweise wiederlegt und ergänzt etc. Es kommt darauf an, was man vorhat.

Unter Zitieren versteht man eigentlich eine wortwörtliche Wiedergabe eines Teils aus einem Text bei dem man schließlich diese Quelle bzw. den Text aus dem es ist, kenntlich macht und auf diesen verweist.

Darüber hinaus kann man auch "paraphrasieren", das heißt, man gibt bestimmte Teile aus einem Text "sinngemäß" bzw. "in anderen Worten" wieder und verweist schließlich aber auch wieder auf die Quelle im Text. Man verweist aber bestenfalls auf den ursprünglichen Text. Ansonsten schreibt man z.B. "Müller zitiert nach Meier" etc...

Näheres sie z.B. hier: https://www.bachelorprint.de/richtig-zitieren/

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Ich bin zwar ein Mann, aber ich möchte hier an "FriggaCeres" anknüpfen. Ich würde dir auch empfehlen das Thema, welches ja sehr traumatisch für dich ist/war, mit einer diesbezüglichen (Trauma)Therapie aufzuarbeiten. Auch, wenn du länger daran arbeitest, denn dann schaffst du es (höchst wahrscheinlich), dass dein Leben diesbezüglich besser verläuft und du befreist dich von diesen tief sitzenden Ängsten, gepaart mit Ohnmacht etc. Sehr wahrscheinlich wird es dich selbstbewusster machen und auch deine Selbstsicherheit stärken, so dass du dich von deinem Trauma und aus deiner (möglicherweise damit verknüpften) potentiellen Opferrolle befreien kannst und ähnliches auch nicht mehr anziehst (das klingt jetzt bestimmt schräg, weil du ja ein Kind warst, aber ich möchte es mal so stehen lassen) und dir schließlich auch Männer in einem anderen Licht erscheinen. Da gibt es nämlich auch ganz nette.

Also, ich würde dir zum einen eine Traumatherapie (es gibt verschiedene, auch systemischer Art) empfehlen und wenn das in der Familie passiert ist, würde ich dir auch empfehlen, es "systemisch" aufzuarbeiten und quasi damit an den familiären Ursachen zu arbeiten, damit bei dir Licht ins Dunkel kommt.

Vielleicht kannst du das mal vorziehen und die eigentliche Berufswahl etwas aufschieben, indem du ggf. noch mal Schule machst o.ä.

Ich wünsche dir viel Glück, ein weitaus besseres und leichteres Leben und das du es schaffst besser damit zurechtzukommen.

Gruß,

anger

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Du hast es geschrieben. "ES" hat sich nichts geändert! Und WER oder WAS ist denn dieses allmächtige "ES". Vermutlich schon mal nicht der Clown bzw. die Spinne im gleichnamigen Film von Stephen King. Ist "ES" wohl der allmächtige Gott oder was?

Eigentlich hat "EmmieCurlieSue" (die ich hier nur gelesen habe) und sehr wahrscheinlich viele andere der Kommentierenden schon alles notwendige geschrieben..

In mir kommt eigentlich die Frage auf, warum du dich selbst so handlungsunfähig machst? Du scheinst nicht aus Erfahrungen lernen zu können oder es einfach NICHT ZU WOLLEN und/oder geistig regelrecht umnachtet zu sein, dass du aus deinem Loch nicht rauskommst.. Aus der Ferne würde ich sagen, dass du schrittweise lernen müsstest VERANTWORTUNG für dein eigenes Leben zu nehmen und zwar immer ein bisschen mehr. Die Dinge ändern sich nämlich nicht von alleine.

Es ist auch fraglich, welche Vergleiche du ziehst und ob das evtl. sogar alles so (in diesem geschilderten Ausmaß) nur deiner Subjektiven Wahrnehmung entspricht bzw. ob da doch eigentlich einige positive Menschen um dich herum sind. Außerdem könnte es sein, dass du oft in einigen Punkten unzufrieden bist, weil du, wie schon zuvor gesagt, die falschen Vergleiche ziehst. Du solltest dich nämlich immer auf dein vergangenes Leben und nicht auf andere Menschen beziehen. Ich vergleiche das mal mit einer sportlichen Leistung: Du hast angefangen und bist 500 m fauchend durchgelaufen.. Nach einem Monat zweimaligem Training schaffst du es ganz entspannt 1000 m zu laufen. Du glaubst aber das wäre schlecht, weil du dich mit dem weltbesten Marathonläufer vergleichst..

Du solltest dir professionelle Hilfe in Form eines Psychologen etc. besorgen, der dir hilft, deine Problemfelder im einzelnen aufzudröseln und dir hilft an die Ursachen zu erkennen, damit du (schrittweise) einen besseren Zugang zu dir selbst bekommst und ein besseres Verständnis der damit verbundenen Handlungsweisen und Einstellungen entwickelst. Schließlich solltest du lernfähig genug sein, dich schrittweise daraus zu befreien in dem du neue Sichtweisen und (Lebens)Strategien erlernst und diese auch umsetzt.

Jetzt zu deinen aufgeführten Punkten:

"Aber ich hatte eine Vorahnung das es auch nicht besser wird und ich hatte Recht, ich habe den Anschluss nicht gefunden" - Ja, sowas nennt man eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Was steckt dahinter? Warum ist das so und/oder für wen oder warum tust du so etwas oder denkst so? Willst du jemanden "schuldig" erklären, dass du so bist, bestehen irgendwelche objektiven oder vermeintlichen "Schuldigkeiten" (egal, welcher Art) oder andere Verstrickungen in deiner Familie? Warum willst und kannst du bestimmte Ursachen nicht loslassen und ins Leben gehen und warum tust du dir das an? Warum machst du dir selbst alles hassenswert, sondern "hängst" quasi in immer den gleichen (Denk)Mustern fest und schaffst es nicht dich zu lösen? Also kurz: Das hört sich für mich fast an, wie eine Selbstbestrafung. Verlangt das jemand von dir und/oder tust du das selbst? Es liegt auch die Vermutung nahe, dass du nur Aufmerksamkeit suchst. Einmal mit solchen Andeutungen (hier: Suizid) und mit deiner Thematik, an der du vielleicht sogar gar nicht gewillt bist etwas zu ändern. Damit bliebe die bestehende Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung erhalten und du musst gar nicht lernen anders zu denken, zu fühlen und zu leben. Es könnte nämlich auch sein, dass dir jegliche Vision für etwas besseres fehlt und du auch Angst hast etwas auszuprobieren, weil du z.B. Angst hast Entscheidungen zu treffen, da diese ja ein konkretes Ziel bzw. Ergebnis hätten und eben jede Entscheidung wiederum ihre negativen Seiten hat und/oder du dann die Konsequenzen der Entscheidung tragen möchtest. Vielleicht hast du auch nie gelernt Verantwortung zu übernehmen und damit Konsequenzen zu ertragen. Da jedes Handeln eben auch bestimmte negative Konsequenzen mit sich bringt, könnte es auch sein, dass du ewig grübelst und nur die negativen Konsequenzen siehst und sehen willst, warum du dich in deiner Gedankenwelt schon wieder einkesseln kannst und deinen Focus (selbst) reduzierst. Insgesamt siehst du dich dabei dann aber immer als "Spielball" deines Lebens. "Es" ist so, "es" wird nicht besser, "es" wird dann ja OHNEHIN so oder so ändern. Also warum überhaupt noch k a c k e n gehen, wenn man sich den Hintern abwischen muss?! Und warum dann überhaupt noch Essen, wenn es doch ohnehin K a c k e wird und der doofe Kreislauf von neuem anfängt? Ich könnte mir vorstellen, dass du in etwa so denkst. Solltest du dann etwas neues probieren bzw. eine Entscheidung getroffen haben, landest du aufgrund deiner gedanklichen Muster und mangelnder Ideen/Visionen immer wieder bei dem Gefühl, dass alles irgendwie Sch... ist. Mission Completed! Das Ganze kannst du dann auch in verschiedenen Ausprägungen erleben und ich würde mich fragen, warum du das tust und für wen? Das muss ich aber nicht wissen, sondern DU solltest dir klar werden, wie du dein Leben verbessern kannst. Es war ja alles sooo schlecht und meine Eltern sind immer so mit mir umgegangen und meine Mutter hat mich gehasst, mein Onkel hat mich unsittlich berührt, mein Vater hat mir nie was erlaubt etc. und Klaus aus der Schule hat immer gesagt dass ich doof bin und stinke und Milena hat mir immer die Eszet-Schnitten vom Brot geklaut bla bla bla.. - Über solche und ähnliche Situationen musst du mal wegkommen, indem du erkennst, was du selbst daran hättest ändern können (oft nichts oder wenig) und wie du jetzt in Zukunft damit umgehst, da du ja jetzt erwachsen bist und überhaupt etwas daraus und aus vergangenen Erfahrungen lernst, um dich in Zukunft besser anzupassen..

Ich glaube, dass ich mit meinem VERMUTUNGEN nicht ganz falsch liege, aber die Frage musst du dir selbst beantworten, inwieweit das zutrifft. Du bist zumindest jetzt kein Kind mehr und musst lernen, dein Leben selbst zu gestalten.

"ich habe keine Freunde, meine Familie sehe ich sehr sehr selten und ich hasse meinen Job!" - Okay, im Gegensatz zu mir und zu anderen scheinst du schon mal körperlich gesund zu sein.. Hast alle Gliedmaßen, kannst sehen, gehen, laufen, riechen, schmecken, hast kein Krebs oder musst nicht an irgendwelche Maschinen usw.. Das ist ja auch schon mal was.. Also, du kennst niemanden von der Arbeit oder aus der Nachbarschaft, vom Gang zum Bäcker oder überhaupt aus irgendwelchen täglichen Routine-Aktivitäten, mit dem oder der du mal ins Gespräch kommst und auch mal mehr sprichst, so dass da mal eine nähere freundschafliche Beziehung daraus wird/geworden ist? Was tust du denn die ganze Zeit überhaupt? Wie musst du dann überhaupt durch die Gegend laufen? Hier wäre für mich auch die Frage, ob du evtl. Angst vor Menschen und Enttäuschungen hast oder ähnliches.. Auch, warum du bestimmte soziale Kompetenzen z.B. um nur mal einen Kontakt aufzubauen, nicht hast? Sowas kann man lernen. Außerdem habe ich nur zwei enge Freunde, alles andere sind Bekanntschaften. Ich nenne die gar nicht so. Nur mal so.

Ja, um Leute kennen zu lernen, reicht der tägliche Gang zum Bäcker oder wenn man oft in einer Bibliothek ist, die gleiche Tankstelle benutzt, ins Fitnessstudio geht und/oder ins Schwimmbad/Sauna oder ähnliches geht. Man lernt doch mit der Zeit da Leute kennen, mit denen auch Nummern und Adressen austauscht und sich trifft etc.. Anderweitig solltest du dir echt ein Hobby/Sport suchen, wobei du irgendwelche Leute kennen lernen kannst... Kannst ja auch eine Kontaktanzeige aufgeben.

Wenn dir dein Job nicht mehr gefällt, dann solltest du dir gleichzeitig überlegen, welcher Job dir denn sonst gefallen könnte und alles tun um dich evtl. weiterzubilden oder dich an einer anderen Stelle bewerben.

"meine Familie sehe ich sehr sehr selten" - Warum nur? Was kann man da ändern?

" meine Familie ist mir egal und ich bin ihnen egal sie war ein Teil des Grundes dafür..." - Aber an anderer Stelle ist dir deine Familie egal... Warum nur? Klingt irgendwie verworren und widersprüchlich. Ungeordnet.

"Ich weiß nicht mal wieso ich überhaupt lebe" - Weil es deine Eltern miteinander gemacht haben.. Bienchen, Blümchen und dicke lange Wurst in einen Pott mit Senf gesteckt... So in etwa.. Der Sinn deines und des Lebens ist (Evolutionsbiologisch gesehen) einfach nur zu Leben und zu überleben und ggf. Kinder in die Welt zu setzen. Der Sinn des Lebens oder deines Lebens ist eine philosophische Frage. Vielleicht beschäftigst du dich mal mit Philosophie oder Religionen, um dir etwas halt zu geben. Sowas könntest du auch machen. Du könntest dir aber auch ganz materialistisch Ziele setzen, die du erreichen willst, wie etwa Haus, Kinder, Urlaube, Bücher, Platten etc. und darauf hinarbeiten. Du könntest aber auch täglich spazieren gehen, Schlösser besichtigen, dir gutes Essen gönnen oder irgendetwas anderes und/oder dir Freunde suchen und Spaß mit denen haben. Es gibt keinen allgemeingültigen Sinn. Du musst dir selbst ausdenken, wie dein Leben aussehen soll und wie es Sinn machen könnte. Du könntest dich für irgendetwas engagieren, in ein alternatives Dorf ziehen, eine Sekte gründen, was auch immer..

Du lebst, weil du lebst und kannst jetzt Ideen sammeln und dich von positiven Gefühlen leiten lassen, was du gerne tun möchtest, wie du es gerne hättest.. Diese "Visionen" sollten einigermaßen realisierbar sein und dann musst du darauf hinarbeiten, dass du dir ein Leben nach deinen Vorstellungen (insofern es der gesetzliche Rahmen erlaubt) aufbaust... Du bist da quasi schon dein eigener Schöpfer..

Fazit: Suche dir bitte (auch) professionelle Hilfe.

Ansonsten wünsche ich dir die Kraft und Einsicht, dein Leben zu verbessern und deinen Zustand zu ändern.

Gruß,

Anger

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Nöö, habe ich nicht anderen Ausländern gegenüber, ob im In- oder Ausland.

Es ist na klar doof, wenn man eine fremde Sprache nicht oder nicht gut kann und mit anderen Gewohnheiten und kulturellen Unterschieden in Kontakt kommt.

Ich versuche sowas dann in meiner meist offenen Art zu machen und mit etwas Demut und lächeln daran zu gehen..

Ich habe auch schon über längere Zeit mit einigen Ausländern zu tun gehabt (gerade auch aus dem ehemaligen Ostblock), wir haben uns alle mit Händen und Füßen verständigt, gesoffen und Schlüsselworte per Übersetzer mit dem Handy gecheckt. Wir waren eben Patrioten und als Patriot versteht man die Patrioten der anderen Länder, mag und schätzt sie und will sie kennen lernen. Solche "Konversationen" auf solchem Niveau sind zwar etwas primitiv und nicht besonders tiefgründig, man kommt aber zusammen und lernt einige Worte einer Sprache, die man gar nicht kennt und die ggf. fast keine Verwandtschaft mit der seinigen aufweist. Bei romanischen Sprachen geht das oft einfacher, da versteht man dann grob den Kern.

Ich finde es eher schlimm, wenn man sich so ein Minderwertigkeitsgefühl aufschwätzen lässt, denn die anderen Länder und Kulturen haben auch ihre Kriege am Gartenzaun oder anders, ihre ätzenden Angewohnheiten, vielleicht ein weitaus schlechteres Organisationstalent als die meisten Deutschen (kollektiv gesehen), sind in vielen Dingen vielleicht viel Engstirniger und sonstwas und dementsprechend auch tollpatschig in der Gesamtheit, was dir aber so alles jetzt erst mal auffällt oder weil du es ausblendest, sondern man hier nur negatives von uns Deutschen hört und man sich eben selbst besser kennt. Außerdem kommt einem das persönlich auch dann und wann vielleicht so vor, weil man ein relativ hohes Reflexionsniveau hat und man dann Dinge/Vorkommnisse überhaupt vielfältiger wahrnimmt. Je nach dem, mit welchen Ausländern mann es wo zu tun hat, kann es ja auch zu aufdringlichen Situationen kommen, die einem subjektiv tollpatschig aussehen lassen und einem die Peinlichkeit durch die Knochen fahren lässt, wie etwa eine Art "aggressive Gastfreundschaft", dass man regelrecht zur Teilnahme oder zum Essen gezwungen wird bzw. sich in solchen Situationen sieht, wobei das Gegenüber oft Feingefühl missen lässt und das Ganze nicht nur mit Sprachbarrieren zu begründen ist etc. Kommt aber wohl auf das jeweilige Land, die Kultur und Leute an, mit denen man es zu tun hat. Wohl auch mit den unterschiedlichen Milieus etc..

Die Situationen und Menschen sind eben unterschiedlich, aber ich bin und fühle mich nicht tollpatschig und unelegant und erst recht nicht als Deutscher. Da solltest du mal an deinem Selbstwertgefühl arbeiten. Übrigens akzeptieren dich Ausländer viel eher, wenn du es denen gleich tust und einfach zu deinem Land und deiner Herkunft stehst und nicht unterwürfig rumwimmerst, weil du den ganzen XXX, den man dir über Deutschland eingepflanzt hat internalisiert hast und dich sehr wahrscheinlich für irgendetwas schuldig fühlst..

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Du solltest mal zum Arzt gehen und dir deine Blu- unb Urinwerte checken lassen und ggf. auch mal Blutdruck messen lassen. Letzteres vielleicht sogar mal 24 Stunden lang und/oder testweise mal ein oder zwei Wochen lang.

Besonders Hormone, wie Schilddrüsenhormone, Sexualhormone etc. Bluteiweiße, Hämoglobin, Eisenwerte etc. (evtl. wegen Anämie), bei Müdigkeit insbesondere Nierenwerte wie Eiweiße, Creatinin, etc., Sauerstoffsättigung des Blutes usw.

Müdigkeit und Schlappheit KANN unterschiedliche Ursachen haben. Als erstes würden mir Nierenprobleme und/oder Probleme hormonelle Probleme einfallen. Wenig Eisen, Probleme bei der Eisenaufnahme etc., es könnte sein, dass du anämisch bist und auch andere Dinge. Es könnte auch sein, dass du Phasenweise einen zu niedrigen Blutdruck hast oder andere Erkrankungen, wobei es sich noch nicht mal um etwas schlimmes handeln muss. Obwohl dein freund meinte, du solltest dann mal Fieber messen, geht ja nicht jede Erkrankung mit Fieber einher.

Mir würden auch Schlafmangel, schlechte Ernährungsgewonheiten bzw. unausgewogene Ernährung, evtl. Alkohol und oder Drogenkonsum oder andere Erkrankungen einfallen, die diese Symptome (mit)bedingen könnten. Auch Stress, Überarbeitung, Nicht-Einhaltung von Schlafphasen z.B. durch Schichtarbeit, ständigem langem Aufbleiben, wenig Bewegung an der frischen Luft und einem allgemein der Gesundheit abträglichen Lebensstil etc. kann (mit) ein Faktor sein.

Wenn du wirklich Gewissheit haben willst, musst du dich umfänglich von deinem Arzt untersuchen lassen.

Was ich dazu sage? Da du nicht jedes mal, wenn du dich schlapp fühlst Fieber hast, können die Ursachen eben anders begründet sein, wobei nicht für jede Mögliche Diagnose/Ursache Fieber angezeigt sein muss.

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"After Passion", hi, hi. ;-)

Deutsch oder englisch? Also Enddarm Leidenschaft/Passion oder Nach (der) Leidenschaft/Passion? Ist ja auch egal...

FSK ab 0 - siehe hier: https://www.kino.de/film/after-passion-2019/news/after-passion-fsk-gibt-den-film-ab-0-jahre-frei/

Ich hoffe, es handelt sich um den Film, den du suchst...

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Ich bin zwar ein Mann und habe das noch nicht erlebt, aber es könnte ja zum einen genetisch sein, dass du gar keine sooooo großen Brüste bekommst, ansonsten kann es natürlich sein, dass du einfach etwas später damit bist. Ich weiß, dass das peinlich ist, aber vielleicht kannst du mal mit deiner Mutter und/oder einer Ärztin darüber reden. Es gäbe ja auch die Möglichkeit, dass endokrinologisch etwas nicht ganz in Ordnung ist..

Zu hoffen ist da, dass nichts schlimmes ist, sondern du einfach noch etwas nachreifst und das noch kommt.

Schade, dass ich dir jetzt nicht viel mehr dazu sagen kann und nicht mehr weiß. Da wünsche ich dir, dass da noch was kommt und du mit deinem Körper zufrieden wirst ;-)

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Kann man machen, "muss" man aber nicht und ich würde dir aus genau dem Grund, den "RedPanther" u.a. anführte, davon abraten. An deiner Stelle würde ich mir selbst die Mühe machen und Bewerbungsbücher- und diesbezügliche Webseiten zu studieren und die Bewerbungen selbst schreiben, denn dann bringst du auch wirklich eine eigene Note von dir rein und musst dich auch gezwungenermaßen mit dem jeweiligen Betrieb etc., deinen Stärken und Schwächen, wie auch den jeweiligen vorhandenen Anknüpfungspunkten, die sich mehr oder minder aus deinem Lebenslauf ergeben, befassen und dies in das Gesamtbild einbetten/einpassen, was du ja schließlich am Tag deines Vorstellungsgesprächs dann auch sein must und bist und nicht mehr und nicht weniger.

Es ist doch dein Leben und dein Lebenslauf, einfach "du". Ich z.B. bin daran ein Exposé für eine Diss zu schreiben. Mir würde und wäre das auch bei meinem Diplom und Master nie einfallen, einen Ghostwriter zu nehmen etc. Das ist schon meins und das bin ich. Nicht mehr und nicht weniger. Du kannst dir doch ggf. an bestimmten Stellen "Hilfe" holen und/oder jemanden finden, der dann mal darüber liest (wegen Fehlern etc.) und Feedback gibt, was durchaus sinnvoll sein kann. Bei Betrachtung des gesamten Rahmens würde ich dir aber davon abraten, die Bewerbungen von Fremden oder gar einer Agentur schreiben zu lassen. Das ist auch irgendwie nicht authentisch und kann sich deswegen u.a. auch wieder als negativ im Bewerbungsprozess herausstellen.

Hierbei verhält es sich aber wie im Swingerclub, "alles kann, nichts muss".

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Grob gesagt ist Skinhead eine Gruppierung bzw. Jugendbewegung, die aus England kommt. Es gibt grob unterteilt linke (SHARP oder red skins) und rechtsradikale Skins (Nazi-Skins/Fascho-Skins) und relativ unpolitische Skins (sog. Oi-Skins).

Die Musikrichtung ist meist ähnlich wie Punk und oder SKA, das ist quasi eine Mischung aus Reggea und etwas Punk aber meist etwas flotter als Reggea.

Es gibt die Erzählung, dass der Stil hauptsächlich von den Linken gekommen sei, da gibt es aber unterschiedliche Narrative. Der durchschnittliche Skinhead trägt Schnürstiefel mit Stahlkappen (meist Doc Martens), Bomberjacke oder Harrington-Jacke, evtl. Hosenträger und Jeans (früher oft Domestos-Jeans) oder Kampfhosen. Der "Haarschnitt" ist eine Glatze. Piercings, Tätowierungen etc. sind dann mit Szenetypischen Symbolen. Meist tragen auch alle der politischen Gruppen englische Marken (insbesondere Fred Perry). Es gibt aber auch kleine Abweichungen, die ich hier jetzt nicht alle aufzählen möchte.

Die Skinhead-Bewegung war in Deutschland aber überwiegend von Nazi-Skins geprägt, die diesbezügliche Symbole trugen und bekannt wurden durch Schlägereien. Insbesondere nach der Wende gab es sehr viele solcher Skins im Osten (auch die dortige Punk-Szene war nicht zu verachten). Über die Farben der Schnürsenkel bei "rechtsgerichteten" Skins gibt es auch viele Mythen, rot sollte vermeintlich Nationalsozialist heißen, gelb, wenn man einen umgebracht hatte und weiß... pfff, dass weiß ich jetzt nicht mehr.. ;-)

Aber jeder sagte es anders. Vielleicht gab es da unterschiedliche Codes, da es ja nicht eine Direktive gibt und gab, wie etwa beim Militär.

Eine der ersten deutsschsprachigen Bands, wenn nicht sogar die Erste, waren die Bösen Onkelz, die damals ihre ersten Platten bei dem Label und Versand "Rock-O-Rama" produzierten und verkauften. Rock-O-Rama hatte sowohl (linke) Punkbands, wie auch rechtsradikale Skinheadbands aus England unter Vertrag. Die bekannteste Band aus England war die Band "Skrewdriver", deren Sänger "Ian Steward" bei einem Autounfall ums Leben kam. Da er nicht nur Neonazi-Skin war, sondern auch Protestant und Ire rankten sich viele Mythen um dessen Tot (z.B., dass er von der IRA getötet worden sei).

Ganz besonders in den Vordergrund getreten sind rechtsradikale Skins in den 90er Jahren, bei den Brandanschlägen auf Asylbewerberheimen mit vorwiegend vietnamesischen Asylbewerbern (ich meine, es handelte sich damals um sog. "Boat People") in Rostock-Lichtenhagen und der Brandanschlag von jugendlichen Nazi-Skins auf ein Haus, welches von einer türkischen Familie bewohnt wurde in Mölln.

Zur damaligen Zeit soll es, laut Aussagen einiger mir bekannter Leute in den Großstädten im Osten fast nicht möglich gewesen sein, dort auf die Straße zu gehen. Man habe überwiegend Angst vor Nazi-Skins und auch vor linken Punks haben müssen. Dabei sei beim Umbruch die Polizei regelrecht machtlos gewesen, da diese ohnehin während der Wende neu organisiert werden musste.

Damals gab es zudem auch noch einige rechtsextreme Parteien, wie etwa die FAP (Freiheitlich Deutsche Arbeiterpartei), die dann aber (glücklicherweise) verboten worden sind. Wenn dich das Thema interessiert, dann googel z.B. auch mal nach "Combat18", "Hammerskin-Nation", dem "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU), der "Hepp-Kexel Gruppe" und ähnlichen rechtsextremen Gruppen, wie etwa dem KKK (Klu Klux Klan), "White Arayan Brotherhood" (wohl eher als eine Antwort auf andere ethnische Gruppierungen in US-Knästen zu sehen). Die genannten Gruppen agieren teilweise international und lehnen sich größtenteils an die NS-Ideologie an.

Das (alte) Buch von Klaus Farin zum Thema könnte ich dir empfehlen: https://www.amazon.de/Die-Skins-Klaus-Farin/dp/3933773121/ref=sr_1_19?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=skinheads&qid=1554845343&s=books&sr=1-19

Ansonsten liest man natürlich über "Rechte" viel Quatsch im Netz, da das nur von Linken verfasst ist. Das Buch von Farin ist da als Einstieg ganz gut und mit relativ wenig Bias.

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