Könnte meine 12 jährige Tochter mal zum Messie werden?

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ohh, Ihren Beitrag könnte ich genauso geschrieben haben. hundertprozentige Deckung mit dem Verhalten meiner seit einer Woche 13-jährigen Tochter. Ich habe gerade die Frage eingegeben "Hilfe, meine Tochter ist ein Messie" und kam auf Ihren Beitrag. Ich bin jetzt an dem Punkt, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nicht ein Aufräumkommando, sondern psychologischen Rat. Denn meine vierteljährlichen Aufräumaktionen bringen uns ja offenbar nicht weiter. So wie es z.B. Eheberatung gibt, müsste es doch vielleicht Beistand für solche Familienprobleme geben. Es würde mich nicht wundern, wenn so manche Familientragödie auch solche Gründe hätte. Aber irgendwann ist man mit dem Latein am Ende. Ich glaube aber, dass es eigentlich nichts bringt, wenn wir Mamas dauernd Ordnung machen. Es hilft nur, dass wir selbst es besser ertragen können. Ich brauche auch Hilfe. Sind Sie schon ein Stück weiter?

Das Problem artet bei meinem 9-jährigen Sohn aus. Seine Schwester ist zwar auch wild, doch bei ihr komme ich mit den erzieherischen Sachen an. Nicht weggehen, bevor man nicht durchlaufen kann, großer Müllsack usw. Doch bei meinem Sohn hilft nichts! Kein Müllsack, kein Vermüllen lassen. Dann liegt das Ganze 20 cm dick überall und er kommt kaum zu seinem Bett. Sein Schreibtisch ist immer unbenutzbar. Räume ich mal auf, braucht er einen Tag und wir sind fast beim alten Stand. Jeder Müll wird benötigt. Alles, was auf der Straße liegt, wird mitgenommen! Jedes Papier, Tannennadeln vom Christbaum, Stöcke, kaputte Deckel, Schrauben, ALLES! Von Essensresten, die er ins Zimmer schmuggelt, wollen wir besser nicht anfangen. Dieses Chaos ist auch in seinem Kopf. Hochgradig intelligent, die Ärzte sind begeistert von seinen Fähigkeiten, doch im normalen Leben kommt er keinen Meter weit! Der ganze Ärger überträgt sich auf die Famile, logisch. Dass sich das auswächst, halte ich für ein Gerücht. Sein Ranzen ist ein Ekelpaket. Unter seinem Tisch in der Schule herrscht das gleiche Chaos, jeder Schnipsel, jeder Abfall vom Bleistift-Spitzen wird mitgenommen! Das hilft einem nicht, das wächst sich aus. Bis dahin gehen wir alle am Stock... Ach ja, wo anders kann er sehr wohl aufräumen und putzen, wenn es nicht seine Sachen sind, sein Zimmer ist, das gesaugt wird. Doch findet er in der Wohnung im Eck ein Stückchen, was man anfassen kann, ein vergessener Deckel usw. wird das alles in sein Zimmer geschleppt! Seine Taschen sind voll von solchen Dingen. Wer hat da soche Extremerfahrungen und evtl. eine Lösung? Wer das nicht selbst erlebte, kann da nur theoretische Ratschläge geben, die nicht helfen.

....grins,scheinbar sitzen wir alle-als eltern-in einem boot!es nutzt nix,wenn die mamas für die mädels aufräumen!!!!!!!warum sollen sie das denn machen??mama kommt schon,wenn SIE es nicht mehr sehen kann!!es bedarf hier nur eiserne KONSEQUENZ,dass ist der schlüssel,war es bei meinen mädels(13 u.16)auch.sie dürfen erst dann zu freundinnen,jugendhaus etc.wenn das zimmer aufgeräumt ist..die ältere hat es(endlich)kapiert,mit der jüngeren "boxe"ich noch rum..es bedeutet,dass sie schon mal auf jugendtreff verzichtet um in ihrer"Rumpelkammer"zu bleiben...anstatt aufzuräumen.Da heisst es GEDULD und KONSEQUENZ..irgendwann sitzt es und sie wird sich selbst nicht mehr verstehen...meine große lacht heut darüber..versuch es...viel glück und lieben gruß

Wie werde ich mit seinen "Messie-Zügen" fertig?

Mein Mann und ich wohnen jetzt seit 9 Jahren in unserer jetzigen Wohnung. Im Grunde fühle ich mich hier wohl, aber eine Sache stört mich gewaltig. Mein Mann ist ein Sammler und Horter und kann nur wenig wegwerfen. Inzwischen sieht sein Arbeitszimmer verheerend aus. Es ähnelt einer Art Rumpelkammer. Überall stapeln sich Kisten, Werkzeug und andere Dinge. Man kann deshalb auch gar nicht mehr dort putzen. Spreche ich ihn darauf an, reagiert er aggressiv. Schon öfter hat er begonnen, Ordnung zu schaffen, aber es gelingt ihm nicht. Wir wollen spätestens kommendes Jahr umziehen. Wie soll das funktionieren mit dem ganzen Krempel? Ich bin mit meinem Latein am Ende.

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Unsere Wohnung ist im Grunde genommen recht kindersicher, z.B. sämtliche Steckdosen. Nun reicht unsere Tochter aber an alle Tische, Arbeitsfläche in der Küche und den Herd heran. Braucht man denn solche Dinge wie Herdgitter, Toiletten-Sperre, Kühlschranktür-Sicherung etc. wirklich? Wir haben z.B. kaum Schränke sondern alles (auch in der Küche) in Regalen und offenen Schränken, bisher haben wir es gut geschafft, sie davon abzuhalten alles auszuräumen. Sie ist also durchaus in der Lage, ein Nein umzusetzen. Aber wann wird das gefährlich?

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