Kategorisierung klassischer Werke (Opus, Movement, ...)?

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4 Antworten

Mozarts Werke werden nicht nach der Opus-Zahl, sondern nach dem Köchelverzeichnis (KV) gezählt.

Die von dir angegebene Sonate ist die sog. "Sonata facile", KV 545, (Nr.16)

"C Major" ist die Tonart C-Dur.

Mozarts Klaviersonaten bestehen meist aus 3 Sätzen (schnell - langsam- schnell), was im Englischen als "movement" bezeichnet wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klaviersonate\_Nr.\_16\_(Mozart)

(Geh mal links bei "in anderes Sprachen" auf English, dann kannst du es gut nachvollziehen.)

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"Was bedeutet "movement" im deutschen dann? "bewegung" also einfach wörtlich übersetzt? Ich denke nicht, dass Mozart immer das englische Wort benutzt hat :o"

Movement ist das englische Wort für "Satz" im musikalischen Sinne.

C-major ist ebenfalls Englisch für C-Dur

und C-flat ist C-Moll.

Opus ist international und heißt auch "Werk".

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Auch wenn andreasolar schon alles ganz richtig gesagt hat, möchte ich noch etwas betonen. 

Du scheinst verwirrt dadurch zu sein, dass manchmal einzelne Stücke die gleiche Nummerierung haben (sei es nun KV wie bei Mozart oder Opus wie bei Chopin und anderen). Dazu gibt es zwei Dinge zu sagen:

1. Manche Werke bestehen aus mehreren Teilen, man nennt diese Teile "Sätze". Wie eben Sonaten, egal ob von Mozart oder jemand anderem, bestehen sie aus drei Sätzen und wenn diese Stücke aufgeführt werden, dann immer als ganzes. Einzelne Sätze werden meist nicht isoliert aufgeführt. Das ist unüblich im professionellem Konzert-Betrieb. Und diese einzelnen zusammengehörigen Stücke sind dann eben gekennzeichnet mit: 1. Satz, 2. Satz, 3. Satz und so weiter. Und im Englischen heißt Satz in diesem Zusammenhang eben movement.

2. Das Chopin-Beispiel ist da anders. Gleich ist, dass mehrere Stücke hier mit einer Opuszahl (op. 9) als zusammengehörig bezeichnet werden. Aber zwischen diesen einzelnen Stücken besteht nicht gleiche "Verwandtschaft" wie zwischen den Sätzen einer Sonate oder einer Symphonie. Das zeigt sich auch daran, dass im professionellen Konzertbetrieb manche Stücke isoliert vorgetragen werden. Die Stücke sind zwar (weil sie beispielsweise alle etwa zur gleichen Zeit am gleichen Ort entstanden sind) zusammengefasst, aber musikalisch sind die einzelnen Stücke selbstständig.

Wenn man mehr klassische Stücke kennt, erscheint einem das irgendwann alles ganz logisch. Also weiterfragen und, wichtiger, weiterhören!:)

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früher hatten die Deutschen, in einem klassischen Werk, dafür das Wort 'Satz' gebraucht, heut schreibt der Tür- und Angeldeutsche eben movement. Also auch die Aufführung, Tempi etc, adagio, andante etc

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