Kann mir jemand erklären um was genau es in dem Gedicht geht? (Rote Dächer von Arno Holz)

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In dem Gedicht "Rote Dächer" schildert der Dichter Arno Holz seine Erinnerungen an einen schönen, friedlichen Sommernachmittag vor langer Zeit, als er ein kleiner, achtjähriger Junge gewesen ist.

Mit der Beschreibung seiner Sinneseindrücke zeichnet er ein Bild von einer heilen Welt. Eigentlich passiert gar nichts Besonderes. Der kleine Junge liegt auf einem Beobachtungsposten und sieht, hört und riecht, was ihn umgibt. Alles ist so ruhig und friedlich. Nur aus der Ferne sind leise Geräusche zu hören. Der Junge erfreut sich am Anblick und Geruch der Blumen, die seine Mutter gepflanzt hat.

Man merkt, dass der Junge sich geborgen und heimatlich fühlt. Er kennt sich aus und kann alles einordnen.

Dieses Gedicht kann beim Leser melancholische Gefühle hervorrufen, weil es sich um Erinnerungen an eine ferne, vergangene, möglicherweise inzwischen verlorengegangene Welt handelt, auch wenn nichts darauf hindeutet, inwieweit die Welt sich inzwischen geändert hat.

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