Kann man sich selbst entmündigen lassen wenn man mit seinem Leben überfordert ist?

6 Antworten

Ich weiß nicht, wie alt du bist, daher folgende Antwort: Du kannst dich an das Jugendamt wenden, aber auch an das Vormundschaftsgericht. Es gibt eine ganze Reihe Menschen, die sich bestimmten Sachen total überfordert fühlen, und es ist gut, dass du es selbst festgestellt hast. Es wird zu Gesprächen kommen und man wird dir eine/n Betreuer/in zuweisen, wenn du willst, nur allein für eine bestimmte Sache. Eine solche Betreuung habe ich schon mal für eine junge Frau übernommen, die mit ihren Geldgeschäften nicht klar kam. Alles Andere konnte sie allein bewältigen. Hab Mut, dich den Fachleuten anzuvertrauen.

Das mit der Entmündigung geht heutzutage nicht so einfach.

Aber Du kannst eine gesetzliche Betreuung bekommen, die sich dann um bestimmte Bereiche kümmert. Frag' doch mal beim Gesundheitsamt nach.

Ein erster guter Anlaufpunkt dürfte auch ein/e Psychiater/in sein.

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Wo kann ich denn rausfinden, welches Gericht für mich zuständig ist?

Da ich fast 25 bin, wird das Jugendamt wohl nicht mehr für mich zuständig sein,oder?

Wie schaffen andere das? Kinder, Haushalt und Vollzeitjob?

Ich Frage mich momentan wirklich wie andere es schaffen das alles unter einen Hut zu bekommen. Ich arbeite Vollzeit, hab zwei Kinder und nebenher natürlich noch den Haushalt zu machen. Meine Große ist momentan ziemlich schwierig da ihr Vater für 6 Monate im Auslandseinsatz ist, die Kleine ist erst knapp 9 Monate alt. Ich arbeite Mo- Fr von 7:30- 16:30/17:30 Uhr. Viel Zeit bleibt da leider nicht. Ich fühle mich schrecklich...die Kinder sind den ganzen Tag weg, der Haushalt sieht aus wie Sa* und ich selbst bin dauermüde. Wie schaffen das andere? Und wie bekomme ich dieses schlimme Gefühl weg? An der Arbeit verschwinde ich regelmäßig auf Toilette weil ich weinen muss, ich habe jeden Tag Magenschmerzen wenn ich zur Arbeit geh. Einfach weil ich mich so schlecht fühle. Ich vermisse meine Kinder und hab das Gefühl es ist alles zu viel. Die Kleine schläft nachts noch nicht durch, ich bekomme also sehr wenig Schlaf und geh ziemlich auf dem Zahnfleisch. Mein Mann ist selbst arbeiten und nachts hört er die Kleine einfach nicht.

Mir wächst alles irgendwie über den Kopf und ich bereue es sehr so früh wieder arbeiten gegangen zu sein :( Am liebsten würde ich alles hinschmeißen.

Theoretisch wäre das auch machbar denn ich verdiene sehr sehr schlecht und auf das Geld sind wir nicht zwingend angewiesen. Der Lohn meines Mannes würde reichen.

Aber dann wird bestimmt von allen Seiten wieder gelästert. Meine Schwester hat mitbekommen, dass mir das zu viel wird und meinte gleich "andere haben sogar noch mehr Kinder und schaffen das locker"...-.- Ja, schön. (Sie selbst hat wohlgemerkt noch nie Vollzeit gearbeitet).

Hat einer einen (oder mehrere) Tipps für mich? Wie ich das schaffen soll oder ob ich vielleicht wirklich erst nochmal Elternzeit machen soll?

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Beziehung scheiterte an Exfrau mit Borderline, wie verarbeiten?

Ich hatte im Sommer eine Beziehung mit einem tollen Mann, in den ich schwer verliebt war. Das größte Problem war seine Exfrau, die Mutter seiner Kinder. Sie hat Borderline und hat uns beizeiten das Leben zur Hölle gemacht. Sie hat 5 Kinder von 3 verschiedenen Vätern, zwei davon leben nicht mehr bei ihr. Die letzten 3 sind von meinem Exfreund. Das kleinste ist bei ihr geblieben, aber da sie mit allen 3 überfordert gewesen wäre, hat mein Exfreund seine Arbeit aufgegeben und betreut nun 2 der Kinder. Ich habe selber 2 Kinder von meinem Ex-Ehemann, mit dem ich sehr lange zusammen/verheiratet war. Die Trennung von ihm war sehr hart, da ich mich getrennt habe und mein Exmann sich dann umbringen wollte. Er war dann lange in einer Klinik. Ich habe die Trennung aber dann trotzdem durchgezogen. Sofort nach der Trennung hat mein Exmann eine neue Freundin gehabt, die er in der Klinik kennengelernt hatte. Ich hatte dann lange Rosenkrieg vom feinsten, mit mehreren Gerichtsverfahren. Mittlerweile wird es aber ruhiger. Bis zum Sommer war ich alleine mit meinen Kindern und hatte null Interesse an einer neuen Beziehung. U.a. deshalb konnte ich auch die Belastung dieser Borderline-Frau nicht ertragen.

Sie hat manchmal 30 mal am Tag bei ihm angerufen, hat mir nachgestellt, Kontakt zu meinen Freunden, Nachbarn und sogar zu meinem Exmann aufgenommen. Sie hat beim Jugendamt behauptet, ich würde ihre Kinder schlagen usw. Es war in jeder Hinsicht extrem. Da er aber Schwierigkeiten hatte, sich abzugrenzen und das Jugendamt die enge Zusammenarbeit wegen der Kinder gefordert hat, gab es auch uendlich viele Gründe, so viel Kontakt zu haben. Er hatte dann auch leider wenig Zeit, und ich habe ja selber auch noch ein Leben und zwei Kinder. Es war eine logistische Herausforderung, zumal seine Exfrau kein Auto hat und überall hingefahren werden musste. Zudem waren seine Kinder ständig krank. Aus allem wurde ein Drama konstruiert. Selber alleinerziehend ging mir dieser ständige Alarmzustand auf die Nerven. In den seltenen kinderfreien Momenten war die Beziehung einfach nur schön. Das Gericht hat dann beschlossen, dass keiner von beiden alle drei Kinder zugesprochen bekommt, sondern die Kinder so verteilt bleiben, aber die Eltern ganz eng zusammenarbeiten sollen. An der Stelle war ich raus. Ich konnte diese Situation nicht mehr aushalten. Aber ich leide wie ein Tier. Er hat gesagt, er will mich nicht weiter belasten mit seinen Problemen. Deshalb gibt es keinen Kontakt mehr zwischen uns, es gab keine Aussprache, nichts. Inzwischen habe ich erfahren, dass er wieder mit seiner Frau zusammenlebt. Seine Frau hat mich angeschrieben und gemeint, die beiden wären jetzt wieder glücklich, von anderen hörte ich, sie ist nur vorübergehend da, bis sie eine andere Wohnung gefunden hat. Es zerreißt mich, denn ich liebe ihn noch immer und ich komme nicht damit klar.

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irgendetwas fehlt mir!

Hallo und guten Abend, ich weiß mein Fragetitel hat nur sehr wenig Aussagekraft, aber die Frage ist etwas kkopliziert, um einen guten Tital zu finden, der alles aufgreift... naja also dann mal zur Frage:

mir fehlt etwas, ich weiß nicht was es ist, aber irgendwie habe ich einfach das Gefühl etwas verpasst zu haben im Leben, also ich bin 16 Jahre alt, da kann man ja eigentlich nicht so viel verpasst haben...

ich bin auch ziemlich "aktiv", ich arbeite mit einer Jugengruppe, habe mal im Seniorenhaus gearbeitet (ehrenamtlich), mache Sport, versuche Klavier zu spiele, beschäftige mich mit Bio/Physik, war diesbezülich schon auf verschiedenen Veranstaltungen (workshops, Uni, etc.) ich schreibe Kurzgeschichten...

dannoch fühe ich mich unterfordert. Ja ich denke unterfordert ist das richtige Wort! ich will etwas aus meinem Leben machen ich möchte etwas erreichen und viel erlebt haben... ich möchte auf reisen gehen und und und, das ist aber meine Zukunft, mir fehlt etwas im hier und jetzt.

es sind auch keine Freunde, die mir fehlen, wenn wir zusamen sind sieht die Welt ganz "rosig" aus...

wenn ich mir Internate anschaue denke ich ich würde sogerne auf eine derartige Schule gehen, weil es dort ein soo vielfältiges angebot an Freizeitmglichkeiten zu finden ist... es stand auch im Gespräch mich auf ein Internat zu schicken, aber leider musste dieses Vohaben erstmal gekenzelt werden...

ich weiß grade gar nicht was ich hören will, aber habt ihr einen Tipp um mich wieder auf den Weg zu bringen und mich irgendwie zufördern, am besten im kognitivem Sinne...

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