Kann E-Mails von GMail nicht mehr öffnen - Nach Firefox update!

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2 Antworten

Ist im Antiviren Programm der Browser Schutz aktiv ? Den abschalten, Firefox starten und der Browser Schutz wieder eingeschaltet werden.

Das kann niemand wissen. "kann sie keine E-Mails mehr bei Google Mail öffnen" ist keine Fehlerbeschreibung. Was passiert denn, wenn sie es versucht? Was genau macht sie, und was geschieht daraufhin?

Wenn man auf die E-Mail klickt, dann kommt oben im Fenster das übliche "Wird geladen.." und es passiert nichts. Über den Internet Explorer kann sie die E-Mails lesen! Wir möchten aber jetzt nicht auf einen anderen Browser umsteigen! Wäre nett, wenn jemand die Lösung kennt.

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@wuscheldecke92

Das scheint ja echt Runden zu drehen, das Problem.

In dem letzten Firefox-Update soll (ich habe es bisher nicht gezogen, könnte das aber mal rein der Fehlersuche zuliebe...; hab bisher nur in den Heise-News und hier und dort in Foren über die letzten Scherze gelesen) eine "Verbesserung" der Sicherheit von HTTPS-Verbindungen eingebaut worden sein. Was durchaus sinnvoll ist. Allerdings offenbar mit der Praxis auf einigen - nicht gerade unbedeutenden - Webseiten kollidiert. Und zwar werden Unterelemente einer Seite, wenn die HAUPT-Seite per HTTPS geladen wurde, ab der Neuerung gar nicht mehr nachgeladen, wenn die nicht auch über eine per HTTPS gesicherte UND(!) von vornherein als "vertrauenswürdig" eingestufte Verbindung kommen.

Der Sinn und Zweck dahinter ist unter anderem die Abwehr von Phishing.

Ich gehe mal eine Wette ein, daß einzelne Elemente von Google Mail zumindest von Zeit zu Zeit von Servern kommen, denen zumindest DEIN Browser mit DEINEN Einstellungen nicht vertraut.

Das mit dem "von Zeit zu Zeit" hat AUCH einen tieferen Sinn und Grund. Da geht es um sogenannte "Content Delivery Networks" ("CDN"), wo erstens die Unterelemente der Hauptseite (Scripts, CSS-Dateien, Bilder, Filme, Flash-Dreck) mehr oder weniger per Zufall verstreuten Servernamen zugeordnet werden, und andererseits ein und derselbe Servername bunt in der Welt verteilten konkreten Rechnern mit unterschiedlichen konkreten IP's UND(!) - darauf kommt's an - unterschiedlichen Zertifikaten von (!)unterschiedlichen Zertifikatsherausgebern(!) zugeordnet werden.

Mit anderen Worten: Der konkrete Inhalt des Scripts, welches das Lesen einer Email steuert, kommt mal aus einem Rechenzentrum in Japan, ein paar Stunden später vielleicht aus einem Rechenzentrum in Deutschland, dann wieder aus einem in England, dann mal aus den USA, mal aus Frankreich, in Zukunft sicherlich auch des öfteren mal aus China uswusf.

DAS ganze Konzept kollidiert nun mit dem verschärften Sicherheitssystem in den neueren Browserversionen. Firefox wird da sicherlich nicht der einzige bleiben. An sich HOFFE ich ja, daß die Mozilla-Leute mit der Auslösung dieser Konflikte endlich ein Umdenken in Bezug auf diese "CDN" erzwingen. Weil die eh schon immer unverträglich sind mit einem sauberen Betrieb von Addblockern und Script-Whitelisting (NoScript). Ich drücke also die Daumen, daß in den nächsten Wochen die Foren bei Google und Konsorten vollgespammt werden mit Beschwerden über nicht mehr funktionierende Weboberflächen...

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