Kaiserschnitt wie kann ich mich ablenken

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Meine Tochter hatte vor zwei Jahren auch einen "geplanten" Kaiserschnitt. Ging leider nicht anders, da der Kleine mit dem Kopf oben saß (sogenannte Beckenendlage). Erst war sie traurig, dass es keine "normale" Geburt sein konnte und natürlich hatte sie auch Angst. Aber sei mal ehrlich... Vor einer Geburt hat man doch immer mehr oder weniger Angst. Bei jeder Frau ist es anders; also lass' Dich nicht verrückt machen. Es geht heute sehr schnell. Wahrscheinlich bekommst Du eine PDA, also Spritze in den Rücken (fälschlicherweise oft "Rückenmarksspritze" genannt). Davor brauchst Du wirklich keine Angst zu haben. Ich musste bereits sechs mal wegen verschiedener Eingriffe so betäubt werden und hatte beim ersten Mal wahnsinnige Angst davor. Danach bin ich regelrecht "Fan" dieser Betäubung geworden. Ist echt viel besser als eine Vollnarkose und das Risiko ist wesentlich geringer. Meine Tochter hat die ganze Zeit daran gedacht, dass sie nun gleich ihren Sohn in den Armen hat. Das hat mehr Freude als Angst ausgelöst. Sie fand den Kaiserschnitt überhaupt nicht schlimm und es ging ihr auch danach gleich richtig gut. In der ersten Nacht musste sie dann ein Schmerzmittel nehmen, aber auch nur einmal. Danach war es ein ganz normaler Heilungsverlauf, wie bei jeder anderen OP auch. Natürlich kann man nicht gleich wieder rumspringen, aber man erholt sich wirklich schnell. Manche Frauen haben 20, 30 oder mehr Stunden Wehen - das bleibt Dir erspart.

Alles läuft gut - ich verspreche es Dir ;-). Morgen wird der allerschönste Tag in Deinem Leben - alles Gute.

Ach, wie schön - ein gesunder Junge!

Herzlichen Glückwunsch und danke für die Nachricht!

Es freut mich, dass alles super geklappt hat, vor allem, weil ich es Dir "versprochen" hatte ;-). Ist ja wirklich toll, dass der Kleine gesund und so ein Traumkind ist und jetzt schon z. T. durchschläft. Du klingst sehr, sehr glücklich. Ja, es stimmt - Mutter zu sein ist wirklich wunderschön.

Alles Liebe für Dich und Dein Kind bzw. Deine Familie und danke für's Sternchen ;-)

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Wieso geht es bei Beckenendlage nicht anders als über Kaiserschnitt?

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Wieso keine Spinalanästhesie für Kaiserschnitt?

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Lieber spät als nie. Wollte doch auch noch meinen Senf dazu geben. So wie ich Deine Frage verstanden habe, fragst Du, wie Du Dich JETZT ablenken kannst. Also, zum 1. bissel in GF rumstöbern grins, dann kannst nochmals Deine Kliniktasche kontrollieren, ob Du auch wirklich alles dabei hast, nochmals Babyzimmer anschauen, ob da auch alles vorbereitet ist. Dann kannst evtl. ein Entspannungsbad nehmen, Buch lesen (dazu wirst ne Weile nicht mehr kommen) oder bissel TV schauen. Morgen wirst gar keine Zeit haben um über irgendwas nachzudenken. Das fängt an, dass Du erst mal nen Haufen Flüssigkeit bekommst (schon im Vorbereitungsraum), damit sind alle erst mal beschäftigt, Du auch, weil man erst mal ständig aufs Klo muss grins, irgendwann wirst dann abgeholt und in den OP gekarrt, dort sagen erst mal alle brav Guten Tag und stellen sich vor (nach meiner Erfahrung eine entspannte und lustige Atmosphäre), dann fummelt Dir einer am Rücken rum und setzt Dir die Spinale (ich nehme mal an, dass Du dabei wach bleibst) vorne hast auch jemanden, der ständig nach Dir schaut und Dir was vom Pferd erzählt, machen die, um die Angst zu nehmen und abzulenken und da kommen oftmals lustige Dinge rüber, also keine Angst. Wenn die Spinale sitzt musst Dich hinlegen (Dir wird dabei geholfen), dann wirst verkabelt, das geht ruck zuck, da biste mehr mit gucken beschäftigt, als dass Du Zeit hast Dir zu viele Gedanken zu machen. Nebenher wird noch das Tuch aufgespannt und Dein Bauch angepinselt und abgeklebt und zwischendrin immer wieder überprüft, ob Dein Bauch schon taub ist (achja, nen Blasenkatheter bekommst auch noch, aber erst, wenn Du nichts mehr spürst), naja irgendwann ruckelt es und zuppelt es und 1 min später schreit es (Uhr gucken!!! Ich habe ab den Zeitpunkt ständig auf die Uhr geschaut und mir war es, als wenn die Zeit für diese Minute still stand, bei beiden Kindern), das ist dann Dein Kind. Ich habe 2 mal nen KS haben dürfen (leider, hätte lieber spontan entbunden), beim 1. habe ich mein Kind sofort nach der Geburt auf den Arm bekommen und hatte kurz Zeit ihn zu begrüßen, beim 2. war nicht viel Zeit, da hatte die Gesundheit meines Kindes einfach Vorrang, da habe ich die Kleine nur kurz gesehen, bevor sie zum Kinderarzt kam (war aber alles ok, nur wusste das ja erst mal keiner), also dann kommt Dein Kind zum untersuchen und so bissel baden (das macht in der Regel Papa)und Du wirst in der Zwischenzeit wieder zugeflickt und kommst zurück in den Kreissaal, dort bekommst dann 2 Stunden Dein Kind nackt auf die Brust, das ist wichtig (so wurde es mir erklärt) damit die Bindung zwischen Mutter und Kinder wieder hergestellt wird, die beim KS klein wenig verloren geht, ist bei ner Spontangeburt wohl nicht der Fall, keine Ahnung, hatte ich nie. Naja, das wars dann auch schon. Ihr kommt dann als Mutter mit ihrem Kind auf Station und dann darfst Du das Mama Dasein genießen und Dein Kind erst mal ausgiebig kennen lernen. Ich wünsche Dir alles, alles Gute und morgen, wenn Du Dein Kind dann hast eine super tolle Kuschel und Kennenlernzeit. Der KS ist nicht ganz so schlimm, wie es sich viele vorstellen, wobei eine Spontangeburt immer die bessere Wahl ist (schon allein, wegen den Narbe hinterher, ist einfach eine große OP), aber was nicht geht, das geht eben nicht, dann lieber auf der sicheren Seite mit KS. Alles Gute :-) Achja, Blut habe ich bei beiden Geburten fast nichts verloren, das kommt auch sehr selten vor und die Transfusionen werden auch IMMER kontrolliert, da musst Du Dir auch keine Gedanken drum machen. Wirklich nicht, die Ärzte sind halt verpflichtet Dich über jedes noch so kleine Risiko zu informieren, deshalb wird sie das gesagt haben, damit Du denen später nicht wegen irgendwas an den Karren fahren kannst. Sprich, "nur" ne Absicherung von der KH-Seite her, für was Du ja auch unterschreibst. Also, alles, alles Gute LG Bummelchen73

Jetzt hast Du Dir so viel Mühe gemacht, aber die Frage ist schon von gestern. Das Baby dürfte also längst da sein (es sei denn, der Kaiserschnitt wurde verschoben).

Ich find's aber Klasse, dass Du die werdende Mutter so toll unterstützen wolltest und deshalb von mir DH !!!

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@julemicats

Oh, danke schön :-) Hatte ich gar nicht gesehen, naja, dann liest sie es hinterher und kann mit Ihrer eigenen Erfahrung vergleichen in wieweit unsere Erfahrungen überein stimmen. :-)

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Eine normale Geburt ist schlimmer.

Aber: ich denke das mit der Geburt wird leicht überdimensioniert. Das richtige Leiden kommt erst die Zeit danach, wenn du vor lauter Geschrei nicht schlafen kannst und das kleine Quengelchen dir keine Sekunde Ruhe gönnt ;-)

Dagegen ist die Geburt oder der Kaiserschnitt noch Urlaub. Allerdings ist die Woche danach wg. der Nähte auch nicht gerade lustig.

Na eric - wie viele Geburten hast Du denn schon hinter Dir ???

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@julemicats

Eine. Passiv, aber wie gesagt, das was danach kommt stellt alles in den Schatten.

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@ericMalaga

...aber wenn das Kind Dich dann am nächsten Tag anlächelt... - dann weißt Du doch wofür Du das alles auf Dich nimmst ;-)

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@julemicats

Ach, bei mir hat es gedauert. Sie war ca. 2,5 Monate lang der schlimmste Diktator, den ich mir vorstellen konnte. Wir haben gelebt wie im Zoo, ich wusst nicht mal mehr, ob es Tag oder Nach war und wir mussten sie im Maxicosi mitten auf den Esstisch stellen, damit wir ohne Geschrei selbst mal was zu uns nehmen konnten. Sie wollte immer Beschäftigt sein und selbst im Auto fing sie an roten Ampeln das Heulen an auf Wegen mussten wir über Schotter gehen, damit es toll rüttelt, sonst ging es schon wieder los...

Ich war soweit, dass ich mir nie im Leben vorstellen konnte, was sich da denn ändern sollte, was die Tatsache begründet, dass manche Leute mehr als nur 1 Kind haben. Ok, sie hatte Blähungen und fing jede Nacht von ca. 3:30 bis 6:00 Uhr durchgehend das Schreien an, etc.

Bis sie dann mit 2,5 Monaten das erste Mal lächelte .... Jetzt sind wir dran, das Zweite zu basteln ;-)

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@julemicats

Andere hatten da wohl mehr Glück, was die erste Zeit betraf. Die Sache ist halt: sie hatte Blähungen, die jede Nacht zur gleichen Zeit auftraten, aß sehr wenig, war daruch wach, nervös, schlief wenig und ich dachte eigentlich, dass sie das Ergebnis unserer Liebe war, sie jedoch gegen alles war.

Bis sie wie gesagt das erste Mal lächelte... Jetzt weiß sie genau, wie sie mich um den Finger wickelt und ich würde sie für kein Geld der Welt eintauschen. Logisch nicht! Das ist schon eine Erfahrung, aber das Leben ändert sich mit der Geburt von einem Tag auf den anderen drastisch. Doch das ist es Wert. Ich stelle es mir sehr karg vor, ohne Kinder alt zu werden.

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@ericMalaga

Das dumme an der ersten Zeit ist auch: man weiß nie, wie lange das so weiter geht. Auch weiß man nicht, ob es Hunger, Müdigkeit oder sonst was ist. Der gleiche Fall jetzt nochmal und sie würde nicht mal 10% der Zeit schreien und wenn das sowieso begrenzt ist, macht das noch weniger aus. Auf der anderen Seite würde ich nicht mal auf die Hälfte der Tipps hören.

Das Schlimmste war die Laktosefreie Milch. Die Blähungen blieben und sie hatte praktische immer Hunger, wurde nicht mehr satt, aber darauf muss man erst kommen.

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@ericMalaga

Oh ja, diese sogenannten Dreimonatskoliken sind für alle Beteiligten sehr nervenaufreibend. Es gibt auch so vielfältige Gründe dafür, dass da keiner wirklich gut beraten kann. Das Wichtigste ist wohl, dass man selbst möglichst ruhig und ausgeglichen bleibt (ist natürlich nicht einfach bei monatelangem Schlafentzug). Freunde von mir hatten das gleiche Problem. Nach einer Weile war ihnen klar, dass sie nicht immer beide wach sein müssen und so haben sie abwechselnd im Gästezimmer geschlafen, das sich zwei Stockwerke höher befindet. So konnten sie immer wieder Kraft schöpfen und haben sich abgelöst. Naja, nun "bastelt" ihr am zweiten und habt schon Erfahrungen gesammelt. Es kann ja durchaus sein, dass das nächste Baby gar keine Probleme damit hat. Und wie Du siehst, auch die schlimmste Zeit vergeht und dann kommt die "Entschädigung" - das Lächeln Deines Kindes ;-). Und wer weiß...die Eltern, die Deiner Meinung nach "mehr Glück" hatten in der ersten Zeit, haben vielleicht extreme Probleme, wenn die "bockige Zeit" kommt. Vielleicht ist Eure dann ja ganz pflegeleicht. Ja, so ist das nun mal mit den Kindern - jedes ist einzigartig - und das ist auch gut so ;-). Dann wünsche ich Dir, dass es mit dem zweiten bald klappt und dass ihr viel Freude mit Euren Kindern (zunächst erst mal mit dem einen) habt. Liebe Grüße

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Hi Babyalarm, vielleicht hilft, wenn du dich innerlich nicht mehr dagegen sträubst, sondern dir sagst "da geh ich morgen durch", an deinen kleinen Sonnenschein denken, den du morgen schon im Arm halten wirst. Du bekommst ja auch Narkose und musst nicht pressen, also was ich gehört habe, soll es nicht so schmerzhaft sein, vielleicht nach der Op Schmerzen, aber dafür ist dann der kleine Mensch da, der dir so viel Freude bereiten wird. Am besten, du achtest darauf - jetzt - dass du Bauchatmest, wenn wir uns aufregen, neigen wir dazu kurz und schnell in die Brust zu atmen. Vielleicht lenkt dich Lesen ein wenig ab? Wünsche Dir und deinem Baby alles erkenklich Gute für morgen, LG Korinna

Du brauchst keine Angst zu haben.Ich habe mein erstes Kind auch per Kaiserschnitt geboren,weil er sich nicht gedreht hatte.Meine weiteren 2 Kinder habe ich ganz normal entbunden.Aber,Kaiserschnitt ist wirklich nicht schlimm.ich hatte damals eine Vollnarkose und durfte erst nach 3 Tagen laufen,aber heute ist das ja alles schon viel,viel einfacher.Ich wünsch dir alles,alles Gute.