Kaiser & Papst

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Staat und Kirche sind seit vielen hunderten von Jahre voneinander getrennt.

 

Ein Kaiser regiert einen Staat, der Papst ist das Oberhaupt der Kathlosischen Kirche.

Ist in etwa zu Fragen wer höher im Rang ist, der Vorsitzende vom Schachclub oder der Vorsitzende vom Debattierclub (beides Pfeifen!)

Beide waren im Mittelalter gleich vile wert, der Kaiser der Weltliche Herrscher, der Pabst der

göttliche. Der Pabst konnte ohne den militärische Schutz des Kaisers nicht überleben und der Kaiser ohen den Göttlichen Beistand des Pabstes nicht, denn wurde dieser verweigert, mussten die Untertahnen dem Kaiser nicht treu sein.

Wie auch der Gang nach Kanossa zeigt.

Erst in der Neuzeit ab Kaiser Napolen um 1800 wurde Kirche und Staat getrennt, weshalb dann der Kaiser mächtiger wurde.

Das war über Jahrhunderte der Streitpunkt. Es kam auf die Persönlichkeit an, die das Amt bekleidete. Höhepunkt der Auseinandersetzung war der Investiturstreit. Aber das Wormser Konkordat konnte das Problem nicht endgültig klären. Kaiser Barbarossa sah sich dann wieder als der Ranghöhere und zwischen 1305-1430 unterstand das avignonesische Papsttum dem französischen König.

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