Ist selektiver mutismus heilbar?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Selektiver Mutismus ist definitiv heilbar. 

Du kannst, wenn du den Mutismus überwunden hast, jederzeit entscheiden, zu sprechen - die Blockade bestimmt nicht mehr darüber, wann/mit wem du sprichst. Das heißt nicht zwingend, dass dir Kommunikation keine Mühe mehr macht - aber es gehört zum normalen Sprechen dazu, in schwierigere Situationen zu kommen, Unsicherheit zu spüren, Missverständnisse zu erleben, in Konflikte zu geraten etc.

Die Störung/Blockade kannst du überwinden. Wenn du schreibst, dass du jeden Fremden ansprechen kannst, weißt du bereits wie das geht. 

Der Rest ist Übung - und dabei hilft es natürlich, viel über normale Kommunikation ohne Blockaden zu lernen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Apfelbaeumchen5 23.12.2015, 23:52

Wie übt man das eigentlich am besten?

0
StilleStaerken 24.12.2015, 14:00
@Apfelbaeumchen5

Nun, zunächst mal übst du bei jedem Kontakt, bei jeder Kommunikation. Also ist es gut, dass du dir viele Gelegenheiten dafür suchst.

Da du geschrieben hast, dass du von einer Psychologin beraten wirst, schlage ich vor, dass du mit ihr absprichst, ob es z. B. gute Bücher gibt, mit denen du dich zum Thema Kommunikation beschäftigen könntest, oder ob es sinnvoll für dich wäre, ein Kommunikationsseminar zu besuchen. Und falls Therapie notwendig sein sollte, ist eh die Psychologin die allerbeste Adresse für weitere Infos.

0

hallo :)

ich habe auch selektiven mutismus. wenn du willst, kannst du dich bei mir melden.

ich heiße auf facebook michele wendele, bin dort in mehreren mutismus gruppen drin und leite eine eigene mutismus gruppe bei whatsapp. :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das kann sich noch sehr viel mehr verbessern jedoch musst Du dazu psychologische Hilfe in Anspruch nehmen und die Therapie durchziehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Apfelbaeumchen5 21.12.2015, 22:27

ich bin der Meinung ich hab genug Therapie, sorry aber ich wurde in meiner ersten Therapie so dermaßen gequält, ich wurde eingesperrt, fixiert ohne grund ( sagten sogar die Krankenpfleger dass dies nicht hätte sein müssen ), mit Medikamenten vollgepumpt ( einmal war ich nur für 2 tage drin in der psychiatrie als meine Eltern kamen war ich am schlafen weil die mich so sehr vollgestopft hatten mit Medikamenten, ich konnte nicht mal mehr gerade aus gehen, mir war einfach schwindlig davon und mich konnte man eigentlich gar nicht mehr ansprechen, da ich nicht mehr reagiert hatte. Man konnte auch kein Handy haben, kein kontakt zu freunden, Telefonat nur 5 Minuten höchstens am Tag. besuch höchstens 30 Minuten.

ich wurde fixiert nur weil ich nicht geredet habe was ja mein Problem war.

Seitdem bin ich der Meinung ins kalte wasser werfen und sehen was draus wird, klar ich geh noch zur Psychologin aber das ist ja keine Therapie an sich, ist halt nur ein Gespräch ob alles okay ist mehr nicht, also vor Therapie hab ich erst mal die schnauze voll ganz ehrlich, denn was hat mir das gebracht? genau nichts, gebracht hat erst die psychiatrie für erwachsene, dort war alles besser.

0
pilot350 22.12.2015, 06:54
@Apfelbaeumchen5

Mit abbrechen kommst Du nicht weiter, eine Therapie ist kein Wochenendausflug sondern harte Arbeit an Dir selbst. Ein Erfolg kann sich nur einstellen wenn Du wirklich mitarbeitest. Dein  Wille wird den Erfolg bringen, der Weg ist hart bist Du ihn zu Ende geangen bist.

0

Was möchtest Du wissen?