Ist in Lippenstift wirklich Läuseblut?

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7 Antworten

Manche Kosmetika enthalten tatsächlich den aus Insekten gewonnenen Cochenille-Farbstoff. ABER: der Ursprung sind Blattläuse, nicht die ekelerregenden Parasiten des Menschen! Die Gewinnung ist nicht mehr oder nicht weniger "eklig" als die Gewinnung von Gelatine aus Knochen und Tierhäuten. Kein Mensch findet Gelatine eklig. Ist natürlich ein beliebter Trick, einfach aus Pflanzenbewohnern die widerlichen Läuse zu machen, um den Farbstoff unappetitlich zu machen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cochenille

Farben wurden früher eben aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Beim Lippenstift war es aber nur das Tiefrot.

Blaue Baumwolle (wie für Jeans) wurde früher mit Pinkel fixiert.

Die moderne Chemie ist vielleicht nicht gesünder, aber sicherlich für viele weniger ekelig

PS.: Wie in Wikipedia steht - im Campari war auch das Cochenille-Rot. Und Campari war schon immer lecker!!!

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jep.heißt auch cochenille oder karmin ;) das sind zerquetschte läuse....und die findest du in fast allen (roten oder rötlichen lippenstiften) aerber auch in anderen roten sachen.nur vegane lippenstifte sind ohne cochenille....warum die hersteller sowas machen,weiß ich nicht :/

Lediglich Lippenstifte ab einer bestimmten Preisklasse (Helena Rubinstein uä. sind noch mit Cochenille gefärbt), die hier bei GF bevorzugten Billigheimer aus der Drogerie haben nicht mal neben Cochenille Lippenstiften gelegen!

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Karminrot wird aus Schildläusen gewonnen, ja.

Bei bestimmten rot tönen wie karminrot schon

früher schon aber seid einigen Jahren wird nur noch Fett und Lebensmittelfarbe genommen. Läuseblut wurde damals verwendet weil man keine Färbemittel hatte.

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