Ist es ungesund, wenn man niemals weint?

10 Antworten

Bei uns im Altenheim ist eine Dame, die mir mal erzählt hat, dass sie nie weinen durfte als Kind, ihr Vater hat das richtig hart bestraft, wenn sie heulte. Sie hat das immer unterdrückt. Jetzt ist die Gute Frau 92 Jahre alt und kann überhaut nicht mehr lachen, also lachen schon aber dann ist es halt nicht mehr echt. Ich denke mal, dass das Auswirkungen hat, wenn man alt ist. Wenn sich die ganze Trauer, Angst, Wut usw. anstaut, wird sie irgendwann so Stark, dass sie alles überdeckt.

Vielleicht ist er ja mit dem alten Leitsatz gross geworden: "Männer weinen nicht" und hat den so internalisiert, dass er tatsächlich keine Tränen mehr weint - was ja nichts über seine Gefühle aussagt.

Ich finde, dass das Weinen ein gutes Ventil ist, um traurige oder depremimierende Gefühle quasi zu beweinen, dann fühlt man sich danach immer ein bisschen entladen und entspannter, von daher könnte man zumindest sagen, dass es durchaus gesund sein kann mal zu weinen, keine Ahnung ob es umgekehrt ungesund ist.

Ich reagiere sehr sensibel und interpretiere alles gleich immer falsch?

Ich bin ein sehr sensibler Mensch. Ich bin sehr emotional und häufig nah an Tränen gebaut. Ich interpretiere alles immer falsch. Besonders schlimm ist es momentan in meiner Beziehung zu meinem Freund. Ich bin immer sehr besorgt um ihn und tue alles dafür, damit es ihm gut geht. Wir verstehen uns so gut miteinander, haben kaum etwas zum streiten, was ich auch gut finde. Er ist eine sehr wichtige Bezugsperson für mich geworden und ein Leben ohne ihn könnte ich mir schon gar nicht mehr vorstellen. Ich schilder jetzt mal mein Problem: Vorgestern haben wir uns bedie getroffen und ich habe schon bei der Begrüßung gemerkt, das etwas mit ihm nicht stimmt. Er hat sich die ganze Zeit richtig komisch verhalten, war nicht mehr so fröhlich wie sonst immer. Nachdem ich nachgefragt habe, was denn mit ihm los sei, sagte er das eigentlich gar nichts wäre, was ich ihm aber nicht geglaubt habe. Kurz vorm Abschied sagte er dann zu mir das es momentan schlecht auf der Arbeit bei ihm laufen würde und er einfach keine Lust mehr hat. Bei mir ist das Problem, ich interpertiere das dann immer gleich falsch, denke immer sofort schlecht, ich habe gedacht das er kein bock auf mich hat und das er sich bald von mir trennen will, nur weil er mal einen schlechten Tag hatte. das macht mich immer so fertig das ich gleich immer so schlecht denke und mit der ständigen Angst leben muss, das er mich bald verlassen wird, wegen irgendwas. man muss sagen ich habe in meiner Vergangenheit sehr sehr schlechte erfahrungen mit dem thema Beziehung gesammelt. Jetzt habe ich endlich das gefühl, den richtigen gefunden zu haben und habe deshalb angst ihn zu verlieren. Danach habe ich dann auch richtig geweint, weil ich nicht will das es ihm so schlecht geht. Wenn mein freund sich einmal komisch verhält denke ich immer sofort negativ und ich weiß nicht wie ich das abstellen kann, will ihn durch soetwas nicht verlieren. was sagt ihr dazu? habt ihr tipps für mich, wie ich mich nicht mehr so an ihn klammere weil ich angst habe? und nicht immer gleich so sensibel auf alles reagiere? danke und einen schönen donnerstag :)

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Vom Chef kommt nur Kritik und nie ein Lob: wie findet ihr das?

Hi!

Ich habe seit 8 Wochen einen neuen Chef. Er ist sehr "sachlich" und korrekt aber das ist eigentlich in Ordnung. Was mich nur stört: er kritisiert nur! Natürlich muss ein Chef auch mal kritisieren und ich kann durchaus Kritik vertragen, aber von ihm kommt halt NUR Kritik - und dann sind es meistens auch nur "Formalsachen". Ansonten äußert er sich gar nicht bzw. zeichnet nur ab. Zum Inahlt sagt er höchste selten was und dann auch nur wenn es was zum kritisieren gibt.

Ich bin ja durchaus kritikfähig und nehme sowas auch nicht persönlich bzw. bin dann beleidigt. Meistens kritisiert er ja wie gesagt reine Formalien (unser vorheriger Chef wollte das so - der jetzige will es halt wohl anders). Aber mittlerweile habe ich das Gefühl dass er meine gesamte Arbeit nicht gut findet, weil ich halt nur Kritik von ihm kriege und niemals ein "das haben sie gut gemacht", "das hat mir gut gefallen", "ihre Arebitweise ist in Ordnung" o.ä. . Gerade hatte ich wieder ein Gespräch mit ihm: nur Kritik an eher "unwichtigen" Dingen (den Inhalt hat er nicht kritisiert). Ich habe ihn auch mal direkt gefragt ob die Arbeit so in Ordnung ist aber da ist er "ausgewichen".

Ich weiß nun nicht was ich tun soll. Irgendwie zieht es einen auf Dauer total runter, wenn man immer nur Kritik bekommt. Auch wenn es dabei nur um Formalien geht (die er halt nur anders haben will). Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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