Ist es leicht wenn ich saxophon spiele, klarinette querflöte oder oboe zu lernen?

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6 Antworten

Wie Binomi bereits sagte, ist die Klarinette dem Sax wohl am änlichsten. Das Mundstück ist von der Form her identisch, nur kleiner. Daher brauchst Du etwas mehr Muskeln in den Backen, um einen sauberen Ton zu erzeugen. Die Griffe für die Töne sind auch größtenteils anders. Schwieriger dagegen ist es, die Löcher mit den Fingern abzudecken, das bist Du vom Sax her nicht gewohnt. Aber das sollte kein Problem sein. Auf der Querflöte hingegen hast Du eine komplett andere Ansatztechnik. Hier wird die Luft zum Teil ins Instrument geblasen und zum Teil darüber über die sog. Schneidekante. Greiftechnisch ist die Querflöte dem Sax sehr ähnlich, aber wie gesagt ansatztechnisch fängst Du komplett von vorne an. Über die Oboe kann ich Dir dazu nichts sagen. Aber Du solltest generell die Entscheidung danach fallen, was Dir wirklich gefällt und welche Stilrichtungen Du auf dem Instrument spielen möchtest. Ich selbst komme aus der Blasmusik und spiele seit zig Jahren Klarinette und Saxophon. In der Blasmusik ergänzen sich die beiden Instrumente sehr gut. Ernst Mosch = Klarinette und ACDC = Saxophon, umgedreht würde es nicht passen in unserer Besetzung. Querflöte lerne ich seit 3 Jahren und sie öffnete mir völlig neue Welten. Mit ihr habe ich den Weg zur Klassik gefunden. Wobei in die Klassik auch die beiden anderen Instrumente sehr gut passen. Die Entscheidung ist nicht leicht...

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divegirl68 08.11.2010, 10:20

Super richtige Antwort! Aber vergeßt nicht daß das Saxophon spielen den Ansatz auf der Querflöte ruiniert! Ich selbst spiele in der Blasmusik Querflöte, Piccolo und eben bei modernen Stücken auch Sax. Aber der wechsel von Sax auf Flöte ist gewöhnungsbedürftig. Bei der Flöte sollten die Lippen locker sein um einen schönen Ton zu haben, beim Sax müssen eben diese Lippen das Blatt zum schwingen bringen! Das ist genau das Gegenteil!!

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Also ich weis ich bin früh dran,aber ich spiele Queerflöte seit 4-5 Jahren und oboe auch seit einiger Zeit. Da anscheinend niemand der deine Frage beantwortete, sich mit Oboe auskennt, kann ich dir einiges erzählen. Ich habe bereits klarinette und sax ausprobiert (also ich weis wovon ich rede). dir sollte auch bewusst sein, dass sax im Gegensatz zu den anderen instrumenten (vom Ansatz, klappen da sie keine löcher haben.............) eher das ,,leichteste"(soweit man das von Instrumenten sagen kann) ist. Für Oboe benötigst du definitif doppelt so viel Ansatz- und Bauchmuskulatur wie für die anderen Instrumente. Deshalb kann ich auch nicht mehr so gut flüte spielen( da muss man ja ,,locker" bleiben). Bei Oboe ist das zusätzliche Problem, dass es nicht so viele gute Lehrer gibt und daher ist der Unterricht entsprechend teuer (geschweigedenn der Oboer selber da blätterst du locker, ich betone locker 10 000 Euro hin; die grifftechniken sind auch komplieziert). Übrigens kann ich nie proffessionell Queerflöte spielen (ich bin zu verspannt im Mundmuskelbereich) ,aber ich weis ja nicht wie sich sax und oboe vertragen (aber bei klarinette tu ich mir leichter als bei sax). Und weil du in deiner frage :,,Ist es LEICHTER...." sagst, würde ich dir raten (da ich mit flöte und oboe leichter klarinette, also nicht so gut sax spielen kann) Klarinette zu lernen. Dennoch ist das alles Gewöhnungssache (kenne jemanden der spielt alle dieser Instrumente ganz ordentlich) , also überleg einfach was dir am meisten spass macht und dir am besten gefällt.

Ich hoffe ich konnte dir noch helfen, lg Animefan11

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Klarinette hat das gleiche Mundstück. Der Ansatz ist also sehr ähnlich, nur dass man bei der Klarinette im Verlgeich zum Saxophon etwas mehr "Kraft" braucht. Oboe und Flöte sind völlig anders im Ansatz. Wenn Du ein weiteres Instrument "ohne viel Arbeit" lernen willst, solltest Du die Klarinette nehmen. Ansonsten hilft es immer, alles einfach mal auszuprobieren, zB bei Kollegen aus dem Orchester, die das entsprechende Instrument spielen. Vielleicht liegt Dir ja eines der beiden anderen auch gut.

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uiuiui, querflöte is komplett anderst! das auf keinen fall! ich habe 10 tage gebraucht um einen sauberen ton rauszubekommen, und das ist schon der gute durchschnitt auch wenn das egoistisch klingt. für die flöte brauchst du einen ganz anderen ansatz. du hast da ja kein blättchen, sondern eine kante auf die du blasen musst.

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Also, es wird nicht so sein, dass du mit deinen Vorkenntnissen dir das üben des Zweitinstrumentes ersparst.

Grifftechnisch ist alles etwas ähnlich, vom Ansatz und Luftführung ist vielleicht die Klarinette am ähnlichsten.

Dennoch was hier so über die Ansätze gesagt wird sind nur halbwahrheiten. Viele Klarinettisten spielen mit ihrem Ansatz Saxophon. Das geht zwar, ist aber lange nicht optimal.

Wen das Thema Klarinetten und Saxophonansatz mehr interessiert kann ja mal hier reinschauen:

http://saxophonistisches.de/klassischer-vs-moderner-ansatz/

Ich an deiner Stelle würde mich für das Instrument entscheiden, welches mich am meisten reizt. Üben mußte alles und auch Klavier, Gitarre und Bass sind schöne Instrumente.

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Jedes Instrument birgt seine „Probleme“. Zumindest muß man die Töne der Tonleitern, Harmonielehre usw. nicht mehr lernen, wenn man ein Instrument „kann“!

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