Das erscheint uns Deutschen so. Denn Englisch ist eine germanische Sprache, die im Grunde dem Deutschen sehr ähnlich ist. Hinzu kommen etliche Punkte wie z.B. der Wegfall der Genus, Deutsch (und Isländisch) haben 3 Genus (männlich, weiblich, neutral), Englisch hat 1 Genus, außer bei den Personalpronomina (da wird noch unterschieden).

Dann noch das Wegfallen von (separaten Formen für) Dativ und Akkusativ (Deutsch hat eigene Akkusativ- und Dativ-Formen, Isländisch hat ebenfalls diese Formen noch bewahrt).

Einem finnischen Muttersprachler wird sicher Estnisch leichter erscheinen als Englisch. Logisch, das ist eine Sprache seiner Sprachfamilie. Selbst solche für uns "trivialen" Unterscheidungen zwischen "he" und "she" muss er erst lernen (Finnisch und Estnisch kennen kein grammatisches Geschlecht, im Finnischen ist beides "hän"). Warum "Präpositionen" ("at the bar" "an der Bar" hä?), warum "Artikel" ("the beer" "das Bier" hä?). Dazu hat man Kasus (eine ganze Menge), und Artikel ("ein", "der") (auch das Konzept "bestimmt/unbestimmt") braucht man nicht wirklich.

Englisch "funktioniert" wie Deutsch, wir können uns da leicht hineinversetzen. Andere Sprachen funktionieren grammatisch aber ganz anders.

Korrektes Englisch ist nicht einfach nur leicht. Das wird oft behauptet. Wer sich da aber mal beim Lernen richtig reinkniet, wird erst merken, dass nicht alles "so easy" ist.

sicherlich für den Engländer Aber selbst die Amis und Iren oder Schotten haben Probleme mit dem richtigen Englisch. Ich denke, einfach ist eine Sprache nur, wenn man das Talent hat, Sprachen zu erlernen.

Deutsch ist für viele Deutsche einfach, für andere immer wieder ein Grund, zu verzweifeln.

Also ist die Sache mit dem "einfach" eine Ansichtssache!

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