Ich würde gerne mein Motorrad auf eine Lithium-Batterie umrüsten. Jetzt die Frage: Braucht eine solche Batterie ein spezielles Ladegerät,oder genügt mein altes?

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4 Antworten

Das die Lithium-Batterie auch viel gefährlicher ist und auch schnell brennen kann  und sogar explodieren ist dir wohl und selbst ist die Frage nicht nach den Ladegerät schon die Lichtmaschine kann da zu Problemen führen . 

Da sie für so was nicht gebaut und gedacht mit dem Austausch der Batterie ist es da nicht getan den die meisten haben gar nicht die Ladekarakteristik für diese  Lithium-Batterie da kann es schon ganz schnell zu Schäden an der Batterie kommen und dann brennt die Karre ab und keine Versicherung kommt dafür weil das Ding nicht fürs Bike zugelassen war . 

 

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Ja du brauchst ein spezielles Ladegerät ansonsten fliegt dir die Batterie in die Luft. Aber warum willst du umrüsten? Der Bleiakku hält viel mehr aus und ist robuster.

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Mal eine Aktualisierung:

Wenn du selber aus Conrad-Zellen eine Motorradbatterie basteln willst; vergiss es !

Aber inzwischen gibt es ja Akkus für Motorräder fertig zu kaufen. Die bringen ihre eigene Elektronik mit Balancer, Strombegrenzer etc. im Gehäuse mit, können also einfach reingepfropft werden. Sie sind teurer, dafür leichter als Bleiakkus. Und der Spannungseinbruch beim Start ist geringer; so ein "Digitalstart" macht natürlich was her (Ka-Wrumm statt Nudlnudlnudl). Auch die Sicherheit ist kein Thema mehr; das sind nämlich keine Li-Co sondern Li-Eisenphosphatakkus; die sind eigensicher und können nicht brennen.

Allerdings werden sie nur ab +10°C empfohlen, also was für Schönwetterfahrer. Und allzu heiß sollte es am Einbauort auch nicht werden, das lässt die Zellen schnell altern (Kapazitätsverlust).

Was die Haltbarkeit angeht weiß das noch niemand so richtig; die Hersteller sprechen teilweise von bis zu 10 Jahren, aber die Dinger sind erst seit einem Jahr auf dem Markt - und Ingenieure erwarten so 5 Jahre (dann sind nur noch 20% der Anfangskapaität da), also ähnlich wie Bleiakkus. Aber auch hier gilt: Eine Nummer größer kaufen verlängert das Leben.

Beim Ladegerät gilt: Je simpler desto besser - wie gesagt; die Dinger haben ihre eigene Ladeelektronik. Im Motorrad gibt es ja auch einfach nur 13-14,5 Volt Gleichspannung, das ist quasi die natürliche Umgebung. Also: Ein Nachmittag am Billig-Netzteil mit 14 V hat den gleichen Effekt wie 3 Stunden Autobahnfahrt. Hightech-Bleiakku-Ladegeräte sind hier fehl am Platz, die zerstören die Dinger allenfalls wenn sie vergeblich versuchen sie zu desulfatieren. Und auch Erhaltungsladung im Winter mögen die Akkus nicht; am besten in der kalten Garage lassen und höchstens halbvoll geladen.

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Die Frage ist: Warum?! Ein Bleiakku ist wesentlich robuster und auf die Lichtmaschine abgestimmt.

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Kommentar von MatthiasWyss
15.03.2016, 13:05

Nein, das ist nicht die Frage! 

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