Hilfe verliebt in einen Toten Sänger....Was tun?

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4 Antworten

Ein so richtiges Verliebtsein in jemanden, den man nicht mal "in Echt" gesehen hat oder anfassen kann gibt es nicht. 

Genauso wenig, wenn man auf einem Konzert ist, in erster Reihe steht und seine Lieblingsband-Mitglieder hautnah erlebt. Man himmelt die an, obwohl man genau weiß, dass daraus nie was werden kann.

Das ist am besten zu erkennen, wenn die Mädels schon Stunden oder Tage vorher anstehen, damit sie den besten Platz überhaupt bekommen können und dann kreischen und rasten sie so was von aus, dass sie unter Umständen dabei in Ohnmacht fallen.

Das sind eben so Nebenerscheinungen in der Pubertät, die einfach so Reife und Gefühle zum Geliebtsein wollen erzeugen und in dieser Zeit brauchen die meisten "Vorbilder" für´s Reif werden.

In meiner Teenager-Zeit war ich voll vernarrt in zwei Fussballspieler und bin immer fast ausgeflippt, als diese im Fernseher zu sehen waren. 

Die Chancen zu der Geliebten eines Stars zu werden sind so unwahrscheinlich wie 6 Richtige im Lotto. 

Zudem wäre es alles andere als einfach mit einem Star befreundet zu sein, der ständig beruflich unterwegs ist und 1000 weibliche Fans um sich herum schwirren hat. Da kannst Du auch nicht sicher sein, ob dieser wirklich zu 100%  treu wäre!   

Heute kann ich über meine Naivität von damals nur lachen. 

Das wirst Du in Deinen späteren Jahren bestimmt auch so sehen.

Konzentriere Dich lieber auf einen Menschen / Jungen, den Du in Wirklichkeit einmal anfassen und lieben lernen kannst.

Ich bin da überhaupt nicht deiner meinung. Natürlich kann man in einen toten verliet sein auch wenn man ihn vorher nicht kannte aber wer keine erfahrung damit gemacht hat kann das auch nicht verstehen

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So ziemlich jeder Classic Rock Fan im Teenageralter kennt das Gefühl. Entweder sind die Leute alt oder tot und wenn man zufällig wen mag, der noch tourt dann ist das wie ein Sechser im Lotto.

Auch wenn der Mensch selbst nicht mehr da ist, seine Musik kann dir niemand nehmen und es gibt genügend andere Fans, mit denen du über ihn reden kannst, vielleicht hilft das. Ansonsten hilft nur Geduld, wie jeder andere Liebeskummer geht auch dieser hier irgendwann vorbei.

Keine Chance! Der ist eingeäschert und überall verteilt. Ausbuddeln hilft also schon einmal nicht.

Öhm, vielleicht versuchst du es mal mit Ian Curtis.

Hi!

Das einzige was dir helfen wird, ist die Konfrontation mit der Wahrheit. Du musst dich dringend auf die rationale Ebene herunter bewegen, um deine Trauer verarbeiten zu können.

Du schreibst traurig darüber zu sein, ihn niemals sehen zu können.

Dein Problem ist die Traurigkeit (Wirkung). Ihn nicht sehen oder berühren zu können entspricht der Wahrheit. (Ursache)

Aber diese Wahrheit löst deine Traurigkeit aus. Mit der Traurigkeit übst du aber keinen Einfluss auf den Tod des Geliebten aus.

Somit bietet dir die Traurigkeit oder die Liebe keinen Nutzen.

Das gedankliche Grundschema richtet sich stets an einen Nutzen. Wir tun in der Regel nichts, was uns nicht weiterbringt.

Wer kratzt im Hochsommer mit dem Schneeschieber auf dem Bürgersteig herum? Niemand! Und warum? Weil es keinen Nutzen bringt.

Aber im inneren Kosmos tut der Mensch so etwas abnormales. Er schlürft und schlürft aus leeren Gläsern und isst von leeren Tellern, ohne es zu bemerken.

Stell dir bitte diese Frage:

Glaubst du, mit deiner Trauer den geliebten Menschen zurück ins Leben rufen zu können?

Nein, dass wirst du sicherlich nicht glauben. Rational betrachtet ist das undenkbar.

Und nun beantworte mir diese wichtige Frage:

Welchen Vorteil siehst du darin, traurig zu sein, wenn du gerade selbst schon festgestellt hast, den geliebten Menschen damit gar nicht bekommen zu können?

Wenn du den Vorteil nicht nennen kannst, leitet dein Unterbewusstsein davon ab, dass die Strategie der Trauer unnütz ist. Und zwar mit der Folge die Trauer in ihrer Wichtigkeit abzuwerten. Somit wirst du nicht mehr darauf assoziieren.

Die Technik lautet: "Neuro-Rationales-Konzept"

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