Hat Mobbing auch eine gute Seite?

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mobbing bietet eine gelegenheit, seine eigenen stärken zu entdecken z.b. dass man sich wehren kann oder dass einem andere leute nicht mehr so wichtig sind. oder man nimmt deswegen vielleicht eine veränderung in seinem leben vor (berufswechsel), die sich als positiv herausstellt. allerdings würden die meisten mobbing-opfer sicher gern auf diese gelegenheit verzichten.

Muss keiner haben. Ist mir auch mal passiert, als ich (nach 2o Jahren Betriebszugehörigkeit) einen neuen Chef bekam. 1 Jahr hab ich es dann nur noch ausgehalten und habe dafür alles (vor allem finanzielle) in Kauf genommen , da ich dann selber gekündigt hatte. Bevor ich mich vergessen hätte, bin ich lieber gegangen, da Ungerechtigkeiten mir ein Greul sind. Eine Türe geht zu, drei andere dafür auf. Die Chance habe ich genutzt und habe jetzt den besten Arbeitgeber den man sich vorstellen kann.

Durch Mobbing kommen viele der Gemobbten in eine Krise. In jeder Krise steckt einen neue Chance. Wenn Du das als Vorteil sehen möchtest, dann muss die Antwort auf Deine Frage "ja" sein.

Aber ansonsten kann ich keinen Vorteil darin erkennen.

Und vielleicht sollte man noch "Arbeitsplatzbeschaffung" erwähnen, da es Berufe gibt, die durch all die Probleme welche durch Mobbing auftreten können, stärker nachgefragt werden.

Ich denke dabei besonders an Juristen, Ärzte, Psychologen etc.

Nein! Ich lernte vor Jahren eine interessante, lebensfrohe, witzige und selbstbewußte Frau kennen. Durch Mobbing wurde sie zu einem psychischen Wrack! Die Frau ist heute (im Alter von 40 Jahren!) berentet und wollte sich bereits mehrfach das Leben nehmen. Mobbing hat definitiv nichts positives an sich. Nichts! Es macht Menschen kaputt.

Mobbing ist nur für die Gemeinschaft gut, für den Gemobbten wohl nicht. Das Positive wäre vielleicht, dass der Gemobbte sich derart verändert, dass er einen Platz in der Gesellschaft erlangt (Anpassungsfähigkeit).

Eine Anpassung an die Vorgaben asozialer Menschen (Mobber) ist wohl nicht wirklich erstrebenswert... ich stell mir bei Mobbern immer den typischen "perfekten Bürger" einer gleichgeschalteten Gesellschaft vor... ;) ohne jegliches Selbstbewusstsein oder kritisches Denkvermögen. Dieses wird ja von Mobbern auch unterdrückt (Drohungen, den Mund verbieten usw.) Ein Mobber darf auch keine Plätze in der Gesellschaft festlegen bzw. sollte sich genauso einen suchen, denn er hat ja wohl keinen, solange er sich diesen permanent auf gemeine Weise erkämpfen muss, obwohl kein Mensch ihm was tut... "Die Gemeinschaft" hat keine Rechte oder Würde oder irgendwas... sowas haben Individuuen. Und die sind eben auch manchmal dick, hässlich, Ausländer, arm oder weswegen Leute noch so gemobbt werden und "nicht angepasst" sind...

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