Habe ich als Bereiterin eine richtige Zukunft?

4 Antworten

Die Frage kenne ich. Dasselbe wollte ich auch mein Hobby zum Beruf machen. Ich kann dir nur Raten: Mach es nicht! Es ist wirklich sehr hart teilweise müssen sie von morgens halb 7 bis abends spät arbeiten, sie bekommen dafür nur ein "Hungerlohn" und du wirst schnell merken das dein Pferd dann zu kurz kommt. Du reitest die Pferde für die anderen, da hast du nichts von nur das du mega kapputt bist und dir nichts leisten kannst. Wenn du wirklich was mit Pferden machen willst und dabei noch "etwas" Verdienen möchtest wäre evtl. Pferdezahnärztin eine gute Überlegung... Wenn ich du wäre würde ich hingehen und was ganz anderes machen mach was wo du viel geld verdienen kannst und du um 16.00 Uhr nach Hause fährst dich auf dein Pferd freust und noch genug Zeit dafür hast du kannst dir guten Untterricht leisten, dein Pferd weiter bringen o. dir evtl. noch eins hohlen was du dir selber fertig machst und dann verkaufst da hast du doch viel mehr von :-)

Ich persönlich würde mein Hobby nicht zum Beruf machen wollen - ist ja schön wenn man den ganzen Tag nur mit den Tieren zusammen ist - aber hat man dann wirklich noch interesse für das eigene Pferd.

Als junges Mädchen habe ich mir auch immer vorgestellt das es toll sein müsste - die Realität sieht anders aus.

Ich würde beides machen einen Beruf ohne Tiere und einen Nebenjob als Ausbilder - mach ich eigendlich schon - nur das ich es ohne Bezahlung mache. Ich habe einen durchschnitts Beruf und in meiner Freizeit helfe ich anderen beim ausbilden ihrer Pferde. Das ist für mich genial. Auch bilde ich meine eigenen Pferde aus - und glaub mir das ist auf jeden Fall schon mal ein Halbtagsjob.

Okey danke viel mal! ;)

Wäre es also besser, wenn ich einen "normalen" beruf erlernen würde, dort aber dann nicht 100% angestellt wäre, damit ich genügend Freizeit habe um mein Hobby leidenschaftlich auszuüben..

Was arbeitest du denn? Und wenn ich fragen darf, verdienst du genug Geld? Wie viele wissen ist ja reiten ein sehr teurer spass :/ und dann noch mit nem eigenen pferdii.. und hast du eine ausbildung gemacht um nebenbei pferde anderer leute auszubilden? sorry sind viele Fragen :P

0
@Speedytier

Also ich arbeite Vollzeit - aber das heißt bei mir manchmal Woche nur 4 - 6 Stunden und dann kommen aber wieder Wochen dazwischen wo ich 10 - 12 Std. arbeite.

In der Regel geh ich nach der Arbeit zu den Pferden. Ich habe keine Ausbildung oder sagen wir in 35 Jahre Pferdehaltung lernt man schon einiges und da ich immer meine eigenen Pferde selber ausgebildet habe - interesieren sich andere Pferdebesitzer eben auch immer mal für das eine oder andere und da helfe ich mit. Wir machen auch immer wieder Trail - wo viele noch nicht so viel drüber wissen. Dann bau ich das auf und erkläre anderen wie sie den Trail bewältigen können - wenn irgendwo Probleme sind helfe ich auch am Pferd mit. Aber meistens sind es die Reiter die lernen müssen - die Pferde können das in der Regel. Also eigendlich bilde ich weniger die Pferde weiter als die Besitzer/ RB´s.

0

Ich würde eine Ausbildung machen, wo man bessere Berufschancen und eine bessere Bezahlung hat. Ich kann mir gut vorstellen dass man wenn man die harte tägliche Arbeit als Pferdewirt hinter sich hat, dann abends keine wirkliche Lust mehr auf das eigene Pferd hat.

Ich bin jetzt 16 Jahre und mache in 2 Jahren mein Abitur. Ich habe mir schon mal überlegt Pferdewirtschaft zu studieren bin aber wieder abgesprungen von dem Gedanken, da der Studiengang zwar toll klingt, aber nach dem Studium die Chancen einen Job zu bekommen ganz gering sind.

Hallo,

das kommt sehr darauf an, wie genau du arbeitest - in einem größeren Stall kommt es schnell mal vor, dass du sehr lange und viel arbeiten musst und im Vergleich dazu evtl nicht so viel Geld bekommst.

Der Job bedeutet aber nicht nur, täglich zu reiten und bei Pferden zu sein - das stellen sich die meisten so schön vor, es klingt ja auch wahnsinnig toll, wie ein Traum. Aber es ist harte Arbeit, gerade wenn man oft auch Stallarbeit machen muss dazu. Es gibt auch oft schwierige Pferde, dazu braucht man schon ein sehr gutes Können und Erfahrung.

Wenn du selbstständig als Bereiterin arbeitest, ist es auch nicht besser - da hat man im Endeffekt noch mehr arbeit.

Das schöne ist eben, dass man täglich mit diesen Tieren zu tun hat und sie weiterbringt - aber auf Dauer halten das manche gar nicht aus..

Lg

Was möchtest Du wissen?