Germanistik-Studium sinnvoll?

5 Antworten

Wenn es dir in erster Linie darum geht, etwas zu studieren, das dir Spaß macht und weniger darum, nachher "sofort" in den Beruf einzusteigen, würde ich dir vielleicht Literaturwissenschaft empfehlen.

Das Fach ist weniger "theoretisch" als Gemanistik. Stattdessen wird tatsächlich mehr gelesen oder selbst geschrieben. Natürlich muss man aber dann und wann auch etwas Theoretisches lernen ;-)

Allerdings ist Literaturwissenschaft ebenso eine "brotlose Kunst". Denn am Ende hast du keine "richtige" Berufsausbildung, wie z.B. nach einem Jura- oder Medizin-Studium.

Du kannst damit nachher alles anfangen - oder nichts.

Wenn es dir also (auch) um gute Verdienstmöglichkeiten in deinem späteren Berufsleben geht, würde ich mich an deiner Stelle doch anders orientieren. Den "Tag der offenen Tür" an einer Uni zu besuchen halte ich ebenfalls für eine gute Idee.

Viel Glück bei allem!

Germanistik gehört zu den brotlosesten Künsten. Mit der Sprachwissenschaft verdienen hinterher die weinigsten ihr Geld.

Bei dem Studium geht es um Theorie. Werkzeuge für die Richtung in die du willst wirst du dir bei so einem Studium selbst erarbeiten müssen. Wenn du in dem Bereich gut werden willst gibt es praktische Ausbildungen.

Wenn man schon 'Korrekteur' werden möchte, sollte man wenigstens solche Worte wie "Voraus" richtig schreiben können.

Diese Sätze liest man hier beinahe täglich, "ich lese gerne und schreibe gerne Geschichten". Und was bitte, hat das mit Journalismus zu tun?

Da liest man zwar viel, aber man "schreibt keine Geschichten". Man fasst Fakten in Texte, um sie den Lesern zu vermitteln. Was man dafür studiert hat, ist relativ nebensächlich.

Geh mal in die Uni zum Tag der offenen Tür:

Das werden dir die Dozenten in Publizistik, Germanistik, und Journalismus extra in der Vorstellung vom Fach alle sagen:

"Ich lese gern, ich mag es Geschichten zu schreiben" ist der schlechteste Grund das zu studieren ;)

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