Gedichtsanalyse - Aufbau (+Beispiel)

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Einleitung - Hauptteil - Schluss

Die Einleitung umfasst meist nur 2-3 Sätze, in denen folgendes stehen sollte:

  • Name des Autors

  • Titel des Gedichts

  • Erscheinungsjahr

  • Epoche, falls bekannt

  • Gedichtart, falls bekannt

  • erste Deutung des Gedichts (nicht zu ausformuliert, das machst du im Hauptteil)

Im Hauptteil dann analysierst du Inhalt, Sprache, Form. Immer schön mit Belegen arbeiten, also mit Zitaten und Vers/Strophenangaben.

Inhalt dürfte ja klar sein, bei der Form listest du einfach auf, wie Verse und Strophen aufgebaut sind, aber auch - wenn dus kannst - ist es gut du zählst die Silben, gibts Metrum/Rhythmus an und das Reimschema (geschweifer Reim,..)

Bei der Sprache achtest du auf bestimmte Wörter, die zB gut in eine Epoche passen (Klopfstock). Und natürlich die ganzen Stilmittel (rhetorische Fragen, Metaphern, Synonyme, Symbole, lyrisches Ich,..) nicht vergessen und interpretieren. Viele Gedichte, die etwa zur selben Zeit entstanden sind, wie beispielsweise Gedichte aus der Nachkriegszeit, erkennt man bereits beim ersten durchlesen an der Thematik, die sie anschneiden.

Wenn du das dann alles schön interpretiert hast, was der Autor mit dem Gedicht sagen will und welche Stilmittel er benutzt, kommt der Schussteil. Keine eigene Meinung! Nicht mit ner Erörterung verwechseln!! Zwar wird auch hier nochmal das wesentliche zusammengefasst und auf die Deutung aus der Einleitung nochmal Bezug genommen. Eventuell ist sowas auch gut mit ner rhetorischen Frage abzuschließen.

Musteranalyse is schwer.. ohje.. über welche Art von Gedichten schreibt ihr denn? Liebeslyrik? ^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wir haben das Thema auch gerade in Deutsch, unsere Lehrerin hat uns einen Zettel zusammengestellt, wo der Aufbau aufgereiht ist. Ich weiß aber nicht, ob sie sie das nach ihren Vorstellungen geschrieben hat, oder es irgendwo abgeschrieben hat. Ich könnte es ja mal kurz abschreiben, wenn du es unbedingt brauchst. Gruß

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Harun007
04.10.2011, 19:10

Ja schon, wir schreiben übermorgen eine Klausur :)

0
Kommentar von Harun007
04.10.2011, 19:10

Ja schon, wir schreiben übermorgen eine Klausur :)

0

Wenn du ein Gedicht hast, dann sucht man zuerst zur Anregung der eigenen Phantasie Metaphern, Eigenschaftswörter -Adjektive- und Namenwörter-Substantive- heraus. Man überprüft die -End- Reime der Gedichte und sehr wichtig, den Rhythmus.

Wie wirkt der Jambus, das ist eine unbetonte erste Silbe. Wie wirkt sich der Trochäus aus? Das ist eine BETONTE erste Silbe, die zweite dann ohne Betonung.

Beispiel:

Der Arzt

-

Ein Fräulein tritt durch eine Tür,

„Herr Doktor, ich hab ein Geschwür“. –

Zieht sich schon mal die Bluse aus

Zu machen dem Geschwür, Garaus!

-

Wie stille sie nun einmal steht,

dem Arzt das Auge übergeht. –

„Mein liebes Fräulein“, spricht er zu ihr,

„Ich bin nur als Maler hier“!

-

Sie hält die Bluse in der Hand,

benutzt sie als Geschwürverband.

Geschwinder noch, als sie erschien,

beliebt es ihr, nun auch zu gehn!

-

Clarice Claptoné

Uelzen, am 2.11.1999

mein eigenes Werk:

-

dazu meine eigene Analyse: -frei nach mir-

Eigenschaftswörter: Tritt, ausziehen, geschwind, Namenwörter, Fräulein, Arzt, Maler, Beruf, Geschwür, Bluse

Metaphern dazu:

Was macht ein Fräulein, Warum macht sie was? Was geschieht, als sie etwas macht,

Was macht der Arzt? Was passiert, als der Arzt das Fräulein ansieht?

So ähnlich kannst du dir eine Gedichtanalyse denken, und nun viel Spaß bei deiner eigenen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

einleitungssatz ttatz

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?