Fundament für Garage fragen

4 Antworten

Du kannst Erdschalung machen,kein problem,aber mit den 30 cm Spritzschutz hat dein Vater schon Recht.Meist ist es so ,wenn du es so machst wie du es möchtest das durch Wasser und Frost der Putz nicht lange hält.

Du hast doch wohl für die Planung hoffentlich einen Statiker konsultiert, denn 5 m Spannweite sind so wenig nicht.

Der kann dir dann auch sagen, dass du die Stahlträger für die Decke nicht einfach auf das Mauerwerk auflegen kannst und dass Fundamente eine Bewehrung brauchen. Dann kann er dir auch gleich die Abmessungen der Fundamente nennen die Stückliste für die Bewehrung zeichnen. Die bekommst du beim Eisenflechter.

Hast du nur den Graben für die Streifenfundamente 1 m tief ausgehoben oder die gesamte Fläche für die Garage ? Dann hast du dir das Leben schwer gemacht. In diesem Fall böte sich eine Plattengründung an, aber die Bodenplatte braucht erst recht reichlich Eisen.

Vor der Bodenplatte bringt man noch eine kapillarbrechende Schicht aus mind 15 cm Kies und eine PE-Folie ein.

Da deine Kenntnisse offenbar nicht ausreichen, solltest du die Gründung einem Fachmann überlassen.

Hallo, Einen Statiker habe ich nicht. Dafür habe ich meinen Vater. Der War Jahrelang Bauleiter hat von Garagen, EFH und Hochbauten für Industriegebäude geleitet.

Wollte nur hier nochmal nachfragen wie jetzt der Stand der Technik ist. Er meinte mit meinen Aushub habe ich mir doppelte Arbeit gemacht. Jedenfalls ist jetzt die Kompletfläche 1m Tief. Er will schallungselemente für den Grundriss setzten und Betonieren und wie gesagt, ca 30cm wegen Spritzwasser höhr als wie meine Bodenfläche. Die Bodenfläche wird auch in mehrschicht mit kies und Bewährung Betoniert. Wir nehmen zum Mauern dann diese großen 24er Steine, Hohlblock oder wie die heißen. Diese Roten da. die so groß sind wie diese Porenbeton.

Die Stahlsträker wegen eingesetzt in die letzte Mauerschicht und es werden solche Betonplatten Dazwischen geschoben. So ist das bei und bei jeder Garage und in unseren Nebengebäude auch. das hat nun schon 80 Jahre gehalten Ohne Risse, also wird dies auch halten. Darüber wurde Estrich gegossen damals. Das nebengebäude ist 20m lang und 6m breit, dies zur info. Mein Vater meinte zur Bewährung das für Garagen und EFH sowas früher nicht verwendet wurden ist. Aber heute der Stand ist und deswegen eine rein kommt. Gruß

Durch deinen großzügigen Aushub brauchst du jetzt 20-30 Tonnen mehr Kies als notwendig. Der Irrtum kostet dich leider 1000 €.

Ein Bauleiter kann noch lange keine Statik rechnen oder Bewehrungspläne machen. Das ist das Fachgebiet der Tragwerksplaner und ohne geht es nicht.

Und wie schon ewähnt, kann man die Stahlträger nicht einfach auf das Mauerwerk auflegen, sondern man betoniert zuerst einen Ringanker auf, natürlich wieder mit Bewehrung.

Es ist nicht verkehrt zuerst einen Sockel zu betonieren und dann erst darauf zu mauern, man muss es aber nicht. Es reicht völlig aus das Mauerwerk im Sockelbereich und die Ränder der Betonplatte fachgerecht mit einer Dichtschlämme abzudichten.

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Haus sinkt einseitig stark ab - Möglichkeiten dies zu stoppen

Hallo zusammen,

zur Zeit steht die Überlegung an ein Grundstück inkl. Haus zu kaufen (Mauerwerksbau mit massiver Kellderdecke, ca. 1950). Das Objekt wurde nun besichtigt und anfallenden Sanierungskosten etc. zusammengestellt. Jedoch ergibt sich hier noch eine Lücke und zwar auf die Sanierung des Kellers/Fundaments.

Das Haus setzt sich auf der Südseite stark ab. An dieser Südseite wurden nachträglich eine 15 qm große Terrasse (gemauerte Sockelwände, Stahlbetondecke, nicht unterkellert) angebaut, des weiteren befindet sich dort der Außenzugang zum Keller. Auf der Westseite wurde eine Garage (Mauerwerksbau, Stahlbetondecke, nicht unterkellert) angebaut, ca. 1 m der Garage ist an der Westseite des Hauses, der Rest steht im Garten über. An der Westseite befindet sich nun im EG in dem Raum auf Höhe des Garagenanbaus ein vertikaler Setzriss ca. 0,5 cm - 1 cm, welcher auch ca. 3-4 cm tief in das Mauerwerk (Hohlblock) geht. Im Keller darunter ist ebenfalls eine Rissbildung zu erkennen, welche aber nicht durchgehend zu dem im EG verläuft. Des Weiteren sind ähnliche Rissbildungen in diesem Kellerraum an der Südseite zu erkennen, welche horizontal am Kellerfenster (davor ist auch die Außentreppe zum Keller) und am Anschluss der Decke verlaufen. Weitere Rissbildungen in anderen Räumen waren nicht zu erkennen. Die Terrasse sowie die Garage haben sich ebenfalls gesetzt. Der Boden besteht ab Oberkante Garten laut Bodengutachten des Nachbarhaus (ca. 13 Meter entfernt) aus 3 m Schluff, 1 m Torf, 1 m weichem Schlick und ca. 3 m Mittel- bis Grobsand (feinkiesig-mittelkiesig).

Meine Frage wäre nun, welche Möglichkeiten sich bieten, diese Setzung zu stoppen, da ja kein gewachsenes Kiesbett besteht auf dessen man aufbauen könnte. Wir würden im ersten Schritt natürlich Terrasse und Garage zurückbauen und dort auch nicht wieder errichten. Das der Boden 13 m weiter entfernt natürlich völlig andere Beschaffenheit haben kann ist auch bewusst. Sobald die Garage entfernt wurde wollten wir sowieso noch ein Gutachten machen lassen.

Gibt es neben der Unterfangung durch Injektion, Düsenstrahlverfahren und Verpressung noch weitere Möglichkeiten? Auf den betroffenen Kellerraum selbst könnten wir auch verzichten, da der Keller sonst groß genug ist. Könnten wir diesen dann auch z.B. mit Schaumbeton etc. zuschütten um das ganze tragfähiger zu machen oder eine neue versetzte Wand vor der eigentlichen Außenwand inkl. Fundament errichten?

Ich bitte nur auf die gestellte Frage einzugehen und Ratschläge bzgl. Abriss, abraten vom Hauskauf etc. sind hier nicht gefragt!!! Diese Frage wird gestellt um den Kauf überhaupt in Betracht zu ziehen.

Vielen Dank im Voraus

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Grundstück abfangen zum Nachbarn?

Hallo zusammen,

Wir haben ein Problem mit unserem Nachbarn.wir haben vor gut zwei Wochen mit unserem Bau begonnen und haben direkt Zufahrt Carport und Terrasse Schottern und verdichten lassen (50cm Boden ausgehoben und 30 cm Schotter aufgefüllt). Jetzt verlangt unser Nachbar das wir L Steine setzen MÜSSEN, damit der Druck von unserem Grundstück zu ihm abgefangen wird. Da wir uns aber an die Höhe im B-Plan gehalten haben und der Nachbar Ca 1,5 m tief ausgeschachtet hat für seine Garage inkl. Zufahrt fühle ich mich nicht dafür Verantwortlich dort etwas zu bauen.
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Es sollen keine Fliesen oder Ähnliches verlegt werden, es muss auch nicht hübsch aussehen. Ich möchte lediglich den Betonboden schützen und für eine ordentliche Benutzung des Garagenfußbodens sorgen.

Ich freue mich auf Ihre Antworten

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