Body Count – ist nicht gleich Body Count.
Ich weiß, das klingt verrückt, und ich habe eine verrückte These. Also pass auf. Ich werde das jetzt klar erklären denk einfach mit und gib mir danach eine Antwort, denn jetzt folgt eine Frage, um das Ganze zu leiten. Okay, du darfst wählen:
Also, wir nehmen eine Frau, und das nennen wir jetzt Body Count also kurz B.C. die Anzahl der Männer, mit denen sie Geschlechtsverkehr hatte.
Okay, die erste Frau hat einen Body Count von 2, aber das waren nur One-Night-Stands. Sie hat zufällig Typen auf Partys getroffen, einmal Sex gehabt und sie danach nie wieder gesehen. Also: 2 Body Counts, alles zufällige Begegnungen, ohne Beziehung, ohne Bindung.
Und die zweite Frau – wir nennen das auch wieder B.C., ändern es aber gleich – sie hat einen Body Count von 3 aber alle waren Beziehungen, die jeweils zwei Jahre oder länger dauerten.
Die meisten Leute würden jetzt sagen: „Ja, das ist besser.“ Denn sie hatte Beziehungen, sie kannte die Männer, da war Liebe im Spiel, sie war wahrscheinlich eine gute Partnerin. Die meisten würden sagen, sie ist „vernünftiger“, weil sie keine Zufallsbekanntschaften hat.
Aber bleib bei mir: Ja, das sind beides Body Counts – das stimmt.
Doch da gibt es noch etwas, und das nenne ich den Kilometerstand**.
So wie beim Auto du weißt, wie viele Kilometer es gefahren ist.
Also sagen wir: S.K. = Sex-Kilometer.
Die Frau mit den zwei One-Night-Stands hat sich mit diesen Männern nur einmal getroffen – also 2 Kontakte insgesamt.
Die Frau mit den Beziehungen hingegen hatte mit jedem Partner in zwei Jahren sagen wir mal niedrig gerechnet 200 Mal pro Jahr Sex.
Das wären bei 3 Beziehungen also 3 × 200 = 600.
Das bedeutet: Die Frau, die man ursprünglich für „besser“ hält, hat in Wirklichkeit einen Sex-Kilometerstand (S.K.) von 600 während die andere nur 2 hat.
Verstehst du die Logik?
Das ist verrückt, oder?
Man denkt, die mit den One-Night-Stands ist schlimmer aber nach dieser Logik wäre sie es gar nicht.
Und was bedeutet ein hoher S.K. am Ende?
Je höher der S.K., desto höher war die emotionale Bindung aber auch desto schwieriger wird es, sich erneut tief zu binden.
Die These ist also: Je höher der S.K., desto geringer die Fähigkeit zur emotionalen Bindung.
Die Frau mit S.K. 2 (zwei One-Night-Stands, keine Bindung) hat laut dieser Logik ein „besseres“ Bindungsverhalten als die Frau mit S.K. 600, die mehrfach intensive emotionale Bindungen hatte, die sich aufgelöst haben.
Oder anders gesagt: Denkst du, du bist für sie etwas Besonderes, wenn sie schon mit drei Typen je 200 Mal Sex hatte?