Frankatur von Briefen / Postkarten - wann verzichtbar?

4 Antworten

Hallo wetterfrosch987,

ich weiß zum Beispiel, dass das Versenden von Sendungen, die Broschüren enthalten, unentgeltich versandt werden. Man kann auch Karten ohne Briefmarken versenden, wenn man weiß, dass der Empfänger rückwirkend bezahlt. Auch Sendungen, deren Annahme man verweigert hat, werden, für den Verweigerer unentgeltlich, wieder zurück gesandt. Das ist mein Wissenstand bezüglich Portogebühren. Ich glaube, bei Rückscheinsendungen braucht man als 'Rücksender' auch nicht bezahlen. MfG Fantho

Falls marke zur hand muss du nicht frei machen und antwort geht auch ohne briefmarke ohne probleme

Antwort der Deutschen Post AG: "Sie können WERBEANTWORTEN auch ohne Briefmarken bei uns einliefern. Der Absender hat mit uns vereinbart, das Porto für Ihre Antwort zu bezahlen, wenn Sie diese unfrankiert einliefern.

Um WERBEANTWORTEN handelt es sich, wenn die Karten oder Briefe mit den Angaben "Deutsche Post (mit Posthorn) Antwort", "Deutsche Post (mit Posthorn) Werbeantwort" sowie einem Frankiervermerk, wie zum Beispiel "Porto zahlt Empfänger", gekennzeichnet sind. Auch Hinweise wie "Bitte ausreichend freimachen" oder "Bitte freimachen, falls Briefmarke zur Hand" sind zulässige Frankiervermerke. So gestaltete Sendungen sind bereits für die Rücksendung vorbereitet und von Ihnen nicht frei zu machen."

weitere Antwort Deutsche Post AG NL Internationale Produktion Brief Kundenservice Brief International: "Generell müssen alle Sendungen bei der Deutschen Post spätestens bei der Einlieferung in einer unserer Filialen frankiert werden. Andernfalls müssen Sie mit der Rückgabe der Sendung und Bitte um ausreichende Nachfrankierung rechnen bzw. eine solche Sendung würde in der Filiale erst gar nicht angenommen.

Die in Ihrer Anfrage erwähnten Vermerke bedeuten, dass es sich um Werbeantworten handelt. Bei dieser hat der Absender mit der Deutschen Post AG ein pauschales Entgelt vorausgezahlt, damit der Empfänger ihm auf ohne weitere Portozahlung antworten kann. Wenn Sie die Sendung dann trotzdem noch frankieren, so ermäßigt sich für den ursprünglichen Absender das pauschal vorausgezahlte Entgelt entsprechend.

Ebenso können Sie Auslandssendungen unfrankiert versenden, wenn Sie vom Empfänger einen entsprechenden Freiumschlag erhalten haben.

Schließlich besteht noch die Möglichkeit einer Portoübernahme des Empfängers im Ausland mittels Internationalem Antwortschein. Nach den Regeln des Weltpostvertrages muss der Empfänger den Internationalen Antwortschein bei seiner Post im Ausland zusammen mit der zu frankierenden Rücksendung vorlegen und erhält dafür die Briefmarken bzw. einen entsprechenden Freistempel für einen Vorrang-Standardbrief (incl. Luftpost) nach den Tarifen des Postunternehmens seines Landes. Dabei ist jeweils nur ein Antwortschein anrechenbar. Wenn er die Sendung in einem anderen als dem Standardformat verschicken will oder weitere Zusatzleistungen (z. B. Einschreiben) verlangt, muss er entsprechend zuzahlen."

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überall wo --falls-- steht brauchst du nichts draufkleben

Und "Bitte freimachen" bedeutet, dass man frankieren muss?

Wenn man rein von der Wortbedeutung ausgeht, bedeutet beides sinngemäß doch das gleiche. Das "falls Marke zur Hand" schwächt die in beiden Fällen geäußerte Bitte doch allenfalls leicht ab, oder?

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