erich kästner :sozusagen in der fremde

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Weil ihm nichts besseres einfiel, hat er (in seiner Not) den Hut gezogen, also jemanden gegrüßt oder ihm seine Ehrerbietung bezeugt. Etwas mehr Zitat wäre hilfreich gewesen beim beantworten der Frage.

Er hat den "Hut gezogen", d. h. jemanden / etwas gegrüßt. Da dies in der Not geschah, gehen wir davon aus, dass er nicht wirklich grüßen wollte, aber die äußeren Bedingungen ihn gezwungen haben. Er hat sich gegen seinen Willen angepasst (ist erfinderisch geworden). Ich glaube, das ist ein Bild für das "innere Exil", in das sich viele Schriftsteller in der Nazizeit zurückgezogen haben. Kästner hatte zwar ein Verbot unter seinem Namen zu veröffentlichen, hat aber Filmdrehbücher unter anderem Namen geschrieben und davon gelebt.

Früher zog man den Hut, um Leute zu grüßen. Und da dieser Mensch sich einsam fühlt, grüßt er eben auch die ihm Unbekannten!

wie geht denn der rest? so ohne zusammenhang ist das schwer zu beantworten.

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