Erfahrungen mit dem Mastiff?

11 Antworten

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ein mastiff ist ein hund mit einer enormen kraft und den grössentypischen gesundheitsproblemen. hd, ed andere knochenprobleme, herz, entropium, ektropium, magendreher, das ganze programm der grossen rassen eben. was meinst du, wieviele welpe die züchter noch verkaufen würden, wenn sie auf deren rasseprobleme hinweisen? wenn es nach den züchtern geht sind alle neufundländer kerngesunde liebe tiere zumindes die, die sie verkaufen lol

hab gerade die seite eines mastiffzüchters besucht und mir haben sich die haare aufgestellt: es wird behaptet mit billigem trofu und essensresten kann man den hund optimal ernähren (20-30 euro/monat) aber bitte nicht barfen, das wäre gefährlich. nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die rasse so urtümlich in seinen ansprüchen ist. ja genau, deshalb fertigfutter und käsebrot und ab und zu pansen.

warum der hund auf einigen rasselisten steht, erklärt sich vielleicht aus der angst vor der körpermasse und kraft. allerdings frage ich mich das bei den meisten listis. wenn man die hunde ordentlich hält und nicht scharf macht, können alle listis liebe schmusebacken sein.

vielleicht findest du hier viele infos?

http://www.mastiff-forum.de/


wir hatten vorher schon einen Hund und haben auch Ahnung waren auch mit unserem alten in der Hundeschule etc. ich bin hier auf ner "08/15" seite weil hier viele leute angemeldet sind und ja noch nichts fest steht deshalb will ich hier einfach bischen was wissen...


marijanna  17.01.2010, 19:01

ich habe einen dogo argentino. das ist so ähnlich und gehört in die gleiche gruppe! mein hund ist sensibel, liebebedürftig und ein herz von einer seele! natürlich gehört zu so einem großen tier konsequenz und disziplin. ein paar fehler und sie tanzen einem auf der nase rum, was natürlich nicht geht!! ansonsten wirst du spüren was rassismus ist. die leute wechseln die strassenseite, wenn du kommst oder beschimpfen dich sogar. da muß man drüber stehen.

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einmal Mastiff - immer Mastiff. Das sagt eigentlich alles. Mastiff hat eine sehr hohe Reizschwelle, da muss viel passieren damit er aggressiv wird. In einigen Bundesländer stehen sie auf der Liste, das ist aber "Käse". Mastiff ist sehr friedlich und extrem einfach zu erziehen. Beim Futter kann man bedenkenlos Canex empfehlen. Ein sehr guter Mastiff-Züchter ist z.B. Hr. Edmond Lentz (bei ihm habe ich auch meinen Mastif geholt), der sie gut beraten wird. Dazu kann er sie auch mit Canex-Futter versorgen. Auch der Züchter von der Villa-Graf ist zu empfehlen. Er sitzt aber in Elsass auf der französische Seite. Sonst sind die Mastiffs nicht überzüchtet und entsprechend ziemlich gesund. Ein Mastiff braucht Nähe zu seiner menschlichen Familie. Ein Mastiff merkt sich sehr schnell, ob der Fremde ein Feind oder Freund der Familie ist. Die Gefahr wird nicht angegriffen, sie wird eher gestellt. Das gelingt einem Mastiff problemlos. Wenn er mit seinen 100kg oder sogar mehr einen Feind böse anguckt und anknurrt, ist ziemlich schnell Ruhe. Ein Mastiff ist prinzipiell träge und faul. Er mag gemütliche Spaziergänge, ist aber kein Renner, der hinter einem Fahrad lange Läufe macht. Er mag liegen und faulenzen. Seine Lieblingsbeschäftigung ist Menschen bei der Arbeit zuzugucken. Beim Kauf würde ich einen guten Züchter aus Deutschland empfehlen. Vorsicht bei Importen aus Polen, Slowakei, Rußland... Sehr oft sind das kranke Tiere, Inzucht-Tiere... Alle gute Züchter sind beim Mastiff-Club OEMCD Deutschland registriert (OEMCD - Old English Mastiff Club Deutschland).OEMCD finden Sie einfach unter www.mastiff.de. Ich würde Ihnen herzlichst empfehlen, besuchen Sie 2-3 Züchter, schauen Sie sich selbst vor Ort ihre Mastiffs, besuchen sie speziell eine Mastiff-Ausstellung. Dort sehen Sie auf einen Schlag 70-80 oder sogar noch mehr Mastiffs. Genaue Termine über die Mastiffsausstellungen finden Sie auch auf der OEMCD - Homepage.

Leider steht auch hier das eigentliche Problem am anderen Ende der Leine... ist immer nett wenn man als Jogger die letzten Worte hört..." der will nur spielen " ! :).

Ich mag die Hunde, weil sie Character haben !

Allerdings sollte man finanziel eher gut bestückt sein, neben Kreislaufproblemen, Problemen mit den Gelenken reißt das Futter tiefe Löcher in die Haushaltskasse.

Vielleicht dann doch lieber eine Luxuskarosse zum angeben kaufen, da ist die persönliche Psychose gesetztlich unproblematischer.

Muss man sich nun unbedingt einen Kampfhund zulegen wollen? Gut nur, dass der Mastiff auf der Liste steht. Für mich ist so ein Tier sowieso nur ne Schwanzverlängerung. Es gibt genügend Hunderassen die weitaus ungefährlicher sind. Ein Hund soll auch ein Partner und Freund sein.

Frag doch mal, ob du nicht ein Tigerbaby adoptieren kannst.


LauchSuppe 
Fragesteller
 18.01.2010, 12:40

so sachen kann man sich sparen... wenn es mir um nen kampfhund gegangen wäre hätt ich mir sonst was holen können nen pitbull oder sonst was. es geht mir um die rasse. das sind schöne große Hunde... ich steh nun mal nicht so auf "Fußhupen" ich brauch nen RICHTIGEN Hund!

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Neufiliebe  18.01.2010, 13:30

ein mastiff ist ein molosser, die von haus aus eine sehr hohe reizschwelle haben und somit erhelich weniger aggressiv sind, als z.b. ein schäferhund. bei den mastiffs ist eher die grösse und die kraft das problem.

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Thomas1485  26.01.2012, 02:32

Wenn du mir nur einen Fall schildern kannst wo ein Mastiff einen Menschen hier in Deutschland angegriffen hat könnte ich dich ja verstehen aber wenn man keine Ahnung hat solte man nicht sollche behauptungen aufstellen meinst nicht auch? Übrigens in England sind sie sogar als die Hunde der alten Damen bekannt. Bestimmt weil sie so agressive sind und böse.

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