english als lingua franca gründe

3 Antworten

Erst sorgt das britische Empire mit seinem weltweit ausgedehnten Kolonialbesitz für eine entsprechende Weltstellung des Englischen, dann die Eroberung der führenden Weltmachtposition durch die USA. Das wiederum wird durch den Umstand begünstigt, dass Englisch eine in ihren grammatischen grundstrukturen recht übersichtlich sortierte Sprache ist und daher auch relativ leicht zu erlernen.

vielen dank

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Hallo,

Englisch hat sich durch die große Zahl britischer Kolonien (British Empire) als Weltsprache durchgesetzt und ist heute als Weltsprache Nr. 1:

Landessprache in Großbritannien, Irland, den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika, Zweit- und Amtssprache in weiten Teilen Asiens und Afrikas und Verkehrssprache in immer mehr Ländern der Welt.

Mit Englisch kann man fast weltweit kommunizieren (Reisen, Urlaub).

Englisch ist weltweit die Sprache der Technologie, Wissenschaft, Medizin, Politik und Diplomatie, Wirtschaft, Konferenz- und Verhandlungssprache.

(Quelle: nibis.de/nli1/gohrgs/rrl/rrlengl_go.pdf)

:-) AstridDerPu

Mit Englisch kommt man toll weiter.... wo eben keine andere Weltsprache gesprochen wird. Es ist ja so, dass die Bewohner aus Ländern mit Sprachen, die nicht verbreitet sind unter Zugzwang stehen, international verstanden zu werden und deshalb bevorzugt Fremdsprachen lernen. Je kleiner das Land (Schweden, Holland), desto stärker, weil dort oft nicht mal TV- und Kinofilme übersetzt werden.

Aber ich wage zu bezweifeln, dass man z.B. in weiten Teilen Lateinamerikas mit Englisch weiterkommt, touristische Highlights ausgenommen. In Spanien gilt das gleiche, die jüngste Generation mal ausgenommen. Aber auch dort findest du selbst Touristen-Informationen, die kein Englisch sprechen. In Mexiko hatte ich erlebt, dass es für Nicht-Spanischsprechende andere, höhere Preise gab, als z.B. für Touristen aus Spanien oder Argentinien.

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@salsear

Das fängt ja schon im Süden Kaliforniens oder Miami an... Englisch mag Weltsprache Nº 1 sein, aber doch nur in ehem. Kolonien und Sprach-Flickenteppich-Gebieten wie Teilen Europas, die keine eigene starke Sprache haben.

Und selbst in den USA ist Spanisch stark im Süden vertreten, teilweise aus historischen (gehörte zum span. Weltreich), teilweise aus Gründen der Einwanderung.

Und was Irland z.B. betrifft ist es so, dass deren Präsident 3 Wochen Spanisch in Spanien lernte, bevor er mit A2-Niveau auf Lateinamerika-Reise ging, um dort verhandlungsfähiger zu sein. Mit Englisch hätte er da von vornherein schlechtere Karten:

http://www.elmundo.es/elmundo/2012/08/25/espana/1345895251.html

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Durch die Ausbreitung der Sprache auf viele Länder. Gleiches gilt ja für andere Weltsprachen. Es ist also nicht nur die Anzahl der Sprecher oder Muttersprachler, sondern auch die - am besten kontinentübergreifende - Verbreitung des Englischen, Spanischen, Französischen.

Wobei man sagen muss, dass Spanisch auf dem Vormarsch ist. Seit 2000 gibt es mehr spanisch- als englischsprachige Muttersprachler und erst vor wenigen Jahren wurde die 500-Millonen-Marke durchbrochen, aktuell die 540-Millionen-Marke. Spanisch ist heute nach Chinesisch die meistgesprochene Muttersprache der Welt.

Eine länderübergreifende Ausbreitung mit eigenem Kulturraum bringt als "Nebenwirkung" mit sich, dass viele Wirtschafts- und Kulturverbindungen bestehten und man nicht auf andere Sprachen angewiesen ist. Somit stärkt das die Sprache in diesen Ländern umsomehr. Will heißen, dass Engländer oder Amerikaner nie so viele Fremdsprachen lernen wie z.B. Deutsche.

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