Elterngeld für zweites Kind innerhalb zwei Jahren?

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Der Bezugszeitraum verlängert sich, parallel gezahlt wird nicht.

Nein beim zweiten Kind bekommst du nicht die 67 Prozent des Einkommens vor der Geburt des ersten Kindes. Theoretisch werden zwar die Zeiten von Elterngeldbezug ausgeklammert, aber nicht die Zeiten der Verlängerungsoption. Du hast dir sozusagen das Elterngeld von 12 auf 24 Monate verlängern lassen. Es werden nur die ersten 12 Monate ausgeklammert. Das steht im § 2 Abs. 7 Satz 5 BEEG. Bekommst du also zum Beispiel im 25 Lebensmonat des ersten Kindes dein zweites Kind, kannst du damit rechnen, dass du nur die 300 Euro Mindestelterngeld bekommst zuzüglich einem Geschwisterbonus von 75 Euro bis das erste Kind 3 Jahre alt wird. Denn dann werden zur Berechnung genau die Monate herangezogen, in denen du die Verlängerungszahlungen erhalten hast, also von 13. bis 24. Lebensmonat. Bekommst du dein zweites Kind bespielsweise schon nach 1,5 Jahren, dann zählen 6 Monate von vor der Geburt des ersten Kindes und 6 Monate von der Verlängerungszahlung (mit 0 Euro) mit hinein. Da könnte es sein, dass du mehr als 300 Euro Elterngeld erhältst ebenfalls zuzüglich dem Geschwisterbonus. Der Parallelbezug ist auf jeden Fall möglich. Aufzupassen wäre hier, wenn du für das zweite Kind Mutterschaftsgeld erhältst, wird das Mutterschaftsgeld vor der Geburt von deinem Elterngeld fürs erste Kind abgezogen, auch wenn es die Zahlungen in der Verlängerung betrifft. Da wäre dir zu raten, dass du die Verlängerungsoption widerrufst, und das Elterngeld fürs erste Kind dann komplett in einer Summe nachgezahlt bekommst.

Die Zeiten des Bezugs für Elterngeld werden bei der Berechnung genauso ausgeklammert wie der jeweilige Mutterschutz. Da Du das Elterngeld auf 24 Monate genommen hast, könntest Du also Glück haben und beim nächsten Geld wieder 67% vom letzten Lohn bekommen. Wir waren beim ersten Kind nicht ganz so clever und haben 12 Monate genommen. Glücklicherweise sind "wir" schnell wieder schwanger geworden und da ein drittes Kind möglich ist, werden wir nun auch 24 Monate gehen, damit mehr Monate für die Berechnung ausgeklammert werden...

Kann ich durch "Elterngeld plus" den Bemessungszeitraum besser "beeinflussen", wenn ich beim ersten Kind länger als 12 Monate (komplett) zu Hause bleiben will?

Wir sind uns bei der Umsetzung von "Elterngeld plus" nicht ganz sicher.

Konkrete Situation: Bei uns steht die Geburt des ersten Kindes an und wir würden gerne, wenn der liebe Gott uns lässt, noch ein weiteres Kind bekommen. Daher machen wir uns schon jetzt Gedanken wie wir das Elterngeld am besten beim ersten Kind nehmen. Meine Frau möchte am liebsten für unser erstes Kind 1,5 Jahre zu Hause bleiben. Beim "alten" Elterngeld wären die sechs Monate nach dem Bezug des Elterngeldes aber schlecht für den Bezug des Elterngeldes beim zweiten Kind gewesen, da diese Elternzeit ohne Einkommen sein würde. Diese Monate ohne Einkommen würden aber dennoch in den Bemessungszeitraum für das Elterngeld des zweiten Kindes eingehen. Wir hatten uns daher gedacht, dass meine Frau mit Hilfe von "Elterngeld plus" den Bezugszeitraum des Elterngeldes auf die 1,5 Jahre komplett ausdehnt. Falls meine Frau die 1,5 Jahre "Elterngeld plus" bezieht, können dann auch die kompletten 1,5 Jahre für die Bemessungsgrundlage des Elterngeldes für das zweite Kind "ausgeklammert" werden, so dass diese nicht zu den 12 Nettomonatsgehälter für die Berechnung des Elterngelds beim zweiten Kind zählen?

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  • Mann verdient 80.000 EUR brutto p.a.
  • Frau bekommt 16.080 EUR Elterngeld p.a.
  • Frau ist 2 Jahre ab Geburt des Kindes in Elternzeit (in dieser Zeit keine sonstigen Einkünfte aus Teilzeit o.ä.)

Vereinfachungen bei der Rechnung:

  • kein Kindergeld oder sonstige Erträge (z.B. Kapitalerträge) berücksichtigt
  • 2 Jahre = 2 Kalenderjahre (in Wirklichkeit: Geburt Kind am 17.07.2017)
  • Mutterschaftsgeld nicht berücksichtigt (d.h. in der Rechnung sind 24 Monate Elterngeld angenommen, in Wirklichkeit sind dies nur 22 Monate)

Frage: ist es - aufgrund der Steuerprogression - vorteilhafter, das Elterngeld auf zwei Jahre zu strecken (= Elterngeld plus)?

Ich habe per Online-Recher (https://www.nettolohn.de/rechner/splitting-veranlagung-steuer.html) ein einfaches Rechenbeispiel gemacht und komme auf das Ergebnis, dass das normale Elterngeld in Summe weniger Steuerbelastung für die gesamten 2 Jahre bewirkt. Das Rechenbeispiel füge ich als Bild bei.

Kann mir jemand helfen und mir sagen, ob die Rechnung richtig ist? Ich könnte mir vorstellen, dass das eine Frage ist, die grundsätzlich alle Elterngeld-Beantrager interessiert die keinen Steuerberater "zur Hand" haben.

Danke im Voraus

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