dringende Hilfe bei der Bewerbung für Logopädie

2 Antworten

Deckblatt, Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse, pol. Führungszeugniss und ärztl. Atteste nur wenn gewünscht würde ich sagen.

Ein Unterschied besteht zwischen einem Anschreiben und einem Motivationsschreiben schon. Im Bewerbungsanschreiben geht es darum, den Personaler von der eigenen Person, den eigenen Fähigkeiten sowie der Berufserfahrung und Motivation im Hinblick auf die ausgeschriebene Stelle zu überzeugen. Auf die Motivation wird zwar unter anderem im Anschreiben eingegangen, sie steht aber nicht voll und ganz im Fokus dieses Dokumentes. Gerade wenn man sich für ein Studienfach mit Auswahlverfahren, an privaten Hochschulen oder für ein Stipendium bzw. Auslandssemester steht die Berufserfahrung nicht im Mittelpunkt, sondern die Frage „Warum dieses Studium?“ oder „Warum im Ausland studieren?“. Solche Ausbildungsphasen erfordern in der Regel viel Durchhaltevermögen, welche hoch motivierte Studenten eher aufbringen können als weniger motivierte. Zudem ist die Konkurrenz unter den Bewerbern groß. Wenn dann noch die Zeugnisnoten und Qualifikationen aller Bewerber sehr ähnlich sind, müssen die Personalverantwortlichen ihre Auswahlkriterien verlagern bzw. erweitern. Hier kommt die Motivation zum Tragen. Das Motivationsschreiben erfüllt also einen klaren Zweck und hat durchaus seine Berechtigung für spezielle Situationen des Bewerbungskontextes. Auch für den Bewerber bietet die Vorbereitung des Motivationsschreibens eine Chance. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Beweggründen für einen fordernden Ausbildungsabschnitt erlaubt einem, sich noch einmal Gedanken über die Richtigkeit des Vorhabens zu machen und zu prüfen, ob die Ausbildung wirklich zu einem passt.

Da das Motivationsschreiben – sofern in der Ausschreibung gefordert – das Bewerbungsanschreiben ersetzt, ist die grundsätzliche Struktur eines Anschreibens die Wahl. Die Formalitäten des üblichen Bewerbungsanschreibens sind daher einzuhalten. Es wird lediglich auf die eigene Motivation eingegangen und nicht auf die Berufserfahrung oder ähnliches. Mit viel Fingerspitzengefühl muss die Motivation auf ehrliche und trotzdem recht sachliche Weise authentisch auf einer DIN A4 – Seite vermittelt werden. Diese Aufgabe fällt vielen Bewerbern schwer, wenn Sie ein Motivationsschreiben formulieren. Nur selten im Leben muss man die eigene Motivation überdenken und anderen Personen auf verständliche Art mitteilen.

Einfach den Unterschied zwischen Anschreiben und einem Motivationsschreiben googlen :)
Hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.

LG DON

Polizeiliches Führungszeugnis brauchst du nur, wenn du dich bei einer Behörde bewirbst.

Ärztliche Atteste gehören nicht in eine Bewerbung.

Du brauchst

Anschreiben (kein verkürzter Lebenslauf, vor allen Dingen: Warum bewerbe ich mich bei Ihnen? Was kann ich Ihnen bieten? Was erwarte ich von Ihnen?)

Lebenslauf mit Bewerbungsfoto (kein Passfoto)

Abschlusszeugnis allgemein bildende Schule (Realschulzeugnis, Abizeugnis)

eventuell Abschlusszeugnis einer Berufsschule - wenn vorhanden

eventuell Zeugnisse von Arbeitgebern bzw. Praktika - falls vorhanden

Zusatzqualifikationen: Gruppenleiterschein? falls vorhanden

Das war´s schon. Du stehst ja noch am Anfang deines Berufslebens.

Weitere Tipps :

http://karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

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