Dorf-/Stadtleben?

5 Antworten

Ich bin in einer Grossstadt geboren und aufgewachsen, bin oft umgezogen und das auch nur hauptsächlich in Grossstädten. Berlin, Dortmund, München, Augsburg und jetzt in Hamburg. Einmal war es in einem Dorf, da war ich so 7-9 Jahre alt. Als kleines Kind war es nicht so wirklich schlimm, aber ich muss sagen, es ist ziemlich langweilig. Ich verstehe nicht wirklich wie man in einem Dorf leben kann, selbst eine Kleinstadt wie Recklinghausen (auch gelebt) war es ziemlich langweilig. Es ist zu ruhig und es gibt halt nichts außer Tiere. Besonders die Mücken und Spinnen waren auf dem Land noch schlimmer. Nur ein einziger Supermarkt. Keine Klamottenläden oder Elektronikmärkte, die Restaurants waren auch sehr begrenzt. Es ist schon vor 18 Uhr alles tot und zu. Man muss erst einmal 30-60 Min zur nächsten Grossstadt fahren, damit was kaufen kann. Zu dem, wenn man kein Auto hat, sind die Busabfahrtzeiten extrem schlimm. Von alle 30 min bis hin zu, der nächste Bus kommt in 2-3h.

in der grossstadt ist alles vorhanden. Zu dem sind Jobangebote besser als auf dem Dorf. Und das Internet auf dem Land kannst du komplett vergessen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Als Dorfkind würde ich niemals in der Stadt ziehen.

Wenn ich mal in Köln bin stinkt es dort immer, die Leute hocken sich gegenseitig auf der Pelle, diese Wohnsilos finde ich gruselig und alles ist irgendwie hektischer als bei uns.
Als Hundehalter fände ich es furchtbar nur in den Parks und nur mit angeleinten Hunden laufen zu können statt zwischen Feldern und Waldgebieten wo man nur alle Jubeljahre mal einen Menschen sieht und der Hund rennen darf wie er mag.

Auf dem Land gibts dafür keine nennenswerten Öffis, die Geschäfte machen deutlich früher zu und es gibt weniger Möglichkeiten auszugehen. Da kann ich mit leben^^

Als Kind habe ich mit Freunden im Wald gespielt, Buden gebaut, in der Ruine vom Walzwerk geklettert und heimlich auf der Weide Milch aus dem Kuheuter getrunken, wir konnten auf der Straße schlittenfahren, den ganzen Berg runter vom Sportplatz bis zum Feuerwehrhaus (gute 400m) weil da so wenige Autos fuhren.

Auch heute treibe ich mich noch gerne draußen rum: Wildkräuter und Früchte sammeln die weit ab von jeder Straße ganz wunderbar gedeihen und entweder garnicht oder nicht in der Qualität zu kaufen sind.

Anonymität ist alles! Je nach dem wie groß die Stadt jedoch ist. In einem Dorf weiß jeder alles über jeden und die Probleme jedesmal einkaufen fahren zu müssen etc. ( Kleidung etc.) wären mir persönlich schon viel zu anstrengend. Das Leben in einer Stadt bringt meiner Meinung nach deutlich mehr Vorteile mit sich, ist dementsprechend aber auch teuer. Dennoch bietet sie einem viele Möglichkeiten, erleichtert einiges und gibt einem die Chance sein Leben zu leben ohne das jeder seine Nase hinein steckt! Somit definitiv Stadt als Zuhause, in ein Dorf und/oder eine schöne eher leere Landschaft dann im Urlaub um abzuschalten! Wieso fragst du?

Dorfmensch: 657 Einwohner, kein Geschäft, kein Zebrastreifen, keine Kirche. Schön, ich liebe es. Ich bin direkt im Wald, kann den Schlüssel bedenkenlos außen in der Haustür stecken lassen, die Kinder können auf der Straße spielen, können mit dem Fahrrad fahren, jeder kennt jeden.

Der einzige Nachteil, ich brauche für alles ein Auto.

Die nächste Stadt rund 26.000 Einwohner. Schön zum einkaufen, oder zum Ausgehen, vielleicht zum Wohnen, wenn ich zwar noch fit, aber nicht mehr mobil bin. Abwarten.

Großstadt: Nö, zu laut, zu viele Menschen, zu hektisch, zu anonym.

Bin vom Land in die Stadt gezogen. Vorteil Stadt: kurze Wege, mehr Anonymität, nicht jeder kennt Dich, größeres kulturelles Angebot. Vorteil Land: weniger Verkehr, mehr Ruhe. Nachteil Land: Du stehst permanent unter Beobachtung und bekommst ganz schnell zu spüren, wenn Du aus der Rolle fällst.