Diagonalangriff

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Ein Diagonalangreifer ist ein Angriffsspieler der diagonal zum Zuspieler spielt. Also in der Rotation der Volleyballaufstellung die Position des 2.Zuspieler übernimmt. Vorraussetzung dafür ist, das ihr von dem System: 4-2 (4 Angreifer und 2 Zuspieler) auf das System 5-1 (eben 5 Angreifer und 1 Zuspieler) umstellt! Das setzt wiederrum vorraus das ihr verschiedene Läuferpositionen des Zuspielers einstudiert, da bestimmte Aufstellungen zum Anpfiff eingehalten werden müssen. z.B. Läufer von der Position 4: d.h. Der Spieler der auf der Position 3 steht muss rechts vom Zuspieler stehen und auch der Spieler auf der 2 muss rechts von beiden stehen usw. das war als Beispiel der einfachste Läufer! Deine Position des Diagonalangreifers ist dann vorzugsweise auf der 2 (am netzt)als vernmeindlich guter Blockspieler gegen den Hauptangreifer der Gegner und wenn du nach hinten rotierst dann ist deine Position die 1. Dort setzt dich dann dein Zuspieler der nun am Netz spielt als Hinterangreifer ein. Du musst dann lernen effektiv hinter der 3 Meter- Linie anzugreifen! Der Vorteil dieser Aufstellung: Deine Mannschaft hat immer 3 Angreifer zur Verfügung!

erwähnenswert wäre noch das du zur Not ab udn an ein Zuspiel machen musst :) am Besten hoch auf die 4!

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Das Problem liegt eher beim Zuspieler. Der Angriff aus dem Rückraum setzt wegen der Gefahr des Übertretens ein wesentlich präziseres Zuspiel voraus als beim Netzangriff, macht also eigentlich nur dann Sinn, wenn man über hervorragende Steller verfügt, die auch den Blick für die Situation haben, ob du z.B. mit Anlauf aus dem Rückraum kommen kannst oder schon in Nähe der Angriffslinie stehst. Gruß,Schlauweia

Damit ein Hinterangriff richtig effektiv wird, muss dieser wie alles im Volleyball tausende Male eingespielt werden. Unterspringen und übertreten liegt nicht alleine an dir oder alleine am Zuspieler. Es liegt an euch Beiden. Was für ein Spieler bist du? Bist du groß, klein, springst du gut, schlecht usw. Hier müsst ihr 2 im Training viel sprechen...ist es dir lieber wenn der Ball weit vorne ist damit du nach vorne springen musst, ist es dir lieber wenn er weit weg vom netz ist, hast du ihn lieber weit außen oder lieber weiter im Feld. Mir persönlich war immer ein "Meter-Timing" am liebsten. d.h. der Zuspieler spielt den Ball ins Hinterfeld im ca. gleichen Timing wie einen Meterball vorne am Netz. Dadurch musst du ziemlich schnell sein, hast nicht viel Zeit was falsch zu machen und auch nicht viel Zeit zum überlegen. Merke: "Der Zuspieler ist an gar nichts schuld" es gibt 5 Angreifer, die alle verschiedene Bälle wollen, das ist ein Schmarrn. Kein Zuspieler kann sich auf alle Angreiferwünsche einstellen. Es ist erst einmal DEINE Aufgabe einen vernünftigen Stemmschritt ohne unterlaufen und übertreten hinter 3m hinzubekommen!! Hast du das geschafft und der Zuspieler spielt den ball dann auf die Tribüne...ja dann war er wirklich Schuld :)

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