das wichtigste im leben!?

17 Antworten

Das Wichtigste ist meine Familie, soll heißen: Mein Mann, meine inzwischen erwachsenen Kinder, Schwiegerkinder und Enkelkinder. Natürlich sind gute Freunde auch wichtig. Mich nervt, dass Werbung usw. vielen Menschen suggeriert, dass materielle Werte Priorität haben und den Sinn des Lebens ausmachen.

Ich schließe mich euch allen an, die Familie ist das wichtigste, ich lernte dies erst recht zu schätzen als es in unserer Familie einen Todesfall gab, von da an merkte ich wie die Familie noch geschlossener Auftrat und zusammenkam. Was ich nicht mag: Egoismus, Gleichgültigkeit, Ignoranz und Intoleranz

Eine schöne Frage! Gesundheit ist mir das Allerwichtigste, für mich, meinen Mann UND den Kater ;-). Dann kommt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit - und danach (und für eine lange Strecke): Bücher, Bücher, Bücher.

Was ich gar nicht brauchen kann, sind Kälte (in jeder Form) und Fanatismus.

Da geht halt jeder nach seinen persönlichen Erfahrungen...

Mich nerven Familien-Nazis. Menschen die die für "abartig" halten, denen "Familie" (Trara, gründen, Kinder zeugen) und "Liebe" nichts bedeuten. Denen "Freunde" nur als Mittel zum Zweck (gemeinsame Interessen) dienen (Side by Side), die kein Interesse an Universalfreundschaften (Face to Face) haben, die man einfach so trifft, kein gemeinsames Interesse braucht.

Menschen die vorgeben ihnen sei "die Arbeit" das Wichtigste (oder mit das Wichtigste gleich nach Familie und "Liebe") wären mir ja theoretisch sympatisch. Meist ist das aber gelogen. Meist kommt das von Menschen die ihre Arbeit aufgäben, wenn sie z.B. zu 30Mio Euro kämen diese Arbeit aufgäben. Da ist diese Lüge eine Art Selbstbetrug, und evtl. zugleich sich mit hervorgehobenem Fleiß zu schmücken. Eine Art selbstbetrügerische Kompensation für die eigene Miese Arbeit.

Und das ist ja JEDE Arbeit die man aufgibt wenn man z.B. zu Millionen kommt. Die Frau die beim Jauch 5Mio in der Klassenlotterie gewan, hatte dort noch gesagt sie behalte ihre Boutique, und arbeite dort selbst weiter. Und dann hat sie doch verkauft und arbeitet gar nicht mehr. Mit dem Spruch im TV schmeichelte sie sich bei den "zurückgelassenen" in der breiten Masse ein. Gaaanz armseelig. Wenn jemand im Supermarkt arbeitet, auch wenn es die Filialleitung ist, und nach dem Gewinn in die TV-Kameras sagt, er gibt die miese Arbeit auf, wie würden sich dann die Kollegen fühlen? Alle Angestellten in Supermärkten? Aber genau das sollten diese Menschen machen, das erzieht die Gesellschaft zu mehr gesunder Verachtung mieser Arbeit.

So wie bei den asiatischen Einwanderern. In den USA ca. 5% der Bevölkerung. In den ELITE-Unis alleine sind es aber wohl 25%. Hier in Deutschland herrscht so eine ekelerregende "Jede Arbeit ist gut"-Gleichgültigkeit die vielen Kindern das Leben versaut, weil die Eltern ihnen nicht jede Möglichkeit gaben. Die genannten Asiaten arbeiten dafür wenn nötig auch 14h am Tag, fahren nie in Urlaub, leben sehr sparsam, haben einen Gemüseladen 16h am Tag auf ohne Angestellte etc.. Chinesische Kinder sind laut WDR5 glücklicher als Deutsche!

Menschen die vorgeben ihnen sei "die Arbeit" das wichtigste, sich aber auf den Feierabend, das Wochenende, der Urlaub und die Rente freuen. Die sich NICHT Freitag Nachmittag auf Montag morgen freuen.

DAS sind Heuchler. Ja, auch wenn es 80% der Bürger sind, ja, auch wenn ihr die das lest dazu gehören.

Hätte ich solche Eltern gehabt, mich müsste heute der Wachdienst aus dem Labor scheuchen, und der Uni-Leiter zwingen Urlaub zu nehmen.

Auf was ich verzichten kann? Fußball als Nationalsport/Weltsport, Gelaber über Frauen/Partnerschaften, Balzen, Autos, Fußball, miese Drohnenarbeit (Supermarkt, Amt, Büro, Tankstelle...), verreisen, Familie etc.. Das Ganze Kabinett der Langeweile und Belanglosigkeiten. Die Meisten Menschen führen doch solch ein mieses und völlig belangloses Leben der sich immer wieder und wieder und wiederholenden Litanei aus "Fressen, F*cken, Kacken, miese Arbeit, Manschaft zusehen, Reise als kramphafter Ausgleich für das miese Leben..."... Da werden sich wohl viele wieder erkennen.

Man muss nur mal jemand fragen ob ihm die Arbeit Spaß macht. Einem Forscher glaube ich das, dr macht das wofür er sich interessiert. EIn Angesteller im Supermarkt, im Büro, an der Tankstelle, im Amt wird IMMER lügen, außer er sagt, dass es miese Arbeit ist, oder einfach sagt "nein". Auch beliebt, es mit "Arbeit mit Menschen" zu schmücken.

Das ist auch eine "Keule", im Glauben der Gegenüber wird ob solch einer emotionalen Begründung nicht wagen das zu bezweifeln. Z.B. eine Haarschnipplerin. Die geben mit großer Sicherheit die Arbeit auf, wenn sie zu viel Geld kommen. Hier so ein Beispiel: http://www.derwesten.de/service/berufe_mit_zukunft/Fachfrau-fuer-Systemgastronomie-id3900077.html

Eine Pommesrüttlerin, die "es geschafft hat". Zumindest nicht mehr auf der untersten Ebene. Die schwurbelt sich da auch die miese Arbeit mit der Arbeit-mit-Menschen-Keule schön. Auch wenn sie wie in der peinlichen McD-Werbung (wo der Chef Squash spielt) mal "Chef über 40 Angestellte ist, dann ist das immer noch miese Arbeit. Ob man für miese Arbeit 1250 Euro Netto oder 4000 Euro Netto bekommt, mies bleiobt mies.

Und "mies" ist ALLES ohne wenn und aber, was man aufgibt wenn man zu viel Geld kommt.

Also auch der höhere Beamtenposten mit evtl. 8000 Euro Netto pro Monat. Dass ein Politiker mit viel Geld noch arbeitet widerspricht dem auch nicht. Macht, Interesse etwas zu bewegen (oder zu verhindern :-[ ), der Glaube das Beste zu machen (das Merkel läuft den anderen hinterher, und sagt wo es lang geht...)...

Was mich noch nervt:

Passivität und Jammerei: Jeder sollte selber was tun und sein Leben in die Hand nehmen und nicht warten, dass ein anderer oder die Gesellschaft das für ihn erledigt. Dabei aber nach Möglichkeit helfen, vor allem anderen helfen sich selbst zu helfen.

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