Darf man eine Lehrerin fragen, weshalb sie ständig krank ist?

8 Antworten

Ich als Lehrerin finde es schon o.k., wenn die Eltern mal fragen. Ich sag es aber auch direkt den Kindern: Jetzt war ich 4 Wochen weg, wegem verstauchten Fuss - und nun habe ich die Angina. Ich kenne aber Kollegen mit Krebs - und die wollen auf keinen Fall, dass das die Kinder erfahren - schon aus pädagogischen Gründen nicht, da sie die Kinder nicht verängstigen wollen, und wollen es deshalb auch nicht den Eltern sagen. - Andere sind da freier. Das kommt aber auch sehr auf die Kultur an: Als ich in einem Dorf hier in Finnland unterrichtete, wollten alle alles über mich wissen - die Freuden und Leiden des Dorfes und da hab ich mitgespielt, da ich in einem Dorf gross geworden bin. In der Grosstadt dagegen verschweigt man alles - das gehört hier zum guten Ton... Und die Eltern treffe ich höchstens in der Kirche.

Das ist eine Frage, die nur die Schulleitung und die Schulaufsichtsbehörde etwas angeht, nicht die Eltern. Datenschutz! Übrigens: Es wird von den Schulaufsichtsbehörden genau Buch geführt, und es ist nicht ungewöhnlich, wenn mit einer Lehrperson deshalb Gespräche geführt werden.

Finde ich nicht taktlos! Wir hatten das Problem auch, haben uns beschwert bei der Leitung und die Lehrerin wurde freigestellt. Sie hatte Tinitus und unsere Kiddis haben darunter sehr leiden müssen.Ständige Vertretung, Ausfälle und wenn sie mal da war mussten sie immer Mucksmäuschenstill sein. Ich würde schon mal nachfragen um zu sehen wie die Zukunft der Kiddis in der Klasse aussieht!

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